Satirischer Mordsspaß um einen Killer in der Identitätskrise von und mit John Cusack. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz39/z0239017/b150x150.jpg Ein Mann - Ein Mord

Filmdetails

Ein Mann - Ein Mord

Satirischer Mordsspaß um einen Killer in der Identitätskrise von und mit John Cusack.


Ein Mann - Ein Mord
Start: 21.08.1997

Originaltitel: Grosse Pointe Blank

Action / Komödie

USA 1997
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16 Jahre

John Cusack
Minnie Driver
Dan Aykroyd

Regie: George Armitage
Verleih: Buena Vista

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Martin Q. Blank, seines Zeichens Profikiller, steckt in der Krise. Nicht etwa, daß ihn das schlechte Gewissen plagt, nein, es ist die innere Leere. Beim zehnjährigen Klassentreffen will er - zur Therapie - nach einer Schulfreundin sehen, die er ehemals vor dem Abschlußball sitzen ließ. Nebenbei winkt in Grosse Pointe auch noch ein lukrativer Auftrag.


Kritik

Ein Mann - Ein Mord

"Pulp Fiction" bescherte der Profession des coolen Hollywood-Hitman breitangelegten Mainstream-Kultstatus und ein fortgesetztes Hoch in der Filmkonjunktur. Gleich zwei Killer-Komödien ballern derzeit in den amerikanischen Kinos: die Joe-Pesci-Standardübung "8 Heads In A Dufflebag" und der satirische Mordsspaß "Grosse Pointe Blank" mit John Cusack.

Cusack ("City Hall") übernimmt mit einer entwaffnend charmanten Darstellung nicht nur die Hauptrolle als lakonischer, sich mit einer Identitätskrise herumschlagender Auftragskiller, sondern fungiert darüber hinaus als Coproduzent und brütete gemeinsam mit seinen alten Schulfreuden Steve Pink, D.V. de Vincentis und Tom Jankiewicz das clever-pointenreiche Drehbuch aus. Als Regisseur wurde George Armitage verpflichtet, dessen Kriminalgroteske "Miami Blues" von 1989 über die Jahre hinweg zum Kulthit avancierte. Er bringt hier erneut seinen distanziert-ironischen Stil ein und macht sich in der subversiven Komödie daran, den amerikanischen Traum von Erfolg, Wohlstand und harmonischem Familienleben zu demontieren.

So ist zwar das Bankkonto des Protagonisten Martin Q. Blank (Cusack) keineswegs blank, doch den Luxus von Reuegefühlen bezüglich seines gnadenlosen Jobs als gefragter Killer gönnt er sich nicht. Hingegen klagt er seinem verständlich nervösen Psychiater (Alan Arkin) wortgewandt von innerlicher Leere und Rastlosigkeit. Dies läßt sich womöglich darauf zurückführen, daß Martin vor zehn Jahren seine Jugendliebe Debi (Minnie Driver aus "Circle of Friends") vor dem Abschlußball sitzenließ und seither keinerlei Kontakt mehr zu ihr hatte. Da erhält er eine Einladung zum zehnjährigen Klassentreffen in seinem Heimatstädtchen Grosse Pointe, wo zudem ein weiterer Auftrag auf ihn wartet...

Mit Debi, die mittlerweile als Radiomoderatorin tätig ist - was dem hippen Punk/New Wave/Ska-Soundtrack mit Bands wie den Specials, Madness und The Clash (deren Gitarrist Joe Strummer für den eigenwilligen Score verantwortlich zeichnet) Vorschub leistet -, fängt er erneut eine Romanze an - ein Romantikkomödien-Aspekt ganz nach der familienorientierten Fasson klassischer Disneyproduktionen. Doch sonst wird auf amerikanischen Werten herumgehackt, als gelte es, das Magic Kingdom ein für alle Mal einzuäschern. Mit diversen Offbeat-Elementen, bizarren Charakteren, seltsam übersteigerter Situationskomik und entlarvend absurden Dialogen macht Regisseur Armitage die Killerkomödie zum erfrischenden Filmerlebnis. Zu den manischen Mitspielern zählen u.a. Dan Aykroyd als Blanks Erzrivale, der eine Killergewerkschaft gründen will, Joan Cusack als drollige Assistentin im Sgt.-Pepper-Look und Jeremy Piven als marihuanarauchender Immobilienmakler. Die diversen Shootouts wurden von Kameramann Jamie Anderson finessenreich gefilmt und verleihen den Actionmomenten einen eleganten Schliff. Die Gangstergroteske hätte es allemal verdient, sich auf die Hit-Liste jener deutschen Kinogänger zu schießen, die ein Faible für etwas ausgefallenere Unterhaltung haben. ara.

Ein Mann - Ein Mord

Darsteller:  John Cusack   als Martin Blank
  Minnie Driver   als Debi Newberry
  Dan Aykroyd   als Mr. Grocer
  Alan Arkin   als Dr. Oatman
  Joan Cusack   als Marcella
  Jeremy Piven   als Paul Spericki
  Hank Azaria   als Steven Lardner
  K. Todd Freeman   als Kevin McCullers
  Michael Cudlitz   als Bob Destepello
  Benny Urquidez   als Felix La PuBelle
  Mitchell Ryan   als Bart Newberry
  Barbara Harris   als Mary Blank
  Ann Cusack   als Amy
  Jenna Elfman   als Tanya
  Belita Moreno   als Mrs. Kinetta
  Carlos Jacott   als Ken McCullard
  D. v. DeVincentis   als Dan Koretzky
  Wendy Thorlakson   als Kellnerin Melanie
  Steve Pink   als Terry Rostand
  K. K. Dodds   als Tracy
  Bill Cusack   als Kellner
  Traci Dority   als Jenny Slater
  Brent Armitage   als Cosmo
  Sarah DeVincentis   als Dr. Oatmans Patientin
 
Regie:  George Armitage  
Drehbuch:  Tom Jankiewicz  
  D. v. DeVincentis  
  Steve Pink  
  John Cusack  
Produzent:  Susan Arnold  
  Donna Arkoff Roth  
  Roger Birnbaum  
Koproduzent:  John Cusack  
  Steve Pink  
Ausf. Produzent:  Jonathan Glickman  
  Lata Ryan  
Buchvorlage:  Tom Jankiewicz  
Kamera:  Jamie Anderson  
Schnitt:  Brian Berdan  
Musik:  Joe Strummer  
Produktionsdesign:  Stephen Altman  

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In "The Big Bounce" von Regisseur George Armitage ("Ein Mann - ein Mord") wird er die Hauptrolle als charmanter Schürzenjäger übernehmen, der durch eine rätselhafte Femme fatale in Todesgefahr gerät.

Das gleichnamige Buch stammt von keinem geringeren als Elmore Leonard, der bereits die Vorlagen zu "Out of Sight", "Jackie Brown" und "Schnappt Shorty" schrieb. Leonard wird auch als Ko-Produzent fungieren.

Die Dreharbeiten sollen bereits im Herbst auf Hawaii beginnen. Da hat sich Produzent Steve Bing einen ziemlich knappen Zeitplan gesteckt, denn die weibliche Hauptdarstellerin fehlt noch.

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In der Verfilmung des Nick-Hornby-Romans "High Fidelity" sind Charakteristika des Schallplattenbesitzers Rob: Das Kind im Manne und die ewige...

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