| Darsteller: | Yolande Gilot | ||
|---|---|---|---|
| Charles Brauer | |||
| Thomas Schücke | |||
| Regie: | Wolfgang Storch | ||
| Drehbuch: | Karl-Heinz Willschrei | ||
| Wolfgang Storch | |||
| Produzent: | Georg Althammer | ||
| Buchvorlage: | Patricia Highsmith | ||
| Kamera: | Wolfgang Treu | ||
| Musik: | Eberhard Schoener | ||
Die Romanadaption ist das Regiedebüt von Drehbuchautor Hossein Amini.
Den Jäger in "Snow White and the Huntsman" wollte er nicht spielen. Aber für ein anderes Projekt arbeitet Viggo Mortensen jetzt doch mit Hossein Amini zusammen. Der Drehbuchautor, der das Märchen von Schneewittchen zu einem Fantasy-Action-Spektakel umgeschrieben hat, wird demnächst sein erste Regiearbeit in Angriff nehmen. Als Stoff hat er sich einen Krimi von Patricia Highsmith herausgesucht: "The two faces of January".
Mortensen wird in dem Psychothriller eine der drei Hauptrollen übernehmen. In dem Buch, das 1986 unter dem Titel "Die zwei Gesichter des Januar" erstmals verfilmt wurde, geht es um eine tödliche Dreiecksbeziehung. Zusammen mit seiner Frau reist der amerikanische Makler und Betrüger Chester MacFarland nach Griechenland. Als er aus Versehen einen Polizisten ermordet und die Leiche verschwinden lassen will, wird er von dem jungen Hotelangestellten Rydal Keener erwischt. Doch statt wegzurennen oder die Polizei zu alarmieren, hilft Keener dem Fremden dabei, die Leiche zu beseitigen und flüchtet mit dem Ehepaar durch Griechenland.
Spannung garantiert
Wer die Ehefrau und den jungen Mordgehilfen spielen wird, ist bislang nicht bekannt. Aber noch ist ja ausreichend Zeit. Mortensen hat schließlich gerade erst den Freud/Jung-Thriller "A Dangerous Method" abgedreht und Amini steckt noch in der Produktion von "Snow White and the Huntsman".
Ohnehin gilt: Je mehr Zeit verstreicht, bis sich Amini in den Regiestuhl setzen kann, desto besser für ihn. Denn sein Stern beginnt gerade erst zu steigen. Seine Schneewittchen-Adaption wird schon jetzt hoch gehandelt, und "Drive", einer seiner letzten Filme, wurde bei den Filmfestspielen in Cannes von der Kritik bejubelt. Man darf also gespannt sein - gespannter, als man es bei einem Patricia Highsmith-Stoff ohnehin schon ist.
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