Sie nennt ihn "Arschloch" oder "Dreckskerl", findet ihn unerträglich arrogant - und ist ihm verfallen. Dr. Gretchen Haases Herz schlägt seit Schultagen für Oberarzt und Ober-Macho Marc Meier. Trotzdem heiratet sie kurz entschlossen den charmanten Alexis von Buren, der sich jedoch leider als Betrüger entpuppt. Gretchen muss sich also wieder mit Schokolade trösten und weiter ihren Marc anschmachten. Der macht sich unterdessen an Mitzi Knechtlsdorfer, die Schwester von Assistenzarzt Maurice, heran.

Die dritte Staffel der mehrfach ausgezeichneten und unter anderem mit dem Grimme Preis dekorierten RTL-Comedy-Serie startet da, wo die zweite Staffel endete. Veränderungen gibt es kaum. Diana Amft alias Dr. Gretchen Haase und Florian David Fitz alias Dr. Marc Meier müssen wieder durch jede Menge OP- und Liebes-Stress. Unterstützt wird das verhinderte Traum-Paar in den neuen Folgen von Gaststar Nora Tschirner, die als Mitzi Knechtlsdorfer im Pilotfilm zur dritten Staffel zu sehen ist, sowie Marc Ben Puch als Neuzugang Pathologe Dr. Gummersbach.
| Darsteller: | Diana Amft | als Dr. med. Gretchen Haase | |
|---|---|---|---|
| Florian David Fitz | als Dr. Marc Meier | ||
| Kai Schumann | als Dr. Mehdi Kaan | ||
| Ursela Monn | als Bärbel Haase | ||
| Peter Prager | als Dr. med. Franz Haase | ||
| Laura Osswald | als Schwester Gabi | ||
| Annette Strasser | als Schwester Sabine | ||
| Julia Koschitz | als Dr. Maria Hassmann | ||
| Adele Neuhauser | als Elke Fischer | ||
| Nora Tschirner | als Mitzi Knechtelsdorfer | ||
| Marc Ben Puch | als Günni Gummersbach | ||
| Elyas M'Barek | als Assistenzarzt Maurice Knechtlsdorfer | ||
| Steffen Groth | als Alexis von Buren | ||
| Dominic Boeer | |||
| Johannes Allmayer | |||
| Winnie Böwe | |||
| Zsa Zsa Inci Bürkle | als Gretchen, jung | ||
| Roberto Guerra | als Digolo Erik | ||
| Hannah Schröder | als Anna | ||
| Regie: | Sophie Allet-Coche | ||
| Franziska Meyer Price | |||
| Drehbuch: | Bora Dagtekin | ||
| Produzent: | Steffi Ackermann | ||
| Kamera: | Stephan Wagner | ||
| Stefan Unterberger | |||
| Produktionsdesign: | Jörg Prinz | ||
| Kostüme: | Regina Tiedeken | ||
| Ton: | Andreas Kluge | ||
| Kai Lüde | |||
| Casting: | Daniela Tolkien | ||
Goldene Nymphe für Diana Amft als Gretchen Haase in "Doctor's Diary". Beim TV-Festival in Monte Carlo spricht die Schauspielerin über ihren Erfolg und die neue Staffel.
Steht seit sechs Wochen für die dritte Staffel von "Doctor's Diary" vor der Kamera: Diana Amft in Monte Carlo
Bei der Preisverleihung in Monte Carlo haben Sie in Ihrer Dankesrede Prinz Albert II von Ihrem Vater gegrüßt. Gab's dafür ein Lob vom Papa?
DIANA AMFT: Es war tatsächlich so, das mein Vater mir ein paar Stunden vor Abflug gesagt hat: "Bestell' dem Prinzen mal liebe Grüße", und ich meinte "Na klar". Und da ich immer aus dem Bauch rede und alles so sage, wie's mir in dem Moment einfällt, ist es dazu gekommen. Er selbst hat es super gefunden, als ich es ihm erzählt habe.
Sind internationale Auszeichnungen wie die Goldene Nymphe wichtig? Ich denke schon, dass Preise wie jetzt in Monte Carlo vor allem in der Branche eine große Aufmerksamkeit erzeugen.
"Doctor's Diary" geht in die dritte Staffel. Wie weit sind die Dreharbeiten? Wir drehen seit April, sind jetzt also in der sechsten Woche. Das hört sich so schwanger an, trifft es aber ganz gut, weil man mit einem Projekt wie "Doctor's Diary" auch irgendwie schwanger ist.
Haben Sie die Möglichkeit, als Schauspielerin Einfluss auf die Rolle zu nehmen? Das ist nicht wirklich notwendig. Bora Dagtekin ist ein sehr flexibler Autor, der auch noch optimiert, während wir schon drehen. Entdeckt er bei jemandem persönliche Eigenarten, die auch für die Figur genutzt werden könnten, baut er diese ein. Bei der Leseprobe für die dritte Staffel hatten wir das Gefühl, wir sprechen eine Sprache.
Was reizt Sie als Schauspielerin an der Figur Gretchen Haase? Dass sie komödiantisch sein darf! Und dabei bis an die Grenze geht, das aber gleich wieder brechen kann mit ganz emotionalen Szenen. Außerdem gefällt mir an den Büchern, dass manche Szenen wie ein Kammerspiel geschrieben sind.
Ist es ein großer Unterschied, ob man fürs Fernsehen oder fürs Kino arbeitet? Nein. "Doctor's Diary" gönnt sich Kinoqualität. Es gibt sicher Kinoprojekte, die ich zugunsten von "Doctor's Diary" ausschlagen würde.
Wie bereiten Sie sich auf die Rolle vor? Gretchen kenne ich mittlerweile ganz gut. Ich beschäftige mich intensiv mit den Büchern, überlege mir, ob man das auch herstellen kann, was da steht. Das Schöne ist: Ich muss nicht von außen an die Rolle rangehen. Ich versuche, im Vorfeld die Situation zu verinnerlichen, wie ernst Gretchen das in dem Moment ist, der Rest ist dann vor allem Textbeherrschung und sich aufs Spiel einzulassen.
Wie wichtig ist Ihnen der internationale Erfolg der Serie?
Ich freue mich darüber und habe auch schon ein Rollenangebot aus Spanien erhalten.
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