Überlange Mischung aus Musical und Melodram, in der Judy Garland zum Star wird, während ihr Ehemann dem Alkohol verfällt. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz48/z0248446/b150x150.jpg Ein neuer Stern am Himmel

Filmdetails

Ein neuer Stern am Himmel

Überlange Mischung aus Musical und Melodram, in der Judy Garland zum Star wird, während ihr Ehemann dem Alkohol verfällt.


Ein neuer Stern am Himmel
Start: 21.12.1954

Originaltitel: A Star Is Born

Drama / Musical

USA 1954
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Judy Garland
James Mason
Jack Carson

Regie: George Cukor
Verleih: unbekannt

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Inhalt

Schauspieler Norman Maine befindet sich auf dem absteigenden Ast. Auf einer Wohltätigkeitsgala wird er von der Nachwuchssängerin Esther gerade noch davor bewahrt, sich betrunken völlig zum Narren zu machen. Er findet Gefallen an Esther und beschließt, ihr zu helfen. Esthers kometenhafter Aufstieg an den Hollywood-Himmel nimmt seinen Lauf, die beiden heiraten. Da es mit dem trinkenden Norman immer weiter bergab geht, entscheidet sich Esther schließlich, ihre Karriere für seine Pflege zu opfern. Doch Norman ringt sich zu einem drastischen Schritt durch.


Kritik

Ein neuer Stern am Himmel

Mit knapp drei Stunden Laufzeit überlange Mischung aus Musical und Melodram, mit der Judy Garland ("Der Zauberer von Oz") nach diversen persönlichen Problemen ein spektakuläres, aber nur kurzzeitiges Comeback feiern konnte. Von George Cukor ("Ehekrieg") inszeniert, überzeugt vor allem die als romantische Komödie angelegte erste Hälfte, während sich Garland und der ebenfalls überzeugende James Mason in der zweiten Hälfte durch eine Überdosis an Melodrama kämpfen müssen. Remake eines Filmes von 1937, 1976 entstand eine weitere Version mit Barbra Streisand. Für 2013 ist unter der Regie von Clint Eastwood noch eine Neuverfilmung geplant.

Ein neuer Stern am Himmel

Darsteller:  Judy Garland   als Esther/Vicki
  James Mason   als Norman Maine
  Jack Carson   als Matt Libby
  Charles Bickford   als Oliver Niles
  Tommy Noonan   als Danny McGuire
  Lucy Marlow   als Lola Lavery
  Amanda Blake   als Susan Ettinger
 
Regie:  George Cukor  
Drehbuch:  Moss Hart  
Produzent:  Sidney Luft  
Kamera:  Sam Leavitt  
Schnitt:  Folmar Blangsted  
Musik:  Harold Arlen  

Clint Eastwood verfilmt "A Star is Born" neu

Von Aufstieg und Fall im Showbiz erzählt "A Star is Born", der Stoff, der schon mit Judy Garland und Barbra Steisand im Kino rockte.

Großansicht Clint Eastwood versucht sich am Klassiker "A Star is Born" (Foto: EMV)

Clint Eastwood versucht sich am Klassiker "A Star is Born" (Foto: EMV)

Clint Eastwood hat überraschend die Regie für "A Star is Born" übernommen. Das lang geplante dritte Remake des Stoffs mit Beyonce Knowles in der Hauptrolle sollte zuerst von Nick Cassavetes umgesetzt werden - so wurde vermutet. Nun aber sind die Würfel gefallen und der berühmte Filmemacher hat das Rennen gemacht.

Clint Eastwood wird das Projekt unmittelbar nach Abschluss seiner Arbeit an "Hoover" über den FBI-Gründer J. Edgar Hoover mit Leonardo DiCaprio in Angriff nehmen. Wann Drehbeginn sein soll, steht noch nicht fest. Auch über die männliche Hauptrolle ist noch nichts Genaues bekannt. Bisher galt Will Smith als Wunschkandidat.

Auf Barbra Streisand folgt Beyonce

Dem Stoff liegt der Film "Ein Stern geht auf" (Originaltitel "A Star is Born") von 1937 zugrunde. Mehrmals wurde die Story neu verfilmt: 1954 mit Judy Garlandund James Mason sowie 1976 mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson. Beide Umsetzungen wurden mit Preisen überhäuft und die Streisand-Variante räumte sogar den Oscar für den Besten Filmsong ab.

Erzählt wird die Geschichte einer jungen aufstrebenden Sängerin, die durch einen berühmten, aber schon ziemlich kaputten Entertainer selbst zu Lorbeeren kommt. Sie heiratet ihren Entdecker und muss, nun selbst eine Berühmtheit, mit ansehen, wie ihr Mann an den Folgen des Rummels um seine Person zerbricht. Die Judy Garland-Verfilmung bietet eine gelungene Mischung aus Revue und Ehedrama, während die Steisand-Version als moderner Rockfilm mit einem gebrochen-verzweifelten Helden á la Jim Morrison überzeugt.

Wie die Version von Clint Eastwood aussehen wird, vor welcher Kulisse das Ganze spielen soll und wer welche Songs schreibt, ist noch nicht bekannt. Eine spannende Angelegenheit wird das Projekt, das viel Dramastoff bietet, in jedem Fall.

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