US-Remake des französischen Komödienhits über einen Mann, der in der Gunst seines Chefs aufsteigen könnte, wenn er bei dessen monatlichem Dinner für Spinner einen gutmütigen Trottel zum Abschuss freigeben würde. http://images.kino.de/flbilder/max10/mbiz10/mbiz30/z1030500/b150x150.jpg Dinner für Spinner

Filmdetails

Dinner für Spinner

US-Remake des französischen Komödienhits über einen Mann, der in der Gunst seines Chefs aufsteigen könnte, wenn er bei dessen monatlichem Dinner für Spinner einen gutmütigen Trottel zum Abschuss freigeben würde.


Dinner für Spinner
Start: 23.09.2010

Originaltitel: Dinner for Schmucks

Komödie

USA 2010
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Steve Carell
Paul Rudd
Jemaine Clement

Regie: Jay Roach
Verleih: Paramount

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Inhalt

Tims Chef veranstaltet ein allwöchentliches Dinner für Spinner. Seine Angestellten sind angewiesen, den größten Spinner, den sie finden können, als Gast mitzubringen. Wer den schrägsten Vogel einlädt und so für Entertainment sorgt, genießt die größte Wertschätzung des Chefs. Tim bringt eines Abends Barry mit - und der hat das Potenzial, alle anderen in Sachen Idiotie zu übertreffen. Damit läuft er allerdings Gefahr, seine Verlobte zu erzürnen, die von der Idee alles andere als begeistert ist.


Kritik

Dinner für Spinner

Die größten Idioten sind die besten Komiker - glaubt eine Gruppe Geschäftsleute in dieser mit Steve Carell ideal besetzten Slapstickkomödie.

Bereits 1999 wurde das "Dinner für Spinner" erstmals veranstaltet - im letzten und kommerziell größten Erfolg von Komödienguru Francis Veber, der acht Millionen Franzosen in die Kinos lockte. Zehn Jahre und viele Drehbuchversionen später landete das US-Remake, das bei Veber Tradition hat, bei Jay Roach - nicht nur im "Austin Powers"-Franchise der regierende Slapstickkönig Hollywoods. An der Grundkonstellation dieser Farce wurde wenig geändert, der Film aber räumlich geöffnet und in seinen Schauplätzen erweitert.

Die Hauptfigur, von Jacques Villeret noch als Einfaltspinsel mit kulleräugigem Unschuldsblick angelegt, tendiert bei Steve Carell deutlicher zum Clown und Entertainer für diplomierte Dummheit. Seine Figur Barry ist die größte Hoffnung für Tim (Paul Rudd), in der Hierarchie seiner Firma schnell aufzusteigen. Denn jeden Monat veranstaltet sein Chef ein Dinner, bei dem jeder aus dem Führungsstab den größten selbst entdeckten Spinner mitbringen darf, um sich dann gemeinsam über die Prachtnarren amüsieren zu können. Tims Aussichten auf den Sieg und den damit verbundenen Aufstieg stehen gut, denn Barrys Leidenschaft sind absurde Arrangements mit Mauspuppen, in denen er berühmte Kunstwerke ("Mousterpieces"), aber - wie sich später herausstellt - auch Szenen seiner gescheiterten Ehe nachstellt.

Die Tragödie dieses Trottels, der ein großes Herz und nur Tims Glück im Auge hat, soll über Tim schließlich auch den Zuschauer berühren. Nicht einfach, weil man sich im Kino der Schadenfreude eigentlich nicht schämen sollte, sondern sich mit ihr, fern von political correctness, gut amüsieren könnte. Nicht einfach auch, weil Barry seinem neuen "Freund" mit gut gemeinten, aber desaströs endenden Aktionen die Beziehung und das Traumauto ruiniert, ihm eine Stalkerin und die Steuerbehörde auf den Hals hetzt. Inwieweit man moralisch geläutert werden und diese Nervensäge liebenswert finden kann, hängt von der eigenen Gutmütigkeit und Belastbarkeit ab. Carell hat einige gute Momente, aber, wie der Film insgesamt auch, ist er neben witzig auch einfach nur dämlich. Situationskomik hat großes Gewicht, wird aber von Roach, wie etwa in Carells Duell mit Stalkerin Lucy Punch, nicht immer ausgereizt. Unbestritten komisch sind aber "Hangover"-Entdeckung Zach Galifianakis als Gedankenmanipulator und die grandiosen Kreationen der Chiodo Brothers, die schon in "Team America" die Puppen tanzen ließen. kob.

Dinner für Spinner

Darsteller:  Steve Carell   als Barry Speck
  Paul Rudd   als Tim Conrad
  Jemaine Clement   als Kieran Vollard
  Jeff Dunham   als Lewis der Bauchredner
  Bruce Greenwood   als Lance Fende
  Ron Livingston   als Caldwell
  Zach Galifianakis   als Therman
  Stephanie Szostak   als Julie
  Lucy Punch   als Darla
  David Walliams   als Müeller
 
Regie:  Jay Roach  
Drehbuch:  David Guion  
  Michael Handelman  
Produzent:  Jay Roach  
  Laurie MacDonald  
  Walter F. Parkes  
Ausf. Produzent:  Jon Poll  
  Amy Sayres  
  Francis Veber  
  Sacha Baron Cohen  
  Roger Birnbaum  
  Gary Barber  
Kamera:  Jim Denault  
Schnitt:  Alan Baumgarten  
  Jon Poll  
Musik:  Theodore Shapiro  
Produktionsdesign:  Michael Corenblith  
Kostüme:  Mary E. Vogt  

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Steve Carell

Der amerikanische Rudi Carell. 2005 wurde er vom Nachrichtenmagazin "Time" als "Funniest Man in America" gefeiert. Das Lob für Steve Carell...

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Paul Rudd

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