Paris 1770: Der Graf von Breynes hat sein Vermögen in die "Ostindische Kompanie" investiert und alles verloren. Weder bei Freunden noch bei Geschäftspartnern findet er Unterstützung, im Gegenteil, sie bringen ihn um seinen letzten Besitz. Aus Verzweiflung nimmt er sich das Leben. Er hinterlässt seine Witwe Diane und den zehnjährigen Sohn Alexis. Voller Gram zieht die Mutter mit ihrem Sohn auf das verbliebene Anwesen "Commandiere" im Südwesten des Landes, wo die beiden ein isoliertes Leben führen. Nur D'Agincourt, ein treuer Freund der Familie, besucht Mutter und Sohn regelmäßig. Als Alexis nach einer Pockenimpfung lebensgefährlich erkrankt, rettet ihn der reisende Schauspieler Mignon vor dem sicheren Tod. Diane engagiert ihn daraufhin als Privatlehrer für Alexis, der zu einem lebensfrohen Jungen mit Interesse an Tanz, Glücksspiel, Poesie, Musik und Schauspiel heranwächst. Erst kurz bevor Alexis auf ein Pariser Internat geschickt wird, erfährt er die ganze Wahrheit über den Tod seines Vaters. Seine Mutter ist nach wie vor besessen von dem Gedanken, den Verlust ihres Mannes an den vier Profiteuren, die ihrer Meinung nach Schuld am Tod des Grafen sind, zu rächen: Der Vicomte de Beauvais, Isaac Panchaud, de Civry und de Germany, der Bruder des amtierenden Finanzministers Necker stehen im Zentrum ihrer Rachegedanken. Sie eröffnet Alexis, dass er ihren Rachefeldzug gegen diese Männer führen soll.
"Ein langer Weg in die Freiheit" verbindet einfühlsam die historischen Ereignisse im Frankreich des 18. Jahrhunderts mit der Geschichte einer innigen Mutter-Sohn-Beziehung. Im Mittelpunkt stehen die starke Liebe dieser beiden Menschen und ihre gleichzeitige Unfähigkeit, Stolz und Ängste zu überwinden. Eindrucksvoll illustriert Daniel Vigne das ewige Drama der Erziehung, das er die Gräfin so ausdrücken lässt: "Eltern täuschen sich immer: sie erziehen ihre Kinder für eine Welt, die nicht mehr existiert."
Quelle: ARTE, www.arte.tv
| Darsteller: | Nathalie Baye | als Comtesse Diane de Breyves | |
|---|---|---|---|
| Jocelyn Quivrin | als Alexis, erwachsen | ||
| Sylviane Goudal | als Babet | ||
| Rémi Allemand | als Alexis, Kind | ||
| David Bennent | als Mignon | ||
| Julie Bonnefond | als Hélène, Kind | ||
| Chloé Lambert | als Hélène, erwachsen | ||
| Jean-Yves Berteloot | als D'Agincourt | ||
| Regie: | Daniel Vigne | ||
| Drehbuch: | Jean-François Goyet | ||
| Buchvorlage: | Françoise Chandernagor | ||
| Kamera: | Flore Thulliez | ||
| Bernard Barbereau | |||
| Jérôme Prébois | |||
| Schnitt: | Thierry Simonnet | ||
| Musik: | Michel Portal | ||
| Produktionsdesign: | Régis Nicolino | ||
| Kostüme: | Mic Cheminal | ||
| Ton: | Henri Morelle | ||
| Franck Struys | |||
| Alain Sironval | |||
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