Jimi Blue Ochsenknecht
Sarah Kim Gries
Raban Bieling
Regie: Joachim Masannek
Verleih: Buena Vista
Die Fußballfreunde der Wilden Kerle sehen mit höchsten Erwartungen einem Kickerturnier entgegen, bei dem als erster Preis nicht weniger als ein Match gegen die deutsche Nationalmannschaft auf den Sieger wartet. Pech bloß, dass ausgerechnet jetzt Bandengirlie Vanessa (Sarah Kim Gries) romantische Gefühle für Gonzo Gonzales (Lennard Bertzbach), den zugegebenermaßen coolen Anführer einer Skaterclique namens "Flammenmützen" entdeckt und von der wichtigsten Hauptsache der Welt plötzlich nichts mehr wissen will.
Nachdem sich der erste Teil bewährte, tritt die Rasselbande vom Bolzplatz Teufelstopf nun zum Rückspiel mit amourösen Hindernissen an.
Alles ist gut, solange du wild bist: Nach diesem Motto machen die Jung-Kicker den Teufelstopf zum Hexenkessel.
"Kämpfen oder untergehen": Die wilden Kerle geben jedenfalls nicht klein bei! (Foto: Buena Vista)
Den Wilden Kerlen fehlt nur noch ein einziger Sieg bis zur Meisterschaft und zum ersehnten großen Preis: einem Spiel gegen die Nationalmannschaft im eigenen Stadion, dem Teufelstopf.
Doch das Team muss kurz vor dem entscheidenden Match einen herben Verlust hinnehmen: Vanessa, die wildeste aller Wilden Kerle, verliebt sich in den Anführer einer Skater-Gang und will von Fußball und den wilden Kerlen nichts mehr wissen.
Die Erfolgsmannschaft meldet sich zurück: Nach dem Hit "Die wilden Kerle" von 2003 verfilmt Joachim Masannek die Fortsetzung - nach seiner beliebten Buchreihe.
Diesmal schießen Maxis Vater (Uwe Ochsenknecht) und die erste Liebe quer und machen den Jungs - im Sturm einmal mehr die jungen Wilden Ochsenkecht- und Masannek-Söhne - das Leben schwer.
| Darsteller: | Jimi Blue Ochsenknecht | als Leon | |
|---|---|---|---|
| Sarah Kim Gries | als Vanessa | ||
| Raban Bieling | als Raban | ||
| Wilson Gonzalez Ochsenknecht | als Marlon | ||
| Marlon Wessel | als Maxi | ||
| Kevin Ianotta | als Joschka | ||
| Leon Wessel | als Markus | ||
| Deniz Sarsilmaz | als Deniz | ||
| Konrad Baumann | als Juli | ||
| Lennard Bertzbach | als Gonzo Gonzales | ||
| Tim Wilde | als Leons und Marlons Vater | ||
| Uwe Ochsenknecht | als Maxis Vater | ||
| Regie: | Joachim Masannek | ||
| Drehbuch: | Joachim Masannek | ||
| Produzent: | Ewa Karlström | ||
| Andreas Ulmke-Smeaton | |||
| Kamera: | Sonja Rom | ||
| Schnitt: | Dunja Campregher | ||
| Musik: | Peter Horn | ||
| Andrej Melita | |||
| Bananafishbones | |||
| Produktionsdesign: | Winfried Hennig | ||
| Kostüme: | Mika Braun | ||
| Ton: | Heiko Müller | ||
Zwei Jahre nach seinem Regiedebüt "Die wilden Kerle" legt Kinderbuchautor Joachim Masannek nun die Fortsetzung seines Fußball-Abenteuers vor. Auf "Die wilden Kerle 2" soll alsbald auch eine dritte Leinwandadaption folgen.
Joachim Masannek am Set von "Die wilden Kerle 2", links unten: Uwe Ochsenknecht (Foto: Buena Vista)
Immerhin fast eine Million, mit den Zahlen aus Österreich und der Schweiz sogar mehr. Ich denke, das verhält sich so ähnlich wie bei den Büchern. Als wir die Bücher auf den Markt brachten, hat sich der Handel erst einmal sehr dagegen gewehrt. Dann aber haben die Kinder diese Bücher eingefordert.
Beim Film war es ähnlich. Und dass, obwohl die Testvorführung zunächst kritisch bewertet wurde: Mütter fanden den Film zu wild und nicht empfehlenswert. Inzwischen hat die Analyse ergeben, dass 65 Prozent weibliche Zuschauer im Kino waren.
Natürlich, es ging sehr schnell. Normalerweise rechnet man im Buchhandel für eine Reihe mit vier Jahren Etablierungszeit. Wir haben das in zwei Jahren geschafft. Zum Filmstart waren wir bei knapp 300.000 verkauften Büchern, inzwischen sind wir bei 1,7 Million. Es ging mit dem Film richtig bergauf.
Ich finde es unwahrscheinlich zufriedenstellend, dass beides unabhängig voneinander existiert und sich gegenseitig stützt. Der Film ist keine Verfilmung von irgendeinem Bestseller. Die Bücher sind nicht Bücher zum Film, sondern es funktioniert beides nebeneinander.
Fortsetzungen leiden an Besucherschwund, so auch das "Sams in Gefahr" (Foto: Constantin)
Viele zweite Teile erreichen nur zwei Drittel vom Einspielergebnis des ersten Teils, wie bei "Das Sams" oder "Bibi Blocksberg". Wir lagen mit knapp einer Million Besucher zwar im schwarzen Bereich, aber es hätte eventuell bedeutet, mit "Die wilden Kerle 2" nur noch 600.000 Zuschauer anzulocken.
Da haben die Bücher sehr geholfen, denn es wurden 1,2 Million Exemplare innerhalb eines Jahres verkauft. Und das zeigt, dass die Marke etabliert ist und ein größerer Zuschauerkreis angesprochen werden kann.
Ich hatte genauso viel Geld und genauso viele Drehtage. Meines Erachtens im Vergleich ein bisschen weniger, weil wir in Deutschland und Österreich gedreht haben statt in Tschechien.
Weil der erste Film eine Sondergenehmigung erhielt. Wir haben auch für den zweiten Teil Fördergeld aus Bayern bekommen - und deshalb haben wir diesmal hauptsächlich in Bayern gedreht, dafür ohne Jahrhundertflut reibungslos und mit unwahrscheinlichem Glück beim Wetter.
Dabei bestand die Hauptaufgabe darin, nicht einfach einen Aufguss der ersten Geschichte zu machen. Das ist uns auch gelungen, wir haben die Motive etwas eingeschränkt und dafür aufwändiger gemacht. Das hat dem Film gut getan, weil es jetzt plötzlich eine reine Kinderwelt gibt, in der die Erwachsenen kaum vorkommen.
Nein, in diesem Fall würde ich ja den Film mitfinanzieren. Es stand nie zur Debatte, dass ich auf irgendwelches Geld verzichten muss. Man muss sich das einmal vorstellen: Am 21. März habe ich angefangen, das Drehbuch zu schreiben, am 30. März war Abgabetermin bei der Förderung.
Am 22. Dezember, neun Monate später, war der Film fertig. Eine gigantische Leistung auch von der Produktionsseite, das mit diesem Aufwand und bis zu 30 Kindern am Set durchzuziehen. Hut ab vor den Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton.
Die wilden Kerle sind durch den ersten Film etabliert und die Kinder werden ja älter. Wahrscheinlich wären die Zuschauer enttäuscht, wenn andere Kinder auftauchen würden. Dadurch, dass die Marke noch nicht so bekannt war und der Film an der Grenze zur Million stehen geblieben ist, mussten wir zwei Jahre warten, um den zweiten Film zu drehen.
Wir planen den dritten für die Fußball-WM 2006. Allein deswegen war Eile angesagt, denn wir wollen in diesem Sommer, wenn alles gut geht, den dritten Teil drehen.
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Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.