Karl Merkatz
Ingrid Burkhard
Klaus Rott
Regie: Kurt Ockermüller
Verleih: ThimFilm (Barnsteiner)
Vor rund 30 Jahren hatte ihm die Familie ein Schrebergartenhäuschen geschenkt. Seitdem verbringt Edmund "Mundl" Sackbauer mit seiner Frau Toni viel Zeit in dem geliebten Freizeitdomizil vor den Toren Wiens. Kurz vor seinem 80. Geburtstag jedoch reißt die Stadtverwaltung die Kleingartensiedlung ab. Nun ist guter Rat teuer. Aber zu seinen Kindern hat Mundl wenig Kontakt, zumal er Tochter Franzi nie verzieh, dass ein Piefke sie schwängerte.
Die Kinofortsetzung der legendären österreichischen Fernsehserie "Ein echter Wiener geht nicht unter" bietet weitaus mehr Tragik als Komik in einem Familientreffen des derben Proletariers Mundl - ein Geistesverwandter von Ekel Alfred. Regie führt, wie in mehreren Folgen der 70er-Serie, Kurt Ockermüller.
Österreich liebt ihn bereits, jetzt will Mundl auch das deutsche Publikum erobern.
Die "Neue Zukunft", die Schrebergartenkolonie, in der Edmund Sackbauers (Karl Merkatz) Wochenendhäuschen steht, das er von seiner Gattin einst zu seinem 50. Geburtstag geschenkt bekam, muss jetzt leider dem Autobahnbau weichen. Mundl packt traurig seine Gartenzwerge und seinen Papagei und muss sich fortan eben mit der Loggia seiner Gemeindebauwohnung begnügen.
Dann plant auch noch seine Frau, dass sein 80. Geburtstag unbedingt mit der Familie gefeiert werden muss, inklusive Tochter Hanni, die mit Mann einst nach Hamburg ging, und Mundls bestem Freund, dem versoffenen Poeten Kurti.
Österreichs TV-Vorzeige-Prolet "Mundl" kommt erstmals zu Kinoehren und begeht gallig-gesellig seinen 80. Geburtstag. Den Nummer-Eins-Erfolg in den Kinocharts des Nachbarlandes setzte Kurt Ockermüller in Szene, der bereits 1979 bei den letzten Folgen der kultigen Fernseh-Serie Regie führte. Karl Merkatz spielt seine ewig grantelnde Hauptfigur meisterlich. Und auch sonst kehrt die Original-Besetzung der Sackbauer-Familie größtenteils für den Kinoauftritt zurück.
| Darsteller: | Karl Merkatz | als Edmund 'Mundl' Sackbauer | |
|---|---|---|---|
| Ingrid Burkhard | als Antonia 'Toni' Sackbauer | ||
| Klaus Rott | als Karl 'Karli' Sackbauer | ||
| Liliana Nelska | als Irmi Sackbauer | ||
| Erika Deutinger | als Hanni Sackbauer | ||
| Alexander Wächter | als Franzi "Nudlaug" | ||
| Götz Kauffmann | als Kurti Blahovec | ||
| Dolores Schmidinger | als Josefine 'Fini' Blahovec | ||
| Kurt Weinzierl | als Vitus Egger | ||
| Manuel Rubey | als Rene | ||
| Charles Brauer | als Kai-Uwe Lemke | ||
| Franz Buchrieser | als Stanek | ||
| Pascal Giefing | als Edi Sackbauer | ||
| Hilde Dalik | als Petra Sackbauer | ||
| Doris Hindinger | als Margot | ||
| Alexander Meile | als Olaf Sackbauer | ||
| Heidelinde Pfaffenbichler | als Lisa | ||
| Hilde Sochor | als Frau Horak | ||
| Regie: | Kurt Ockermüller | ||
| Drehbuch: | Ernst Hinterberger | ||
| Produzent: | Robert Winkler | ||
| Barbara Gräftner | |||
| Kamera: | Thomas Benesch | ||
| Schnitt: | Cordula Werner | ||
| Musik: | Hans Zinkl | ||
| Produktionsdesign: | Ernst Braunias | ||
| Ton: | Dieter Draxler | ||
| Casting: | Angelika Kropej | ||
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