Tragikomisches Beziehungsdrama über den Sorgerechtskampf um den Sohn einer Mittdreißigerin und ihres schwulen besten Freundes. http://images.kino.de/flbilder/max00/bf00/bf31/b0031994/b150x150.jpg Ein Freund zum Verlieben

Filmdetails

Ein Freund zum Verlieben

Tragikomisches Beziehungsdrama über den Sorgerechtskampf um den Sohn einer Mittdreißigerin und ihres schwulen besten Freundes.


Ein Freund zum Verlieben
Start: 10.08.2000

Originaltitel: The Next Best Thing

Drama / Komödie

USA 2000
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Rupert Everett
Madonna
Benjamin Bratt

Regie: John Schlesinger
Verleih: Concorde

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Yogalehrerin Abbie und der schwule Gärtner Robert sind beste Freunde. Nach einem Alkoholgelage kommt es zur einmaligen sexuellen Begegnung, die prompt zur Schwangerschaft führt. Die Freunde beschließen, das Kind gemeinsam großzuziehen, doch als Abbie sechs Jahre später ihren Traummann kennenlernt, kommt es zwischen den beiden zum Streit über das Sorgerecht für ihren Sohn.


Kritik

Ein Freund zum Verlieben

15 Jahre nach ihrer ersten Rolle in "Susan... verzweifelt gesucht", einiger Kritikerhäme und -lob und einem Golden Globe für ihre Leistung in "Evita" später, tritt die größte Entertainment-Ikone unserer Tage Madonna einmal mehr vor die Kamera. In John Schlesingers tragikomischen Beziehungsdrama teilt sie sich das Scheinwerferlicht mit ihrem guten Bekannten Rupert Everett, der bereits in "Die Hochzeit meines besten Freudes" eine fast identische Rolle als homosexueller Freund der Heroine übernahm.

Schlesingers dezent-zurückhaltend umgesetzte Blick auf ein vermeintlich progressives Beziehungsgeflecht und die resultierenden Schwierigkeiten für alle Beteiligten erinnert an Nicholas Hytners "Liebe in jeder Beziehung". Dort ging es ebenfalls um die asexuelle Partnerschaft zwischen einer heterosexuellen Frau und einem homosexuellen Mann, der ihr hilft in einem unkonventionellen Arrangement ihr Baby als Vaterersatz großzuziehen. In "Ein Freund zum Verlieben" wird die Situation allerdings noch etwas verschärft, indem es zu einem einmaligen sexuellen Zusammentreffen zwischen den besten Freunden kommt, aus dem der gemeinsame Nachwuchs resultiert.

Abbie (Madonna) ist eine attraktive Yogalehrerin Ende 30, die erneut von einer Liebschaft verlassen wird. Sie heult sich bei ihrem besten Freund Robert (Everett) aus. Nach einem ausgelassenen Alkoholgelage kommt es zu besagtem One-Night-Stand. Dies setzt ihrer Freundschaft einen vorübergehenden Dämpfer auf, doch Robert erklärt sich alsbald zum Zusammenleben bereit. Sechs Jahre später: Ihr Sohnemann ist ein niedlicher Kerl, der unangenehme Fragen stellt: Weshalb Mami und Papi nicht in einem gemeinsamen Bett schlafen. Robert ist weiterhin (homo)sexuell aktiv, was der abstinenten Abbie eifersüchtige Stiche versetzt. Schließlich lernt jedoch auch sie mit Investmentbanker Ben (Julia Roberts' Pretty Man Benjamin Bratt) ihren Traummann kennen, woraufhin Robert auf die Barrikaden geht. Ein erbitterter Kampf um das Sorgerecht entbrennt.

Ab diesem Wendepunkt verlagert sich der bislang eher unbeschwerte Erzählton in melodramatische Gefilde, was Madonna und Everett die Chance gibt, ihren Figuren mehr Tiefe zu verleihen. Sollte man sich im Vorfeld eine scharfsinnige Analyse moderner Beziehungs-Befindlichkeiten erhofft haben, wird man enttäuscht. Dieser Film will vor allem unterhalten, leicht, anrührend, mit ein bißchen Charme - und ebenso strahlend hell, wie Los Angeles von den Filmemachern eingefangen wurde. Da mag nicht jeder Gag sitzen, gefällig und augenzwinkernd progressiv ist "Ein Freund zum Verlieben" doch. Und nicht zuletzt dank der Mitwirkung von Madonna ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gesichert. ara.

Ein Freund zum Verlieben

Darsteller:  Rupert Everett   als Robert
  Madonna   als Abbie
  Benjamin Bratt   als Ben
  Michael Vartan   als Kevin
  Josef Sommer   als Richard Whittaker
  Lynn Redgrave   als Hele Whittaker
  Malcolm Stumpf   als Sam
  Neil Patrick Harris   als David
  Illeana Douglas   als Elizabeth Ryder
  Mark Valley   als Kardiologist
  Suzanne Krull   als Annabel
  Stacy Edwards   als Finn
  Kimberley Davies  
  Linda Larkin   als Kelly
  Jessica Sara   als Freundin
 
Regie:  John Schlesinger  
Drehbuch:  Tom Ropelewski  
Produzent:  Leslie Dixon  
  Linne Radmin  
  Tom Rosenberg  
Koproduzent:  Marcus Viscidi  
  Richard S. Wright  
Ausf. Produzent:  Gary Lucchesi  
  Lewis Manilow  
  Ted Tannebaum  
Kamera:  Elliot Davis  
Schnitt:  Peter Honess  
Musik:  Gabriel Yared  
Produktionsdesign:  Howard Cummings  
  David Lazan  
Kostüme:  Ruth Myers  
Ton:  Doug Axtell  

Sharon Stone als Indie-Star

Comeback in Sicht?<br />Sharon Stone

Comeback in Sicht?
Sharon Stone

In den 90ern war sie nach Filmen wie "Die totale Erinnerung", "Basic Instinct" und "Sliver" DAS Sex-Symbol: Sharon Stone. In den letzten Jahren ist es aber recht ruhig um die hochintelligente Actrice geworden. Jetzt meldet sie sich mit zwei anspruchsvollen Independent-Projekten zurück.

So soll Stone im Agentenfilm "A Different Loyality" die Hauptrolle übernehmen. Sie würde die Frau eines russischen Spions spielen, den Rupert Everett ("Ein Freund zum Verlieben") verkörpert. Die erste Klappe fällt bereits im Herbst.

Für die Familiengeschichte "Liar's Club" würde Sharon mit dem Produzenten Jean-François Fonlupt zusammenarbeiten, der bereits für das gemeinsame Projekt "Simpatico" verantwortlich zeichnete.

Vielleicht schafft die attraktive Sharon ja auf diesem Weg, dass sich in Tinseltown wieder die Türen zu den Büros der Mächtigen für sie öffnen. Zu wünschen wäre es ihr allemal.

Star

Rupert Everett

In Europa bereits mit Literaturverfilmungen und Beiträgen für das New British Cinema bekannt, war es die "Jane Bond", der schwule beste...

Star

Madonna

Die US-amerikanische Pop-Diva Madonna zählt unstrittig zu den Ikonen des späten 20. Jahrhunderts. Nicht nur ihre Musik, sondern auch die stetige Wandlung...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.