Originaltitel: Il est plus facile pour un chameau...
Frankreich/Italien 2003
Valeria Bruni-Tedeschi
Chiara Mastroianni
Jean-Hugues Anglade
Regie: Valeria Bruni-Tedeschi
Verleih: Movienet
Reich sein kann ganz schön schwer sein, jedenfalls läuft die gut betuchte Federica (Valéria Bruni-Tedeschi) mit einem schlechten Gewissen durch die Welt. Da sie sich nicht durch Arbeit ihre Brötchen verdienen muss, versucht sie sich als Buchautorin. Dafür wird sie von ihrem Lebensgefährten, der aus einer Arbeiterfamilie stammt, belächelt. Als sich dann auch noch Probleme im Privatleben ausbreiten, sucht Federica Rat bei der Kirche.
Der erste und mit leicht biografischen Ansätzen geschmückte Film von Schauspielerin Valéria Bruni-Tedeschi entwickelt sich zur melancholischen Komödie mit einer vielschichtigen Betrachtung von Kindheitserinnerungen und einer liebevollen Schilderung einer besonderen Vater-Tochter-Beziehung.
Eine reiche Französin kommt mit ihrem eigenen Wohlstand nicht zurecht und sucht Hilfe im Beichtstuhl.
Die reiche Federica (Valéria Bruni-Tedeschi) hat ein schlechtes Gewissen gegenüber allen Menschen, die in weniger privilegierten Umständen leben müssen. Unter ihrem Reichtum leidet auch die Beziehung zu Ihrem Freund, der aus einer Arbeiterfamilie stammt und Luxus verachtet.
Als dann auch noch ein früherer Liebhaber plötzlich wieder auftaucht und ihr Vater schwer erkrankt, braucht Federica Hilfe - und sucht diese im Beichtstuhl einer katholischen Kirche.
"Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel": Mit diesem Bibelvers umschreibt Schauspielerin Valéria Bruni-Tedeschi ihr eigenes Leben - und das Thema ihres selbstironisch angelegten Regiedebüts.
Die Komödie erscheint tatsächlich als unbeschwerte und authentische Schilderung ihrer eigenen Lebensgeschichte, worauf die französischen Kritiker bereits mit großer Begeisterung reagierten.
Dank der fabelhaften Besetzung und der fantasievollen Tagtraum- und Animationssequenzen ist "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr..." ein wunderbar komödiantisches Vergnügen.
| Darsteller: | Valeria Bruni-Tedeschi | als Federica | |
|---|---|---|---|
| Chiara Mastroianni | als Federicas Schwester Bianca | ||
| Jean-Hugues Anglade | als Pierre | ||
| Denis Podalydès | als Philippe | ||
| Marisa Borini | als Mutter | ||
| Roberto Herlitzka | als Vater | ||
| Emmanuelle Devos | als Philippes Frau | ||
| Lambert Wilson | als Aurelio | ||
| Yvan Attal | als Mann im Garten | ||
| Nicolas Briançon | als Theaterregisseur | ||
| Pascal Bongard | als Priester | ||
| Laurent Grévill | als Arzt | ||
| Jelena Sadowskaja | als Tanzlehrerin | ||
| Regie: | Valeria Bruni-Tedeschi | ||
| Drehbuch: | Valeria Bruni-Tedeschi | ||
| Noémie Lvovsky | |||
| Agnès de Sacy | |||
| Produzent: | Paulo Branco | ||
| Koproduzent: | Mimmo Calopresti | ||
| Kamera: | Jeanne Lapoirie | ||
| Schnitt: | Anne Weil | ||
| Produktionsdesign: | Emanuelle Duplay | ||
| Kostüme: | Claire Fraïssé | ||
| Ton: | François Waledisch | ||
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