Sequel des erfolgreichen Familienabenteuers um die Fußballmannschaft der wilden Kerle. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz05/z0505501/b150x150.jpg Die wilden Kerle 2

Filmdetails

Die wilden Kerle 2

Sequel des erfolgreichen Familienabenteuers um die Fußballmannschaft der wilden Kerle.


Die wilden Kerle 2
Start: 17.02.2005

Kinderfilm

Deutschland 2005
Laufzeit: 89 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Jimi Blue Ochsenknecht
Sarah Kim Gries
Raban Bieling

Regie: Joachim Masannek
Verleih: Buena Vista

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Action
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Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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lau

Inhalt

Die Fußballfreunde der Wilden Kerle sehen mit höchsten Erwartungen einem Kickerturnier entgegen, bei dem als erster Preis nicht weniger als ein Match gegen die deutsche Nationalmannschaft auf den Sieger wartet. Pech bloß, dass ausgerechnet jetzt Bandengirlie Vanessa (Sarah Kim Gries) romantische Gefühle für Gonzo Gonzales (Lennard Bertzbach), den zugegebenermaßen coolen Anführer einer Skaterclique namens "Flammenmützen" entdeckt und von der wichtigsten Hauptsache der Welt plötzlich nichts mehr wissen will.

Nachdem sich der erste Teil bewährte, tritt die Rasselbande vom Bolzplatz Teufelstopf nun zum Rückspiel mit amourösen Hindernissen an.


Kritik

Alles ist gut, solange du wild bist: Nach diesem Motto machen die Jung-Kicker den Teufelstopf zum Hexenkessel.

Großansicht "Kämpfen oder untergehen": Die wilden Kerle geben jedenfalls nicht klein bei! (Foto: Buena Vista)

"Kämpfen oder untergehen": Die wilden Kerle geben jedenfalls nicht klein bei! (Foto: Buena Vista)

Den Wilden Kerlen fehlt nur noch ein einziger Sieg bis zur Meisterschaft und zum ersehnten großen Preis: einem Spiel gegen die Nationalmannschaft im eigenen Stadion, dem Teufelstopf.

Doch das Team muss kurz vor dem entscheidenden Match einen herben Verlust hinnehmen: Vanessa, die wildeste aller Wilden Kerle, verliebt sich in den Anführer einer Skater-Gang und will von Fußball und den wilden Kerlen nichts mehr wissen.

Großansicht Plötzlich fehlt die Lust auf Fußball (Foto: Buena Vista)

Plötzlich fehlt die Lust auf Fußball (Foto: Buena Vista)

Doppelter Querschuss

Die Erfolgsmannschaft meldet sich zurück: Nach dem Hit "Die wilden Kerle" von 2003 verfilmt Joachim Masannek die Fortsetzung - nach seiner beliebten Buchreihe.

Diesmal schießen Maxis Vater (Uwe Ochsenknecht) und die erste Liebe quer und machen den Jungs - im Sturm einmal mehr die jungen Wilden Ochsenkecht- und Masannek-Söhne - das Leben schwer.

Die wilden Kerle 2

Darsteller:  Jimi Blue Ochsenknecht   als Leon
  Sarah Kim Gries   als Vanessa
  Raban Bieling   als Raban
  Wilson Gonzalez Ochsenknecht   als Marlon
  Marlon Wessel   als Maxi
  Kevin Ianotta   als Joschka
  Leon Wessel   als Markus
  Deniz Sarsilmaz   als Deniz
  Konrad Baumann   als Juli
  Lennard Bertzbach   als Gonzo Gonzales
  Tim Wilde   als Leons und Marlons Vater
  Uwe Ochsenknecht   als Maxis Vater
 
Regie:  Joachim Masannek  
Drehbuch:  Joachim Masannek  
Produzent:  Ewa Karlström  
  Andreas Ulmke-Smeaton  
Kamera:  Sonja Rom  
Schnitt:  Dunja Campregher  
Musik:  Peter Horn  
  Andrej Melita  
  Bananafishbones  
Produktionsdesign:  Winfried Hennig  
Kostüme:  Mika Braun  
Ton:  Heiko Müller  

"Die Bücher haben sehr geholfen"

Zwei Jahre nach seinem Regiedebüt "Die wilden Kerle" legt Kinderbuchautor Joachim Masannek nun die Fortsetzung seines Fußball-Abenteuers vor. Auf "Die wilden Kerle 2" soll alsbald auch eine dritte Leinwandadaption folgen.

Großansicht Joachim Masannek am Set von "Die wilden Kerle 2", links unten: Uwe Ochsenknecht (Foto: Buena Vista)

Joachim Masannek am Set von "Die wilden Kerle 2", links unten: Uwe Ochsenknecht (Foto: Buena Vista)

» "Die wilden Kerle" brachten es auf mehr als 900.000 Kinobesucher.

JOACHIM MASANNEK:

Immerhin fast eine Million, mit den Zahlen aus Österreich und der Schweiz sogar mehr. Ich denke, das verhält sich so ähnlich wie bei den Büchern. Als wir die Bücher auf den Markt brachten, hat sich der Handel erst einmal sehr dagegen gewehrt. Dann aber haben die Kinder diese Bücher eingefordert.

Beim Film war es ähnlich. Und dass, obwohl die Testvorführung zunächst kritisch bewertet wurde: Mütter fanden den Film zu wild und nicht empfehlenswert. Inzwischen hat die Analyse ergeben, dass 65 Prozent weibliche Zuschauer im Kino waren.

Großansicht Nichts für Zartbesaitete (Foto: Buena Vista)

Nichts für Zartbesaitete (Foto: Buena Vista)

» Hat der Film Auswirkungen auf die gesamte Auswertungskette gezeigt?

Natürlich, es ging sehr schnell. Normalerweise rechnet man im Buchhandel für eine Reihe mit vier Jahren Etablierungszeit. Wir haben das in zwei Jahren geschafft. Zum Filmstart waren wir bei knapp 300.000 verkauften Büchern, inzwischen sind wir bei 1,7 Million. Es ging mit dem Film richtig bergauf.

Ich finde es unwahrscheinlich zufriedenstellend, dass beides unabhängig voneinander existiert und sich gegenseitig stützt. Der Film ist keine Verfilmung von irgendeinem Bestseller. Die Bücher sind nicht Bücher zum Film, sondern es funktioniert beides nebeneinander.

Großansicht Fortsetzungen leiden an Besucherschwund, so auch das "Sams in Gefahr" (Foto: Constantin)

Fortsetzungen leiden an Besucherschwund, so auch das "Sams in Gefahr" (Foto: Constantin)

» Haben die Verkaufszahlen der Bücher den Dreh des zweiten Teils beschleunigt?

Viele zweite Teile erreichen nur zwei Drittel vom Einspielergebnis des ersten Teils, wie bei "Das Sams" oder "Bibi Blocksberg". Wir lagen mit knapp einer Million Besucher zwar im schwarzen Bereich, aber es hätte eventuell bedeutet, mit "Die wilden Kerle 2" nur noch 600.000 Zuschauer anzulocken.

Da haben die Bücher sehr geholfen, denn es wurden 1,2 Million Exemplare innerhalb eines Jahres verkauft. Und das zeigt, dass die Marke etabliert ist und ein größerer Zuschauerkreis angesprochen werden kann.

Großansicht Kinderwelt ohne Erwachsene (Foto: Buena Vista)

Kinderwelt ohne Erwachsene (Foto: Buena Vista)

» Wie viel Budget hatten Sie jetzt zur Verfügung?

Ich hatte genauso viel Geld und genauso viele Drehtage. Meines Erachtens im Vergleich ein bisschen weniger, weil wir in Deutschland und Österreich gedreht haben statt in Tschechien.

» Wieso diese Entscheidung?

Weil der erste Film eine Sondergenehmigung erhielt. Wir haben auch für den zweiten Teil Fördergeld aus Bayern bekommen - und deshalb haben wir diesmal hauptsächlich in Bayern gedreht, dafür ohne Jahrhundertflut reibungslos und mit unwahrscheinlichem Glück beim Wetter.

Dabei bestand die Hauptaufgabe darin, nicht einfach einen Aufguss der ersten Geschichte zu machen. Das ist uns auch gelungen, wir haben die Motive etwas eingeschränkt und dafür aufwändiger gemacht. Das hat dem Film gut getan, weil es jetzt plötzlich eine reine Kinderwelt gibt, in der die Erwachsenen kaum vorkommen.

Großansicht "Die wilden Kerle 2", ein filmischer Schnellschuss (Foto: Buena Vista)

"Die wilden Kerle 2", ein filmischer Schnellschuss (Foto: Buena Vista)

» Haben Sie auf Geld verzichtet, um die Finanzierung des Films gewährleisten zu können?

Nein, in diesem Fall würde ich ja den Film mitfinanzieren. Es stand nie zur Debatte, dass ich auf irgendwelches Geld verzichten muss. Man muss sich das einmal vorstellen: Am 21. März habe ich angefangen, das Drehbuch zu schreiben, am 30. März war Abgabetermin bei der Förderung.

Am 22. Dezember, neun Monate später, war der Film fertig. Eine gigantische Leistung auch von der Produktionsseite, das mit diesem Aufwand und bis zu 30 Kindern am Set durchzuziehen. Hut ab vor den Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton.

Großansicht Bald ist der Startpfiff für den dritten Teil geplant (Foto: Buena Vista)

Bald ist der Startpfiff für den dritten Teil geplant (Foto: Buena Vista)

» Warum dieses Tempo bei der Produktion?

Die wilden Kerle sind durch den ersten Film etabliert und die Kinder werden ja älter. Wahrscheinlich wären die Zuschauer enttäuscht, wenn andere Kinder auftauchen würden. Dadurch, dass die Marke noch nicht so bekannt war und der Film an der Grenze zur Million stehen geblieben ist, mussten wir zwei Jahre warten, um den zweiten Film zu drehen.

Wir planen den dritten für die Fußball-WM 2006. Allein deswegen war Eile angesagt, denn wir wollen in diesem Sommer, wenn alles gut geht, den dritten Teil drehen.

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