Kurzweilige, generationsumspannende Frauenkomödie, in der Mutter und Tochter mit ihrer jeweils größten Feindin aus Highschool-Tagen konfrontiert werden. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto39/10390531/b150x150.jpg Du schon wieder

Filmdetails

Du schon wieder

Kurzweilige, generationsumspannende Frauenkomödie, in der Mutter und Tochter mit ihrer jeweils größten Feindin aus Highschool-Tagen konfrontiert werden.


Du schon wieder
Start: 04.11.2010

Originaltitel: You Again

Komödie

USA 2010
Laufzeit: 106 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Kristen Bell
Jamie Lee Curtis
Sigourney Weaver

Regie: Andy Fickman
Verleih: Walt Disney

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Inhalt

Während ihrer Highschool-Zeit war die bebrillte und pickelgeplagte Marnie regelmäßig Opfer der Hänseleien der coolen JJ. Jahre später, inzwischen ist Marnie attraktiv und beruflich erfolgreich, trifft sie JJ wieder - als baldige Braut ihres Bruders. Sie ist schockiert und versucht ihren Bruder und den Rest ihrer Familie davon zu überzeugen, dass es sich bei JJ, die sich nun Joanna nennt, absolut nicht um die nette Krankenschwesterschülerin handelt, als die sie sich ausgibt.


Kritik

Du schon wieder

Kurzweilige, generationsumspannende Frauenkomödie, in der Mutter und Tochter mit ihrer jeweils größten Feindin aus Highschool-Tagen konfrontiert werden.

Manche wünschen sich, die Zeit zu ihren Schultagen zurückdrehen zu können, andere sind heilfroh diesen Abschnitt in ihrem Leben hinter sich gelassen zu haben. Letzteres trifft für die Protagonistin in dem von Novizin Moe Jelline verfassten Drehbuchs zu. Inszeniert hat die Disneykomödie Familienunterhaltungsspezialist Andy Fickman ("Daddy ohne Plan", "Die Jagd zum magischen Berg"), der dabei auf eine Reihe von bewährten Slapstickstandards zurückgreift. So mag zwar nicht gerade beim Einfallsreichtum gepunktet werden, doch die formidable weibliche Darstellerriege kann sich mehr als sehen lassen.

Zunächst wird Hauptdarstellerin Kristen Bell (die "Nie wieder Sex mit der Ex"-Schauspielerin glänzt mit gutem komischen Timing) im Prolog als pickelige Brillenschlange Marnie vorgestellt, die von der bildhübschen Cheerleaderin JJ (Odette Yustman aus "The Unborn") gehänselt wird. Jahre später hat sich Marnie zum schönen Schwan gemausert und ist in New York beruflich sehr erfolgreich. Für die Hochzeit ihres Bruders Will fährt sie zurück in ihre Heimatstadt, wo sie aus allen Wolken fällt, als sie Wills Verlobte kennen lernt. Handelt es sich doch um das fiese "Mean Girl" JJ, die sich jetzt Joanna nennt und auf gutherzige Krankenschwester-Schülerin macht. Natürlich will niemand in der Familie (darunter auch Betty White als urkomische Oma) glauben, dass die liebeswürdige Joanna ein ausgekochtes Biest ist. Die bis dato selbstsichere Marnie verwandelt sich wieder in das verschüchterte Mädel aus Schultagen, was sich auch in ihrem zunehmend unattraktiven Äußeren widerspiegelt. Sie macht es fortan zu ihrer Mission allen zu zeigen, wer Joanna wirklich ist und hofft die Hochzeit vereiteln zu können. Allerlei Slapstick, Schabernack und Spitzzüngigkeiten nehmen ihren Lauf.

Eine amüsante Parallelstory ergibt sich mit Marnies Mutter Gail ("Freaky Friday"-Mama Jamie Lee Curtis wie immer top) und Joannas Tante Ramona ("Aliens"-Amazone Sigourney Weaver ausgesprochen apart), die in ihren Jugendtagen ebenfalls Rivalinnen waren. Natürlich wird herumgegiftet und auch vor cartoonhaften Handgreiflichkeiten (ein Girlfight kommt selten allein) nicht halt gemacht, insgesamt wird aber mehr auf einer positiven Versöhnungsschiene gefahren. Ulkige Musik- und Tanzeinlagen, wie ein Girlie/Cheerleader-Rap und ein Dance-Off tragen zusätzlich zur harmlosen Unterhaltung bei. ara.

Du schon wieder

Darsteller:  Kristen Bell   als Marni
  Jamie Lee Curtis   als Gail
  Sigourney Weaver   als Tante Ramona
  Odette Annable   als Joanna
  Victor Garber   als Mark
  Betty White   als Grandma Bunny
  Kristin Chenoweth   als Georgia
  Jimmy Wolk   als Will
  Sean Wing   als Charlie
  Kyle Bornheimer   als Tim
  Billy Unger   als Ben
  Christine Lakin   als Taylor
  Meagan Holder   als Kendall
  Patrick Duffy   als Richie
  Anna White   als LouAnne
 
Regie:  Andy Fickman  
Drehbuch:  Moe Jelline  
Produzent:  Andy Fickman  
  John J. Strauss  
  Eric Tannenbaum  
Koproduzent:  Betsy Sullenger  
Ausf. Produzent:  Mario Iscovich  
Kamera:  David Hennings  
Schnitt:  David Rennie  
  Keith Brachmann  
Musik:  Nathan Wang  
Produktionsdesign:  Craig Stearns  
Kostüme:  Genevieve Tyrrell  
Casting:  Gail Goldberg  

Triumph des poetischen Kinos

Lange war gerätselt worden, welcher Film des Wettbewerbs dem diesjährigen Jurypräsidenten Tim Burton am besten gefallen könnte ...

Großansicht Goldene Palme für das meditative Kunstwerk "Uncle Boonmee" (Foto: Illuminations Films)

Goldene Palme für das meditative Kunstwerk "Uncle Boonmee" (Foto: Illuminations Films)

Würde er ein verspieltes Werk wählen, das seinen eigenen Filmen gleicht, oder würde als Kontrastprogramm eher ein knallhart-realistischer Film das Rennen machen? An letzteren herrschte im diesjährigen Cannes-Jahrgang kein Mangel. Politischer als in den Vorjahren präsentierte sich das Weltkino an der Croisette, mit Filmen über den Algerienkrieg, den islamischen Fundamentalismus, über Irakkriegs-Söldner und politische Kriegstreiber, den Überlebenskampf in den Metropolen oder in der postsowjetischen russischen Provinz.

Schließlich vergaben Tim Burton und seine acht Jurykollegen die Goldene Palme an einen poetischen Film aus Thailand: "Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives" (auf deutsch: "Onkel Boonmee, der sich an seine vergangenen Leben erinnern kann") von Apichatpong Weerasethakul. Der Film folgt einem schwerkranken alten Mann in den Dschungel, wo er mit seinen Angehörigen in aller Seelenruhe seine letzten Tage verbringt, den Geist seiner verstorbenen Frau und ein freundliches Zottelmonster trifft. Ein traumtänzerischer Film, der den Zuschauer hinter die Dinge blicken lässt und dem Tod seinen Schrecken nimmt - Filmkunst im besten Sinne, die leider viel zu selten jenseits der Festivals zu sehen ist.

Der große Preis der Jury ging ebenfalls an einen wunderbar ruhigen Film mit starken und transzendentalen Bildern, die im Gedächtnis haften bleiben: "Des hommes et des dieux" ("Von Menschen und Göttern"). Xavier Beauvois zeichnet hier die wahre Geschichte einer kleinen Gruppe katholischer Mönche nach, die in den neunziger Jahren im Atlas-Gebirge in Algerien leben. Gezeigt wird der Alltag der Brüder, die ein harmonisches Miteinander mit den muslimischen Einheimischen führen. Bis eines Tages der Bürgerkrieg das verschlafene Dorf erreicht und die Mönche von islamischen Fundamentalisten bedroht werden. Nun ist die essentielle Frage: Bleiben oder fliehen? Die Brüder entschließen sich zum Bleiben und in einer erhebenden Szene, die an das letzte Abendmahl erinnert, fängt die Kamera - untermalt mit Tschaikowskis "Schwanensee" - noch einmal liebevoll jedes einzelne Gesicht des starken Ensembles ein.

 
Die schönsten Bilder aus Cannes

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Verdient ist auch der Schauspielpreis an Penélope Cruz' bessere Hälfte Javier Bardem, für seine Rolle als krebskranker Drogendealer in Alejandro González Iñárritus düsterem Drama "Biutiful". Es bleibt das Geheimnis der Jury, warum Bardem sich diese Auszeichnung mit Elio Germano teilen musste. Letzterer gibt in dem beschwingten italienischen Beitrag "La nostra vita" überzeugend einen jungen Underdog, der sich nach dem Tod seiner Frau mit seinen drei Kindern allein durchschlagen muss, doch er kann Bardem nicht das Wasser reichen.

Bei den Damen machte Juliette Binoche als überspannte Antiquitätenhändlerin in "Copie conforme" ("Beglaubigte Kopie") das Rennen, Abbas Kiarostamis raffiniertem Vexierspiel über das Auseinanderleben eines Paares, das womöglich in Wahrheit gar keines ist, sondern die Ehekrise nur spielt.

Die große Sensation des in diesem Jahr mit vielen allzu mittelmäßigen Filmen bestückten Programms war indes "Carlos - Der Schakal", der außer Konkurrenz startete. Ein atemberaubender epischer Thriller über den Terroristen "Carlos" (großartig gespielt von Edgar Ramirez), der in den siebziger Jahren zweifelhaften Weltruhm erlangte. Selten wurde Zeitgeschichte so spannend aufbereitet, und dies auf fünfeinhalb Stunden. Wem dies zu lang erscheint, der kann sich ab Herbst in den deutschen Kinos auch eine auf 160 Minuten gekürzten Fassung ansehen.


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Kristen Bell

Mit dem Aussehen einer schönen Elfe wurde Kristen Bell in der Titelrolle der Teen-Crime-Serie "Veronica Mars" und in der Zeitreise-Serie "...

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Nach diversen TV-Rollen gab Jamie Lee Curtis, die Tochter der Hollywood-Stars Tony Curtis und Janet Leigh, ihr sensationelles...

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