Im Jahr 1894 wird das Mitglied des Generalstabs der französischen Armee Alfred Dreyfus wegen angeblichen Landesverrats verurteilt und auf Lebenszeit verbannt. Da dem Urteil zweifelhafte Gutachten und Beweise zugrunde lagen, strebt Dreyfus' Familie eine Wiederaufnahme des offensichtlich von antisemitischen Einstellungen geprägten Verfahrens an. Einen prominenten Mitstreiter findet man schließlich in dem berühmten Schriftsteller Emile Zola, der nach einem spektakulären Zeitungsartikel selbst ins Visier der Obrigkeit gerät.
In den letzten Jahren der Weimarer Republik entstandener deutscher Tonfilm, der im Umfeld von wachsender Judenfeindlichkeit ein offenes Plädoyer für die Gleichheit der Menschen ablegt. In der Verarbeitung des berühmten französischen Justizskandals spielt Fritz Kortner den zu Unrecht verurteilten und erst nach zwölf Jahren rehabilitierten Dreyfus. Im eigentlichen Mittelpunkt steht aber Gustav Gründgens als Zola, der selbst als Angeklagter für Recht und Gerechtigkeit eintritt.
| Darsteller: | Fritz Kortner | als Alfred Dreyfus | |
|---|---|---|---|
| Grete Mosheim | als Lucie | ||
| Heinrich George | als Emile Zola | ||
| Albert Bassermann | als Oberst Piquart | ||
| Oscar Homolka | als Walsin-Esterhazy | ||
| Paul Henckels | |||
| Regie: | Richard Oswald | ||
| Drehbuch: | Heinz Goldberg | ||
| Dr. Fritz Wendhausen | |||
| Kamera: | Friedl Behn-Grund | ||
| Heinrich Balasch | |||
| Schnitt: | Hans Oser | ||
| Musik: | Hans Grimm | ||
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