Subtiler Gruselthriller über einen Familienvater, der von einer Toten kontaktiert wird. http://images.kino.de/flbilder/max99/bf99/bf32/b9932040/b150x150.jpg Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

Filmdetails

Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

Subtiler Gruselthriller über einen Familienvater, der von einer Toten kontaktiert wird.


Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt
Start: 03.02.2000

Originaltitel: Stir of Echoes

Horror / Thriller

USA 1999
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Kevin Bacon
Kathryn Erbe
Illeana Douglas

Regie: David Koepp
Verleih: Highlight (Central)

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Die Wirklichkeit für Familienvater Tom ist ernüchternd und hart. Sie wird aber unerträglich, als ihm eine Hypnose die Tür in eine andere Dimension öffnet. Denn plötzlich nimmt er Stimmen, Signale und vor allem den Geist eines Mädchens wahr, der keine Ruhe findet. Um selbst wieder leben zu können, muß Tom die Tote kontaktieren und ihr Geheimnis lüften.


Kritik

Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

Als Autor, Drehbuchdoktor und Bestsellerschleifer bei Big-Budget-Projekten wie "Jurassic Park" oder "Spiel auf Zeit" ist David Koepp ein Veteran von großen Gesten, Überzeichnungen und Deutlichkeiten. Als Regisseur aber setzt er nach seinem, bei uns nur auf Video erschienenen Psychothriller "The Trigger Effect" in seiner zweiten Inszenierung erneut auf subtileren, unter die Haut kriechenden Horror. Womit diese Weltpremiere auf dem 13. Fantasy Filmfest zu den mit Spannung erwarteten und diese auch bietenden Knüllern zählen sollte.

Basis für Koepps sehr atmosphärischen Grusler sind Richard Mathesons gleichnamiger Roman, aber auch Elemente aus "The Shining", "Poltergeist" und diversen Büchern von Peter Straub. Der fahle, keine Ruhe findende Geist eines jungen Mädchens sorgt für ständig präsenten, aber dezenten Schrecken, den Koepp perfekt etabliert. Zuerst sind es nur Bilder eines Babyfons und eines Jungen, der mit seinem imaginären Freund zu sprechen scheint. Dann, als sich sein Vater (glaubhaft aufgewühlt und doch nicht unkomisch: Kevin Bacon) aus Spaß hypnotisieren läßt und durch eine leichtsinnig plazierte posthypnotische Nachricht Zugang zu anderen Dimensionen des Bewußtseins erhält, materialisiert sich auch für ihn das Bild der Toten, die gefunden werden muß, um befreit zu werden. Die Identität des spukenden Mädchens ist schnell geklärt, während das Geheimnis seines Grabes und Todes erst im nicht ganz überzeugenden, sich in den Ereignissen überschlagenden Finale gelüftet wird. Steht die erste Hälfte von "Stir of Echoes" im Zeichen der Bewußtseinsöffnung, des Schocks über das zweite Gesicht, dominiert die zweite Hälfte der scheinbare Bewußtseinsverlust, der nicht ohne Humor beobachtete Abstieg in den Wahn, als Bacon in Abwesenheit seiner entnervten Frau (Kathryn Erbe) auf der Suche nach der Leiche sein Haus zerlegt. Obwohl dieser Geist nicht poltert, ist seine eisige, unheimliche Präsenz durch die Inszenierung ständig spürbar, ob nur flüsternde Stimmen durch das Haus ziehen, oder er sich in Bad und Keller plötzlich materialisiert. Auch wenn das mit sparsam eingesetzten Spezialeffekten präsentierte Übernatürliche am Ende dem Gewöhnlichen, Konventionellen weicht, überzeugt dieser Gruselthriller, der zur ersten Welle des wiederentdeckten Gespenstergenres ("Das Geisterschloß") zählt, durch seine Akzentuierung subtilen Schreckens. Und da paßt es gut, daß dieses Highlight beim gleichnamigen Verleih seine deutsche Heimat gefunden hat. kob.

Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

Darsteller:  Kevin Bacon   als Tom Witzky
  Kathryn Erbe   als Maggie Witzky
  Illeana Douglas   als Lisa
  Liza Weil   als Debbie Kozac
  Kevin Dunn   als Frank McCarthy
  Conor O'Farrell   als Harry Damon
  Jennifer Morrison   als Samantha
  Zachary David Cope   als Jake Witzky
  Lisa Lewis   als Debbies Mutter
  Eddie Bo Smith jr.   als Neil the Cop
 
Regie:  David Koepp  
Drehbuch:  David Koepp  
Produzent:  Gavin Polone  
  Judy Hofflund  
Ausf. Produzent:  Michele Weisler  
Buchvorlage:  Richard Matheson  
Kamera:  Fred Murphy  
Schnitt:  Jill Savitt  
Musik:  James Newton Howard  
Produktionsdesign:  Nelson Coates  
  David Krummel  
Kostüme:  Leesa Evans  
Ton:  Daniel J. Richter  
  Scott D. Smith  

Depp gruselt weiter

In jedem Menschen ruht eine düstere Seite, aber nicht alle leben sie aus. Doch wer der Welt des Unheimlichen einmal verfallen ist, findet schwer wieder heraus.

Hinter der Fassade lauern Abgründe: Johnny Depp

Hinter der Fassade lauern Abgründe: Johnny Depp

Zum Glück können Schauspieler ihre Schattenseite in Filmen ausleben. Johnny Depp hat daran sogar so viel Spaß, dass er sich immer wieder gerne auf gruselige Stories einlässt. "Sleepy Hollow", "Die neun Pforten" und "From Hell" reichen ihm da noch lange nicht.

Also schnappt sich der eigensinnige Darsteller eine Novelle vom Horror-Autor Nr. 1 und verfasst sein eigenes Drehbuch. "Two Past Midnight: Secret Window, Secret Garden" heißt die Vorlage von Stephen King.

Es geht um den frisch geschiedenen Schriftsteller Mort Rainey, der sich depressiv in ein abgelegenes Seehaus in die Einsamkeit zurückgezogen hat - bis ein Fremder namens John Shooter auftaucht und ihn beschuldigt, seine bisher beste Idee für ein Buch geklaut zu haben.

Die Regie übernimmt David Koepp, der das Drehbuch zu "Spider-Man" geschrieben hat. Sein glückliches Händchen für Grusel-Schocker stellte er bereits 1999 mit "Stir of Echoes" unter Beweis. "Window" soll im Juli in Produktion gehen.

Star

Kevin Bacon

Seine Fähigkeit, unsympathischen Charakteren freundliche Züge zu verleihen und faszinierende, von einer fixen Idee besessene Personen zu spielen...

Star

Illeana Douglas

* 25.07.1965

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