Ein mysteriöser Mord: Am 9. Mai 1997 wird die 22jährige Jurastudentin Marta Russo auf dem Campus der römischen Universität "La Sapienza" erschossen. Eine Kugel aus dem Hinterhalt trifft sie in den Kopf. Für die Tat gibt es keine brauchbaren Zeugen, kaum Spuren - und vor allem kein Motiv.
Bald wird klar, dass der tödliche Schuss aus einem Hörsaal abgegeben wurde. Über einen Monat nach dem Mord werden zwei junge Dozenten des Instituts für Rechtsphilosophie verhaftet: Salvatore Ferraro und Giovanni Scattone. Eine Assistentin hatte gesehen, wie sie am Fenster des Hörsaals mit einer Waffe hantierten. Doch was könnte das Motiv gewesen sein? Beide kannten Marta Russo nicht. Die Staatsanwaltschaft hat einen Verdacht: Wollten die beiden beweisen, dass ein perfekter Mord möglich ist?
In einem spektakulären Indizienprozess werden Ferraro und Scattone wegen fahrlässiger Tötung zu vier bzw. sieben Haft verurteilt. Silvio Berlusconi stellt sich auf ihre Seite. Die Ermittler wiederum sind der Überzeugung: Ferraro und Scattone haben aus intellektuellem Hochmut heraus die Tat begangen. Wurde Marta Russo nur zufällig zum Opfer?
Der Film rekonstruiert, was an jenem 9. Mai 1997 geschah und wie die Ermittlungen die italienische Gesellschaft bis heute erschütterten. Für diesen Film hat einer der Beschuldigten, Salvatore Ferraro, ein ausführliches Interview gegeben.
Quelle: WDR
| Regie: | Dirk Laabs | ||
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| Drehbuch: | Dirk Laabs | ||
| Produzent: | Ulrich Lenze | ||
| Kamera: | Christian Girardet | ||
| Maurizio Carta | |||
| Dirk Laabs | |||
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