Originaltitel: Horror of Dracula
Großbritannien 1958
Christopher Lee
Peter Cushing
Michael Gough
Regie: Terence Fisher
Verleih: Universal [vor 1982]
Der englische Wissenschaftler Jonathan Harker reist nach Transsylvanien, um in den Bibliotheken des berühmt-berüchtigten Grafen Dracula über Vampirismus zu recherchieren. Vor Ort stellt sich heraus, daß sein Gastgeber selbst ein Vampir ist und Harker nur benutzt, um unauffällig nach London überzusiedeln. An der Themse macht sich Dracula sofort über Harkers Braut Lucy bzw. deren Schwägerin Mina her, und nur das beherzte Eingreifen des Arztes Van Helsing verhindert den totalen Triumph des Bösen.

Terence Fishers "Dracula"-Adaption brachte mit ihrer farbenprächtigen Vitalität und Verspieltheit nicht nur einen völlig neuen Dracula-Typ auf die Leinwand (erotisch statt skurill: Christopher Lee), sondern auch jede Menge frischen Wind in das damals bereits totgesagte Horrorgenre. Obwohl die Briten mit der Romanvorlage genauso frei umspringen wie die Amerikaner, ist hier mehr Respekt vor Genre und Charakteren spürbar. "Dracula" trat ganze Serien von Sequels und Plagiaten los, von denen die meisten wie das Original aus den englischen Hammer-Studios stammte.
| Darsteller: | Christopher Lee | als Graf Dracula | |
|---|---|---|---|
| Peter Cushing | als Van Helsing | ||
| Michael Gough | als Arthur Holmwood | ||
| Melissa Stribling | als Mina Holmwood | ||
| Carol Marsh | als Lucy | ||
| John van Eyssen | als Jonathan Harker | ||
| Miles Malleson | als Marx | ||
| Valerie Gaunt | als Vampirfrau | ||
| Janina Faye | als Tania | ||
| Regie: | Terence Fisher | ||
| Drehbuch: | Jimmy Sangster | ||
| Produzent: | Anthony Hinds | ||
| Buchvorlage: | Bram Stoker | ||
| Kamera: | Jack Asher | ||
| Schnitt: | Bill Lenny | ||
| James Needs | |||
| Musik: | James Bernard | ||
| Produktionsdesign: | Bernard Robinson | ||
Halloween steht vor der Tür und eigentlich wollte Emma Angel nur ein paar Kostüme für ihre Kunden heraussuchen.
Doch als die Leiterin eines großen Londoner Kostümverleihs in ihrem Lager plötzlich eine schwere dunkle Robe mit Kordelverschluss am Kragen in die Hände fiel, kam der Expertin ein Verdacht: War das nicht das Originalkostüm aus dem ersten Dracula-Film mit Christopher Lee als transsylvanischem Blutgrafen?
Um ganz sicher zu gehen, schickte Miss Angel nach der inzwischen 85-jährigen Leinwandlegende. Lee kam tatsächlich persönlich vorbei und bestätigte die Echtheit des Kostüms. "Ich war hin und weg", gesteht Miss Angel. Kein Wunder, denn das Gewand ist eine echte Rarität, war über dreißig Jahre verschollen und brächte bei Verkauf mindestens 50.000 Dollar ein.
Der ideelle Wert des Fundstücks liegt allerdings weit höher. Schließlich hauchte der Dracula-Film von 1958 einem kompletten Genre neues Leben ein - so widersinnig das bei einer untoten Hauptfigur auch klingen mag. Das Bild von Christopher Lee mit weit aufgerissenen, blutunterlaufenen Augen und seinem wehenden Umhang hat sich jedenfalls unauslöschlich ins Gedächtnis ganzer Generationen von Filmfans eingebrannt.
So folgten für Lee noch unzählige weitere Auftritte als blutrünstiger Graf. Daher versichert die Finderin des Kostüms auch: "Dieses Stück werden wir in Zukunft natürlich nicht mehr verleihen!"
Als einer der großen Horrorfilmstars, vornehmlich für die Londoner Hammer-Studios, setzte Christopher Lee als Graf "Dracula" Maßstäbe,...
Er war einer der großen Stars des klassischen Horrorfilms und speziell der Gruselfabrik der Hammer Studios in London. Der stets noble...
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