Teenagerabenteuer von Vivian Naefe nach Cornelia Funkes Bestseller um fünf Mädchen und ihre Bande. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz48/z0548505/b150x150.jpg Die wilden Hühner

Filmdetails

Die wilden Hühner

Teenagerabenteuer von Vivian Naefe nach Cornelia Funkes Bestseller um fünf Mädchen und ihre Bande.


Die wilden Hühner
Start: 09.02.2006

Kinderfilm / Abenteuer

Deutschland 2006
Laufzeit: 109 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Michelle von Treuberg
Lucie Hollmann
Paula Riemann

Regie: Vivian Naefe
Verleih: Constantin

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Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Sprotte, Melanie, Trude, Frieda und Wilma sind alle zwischen 11 und 12 Jahre alt und so ziemlich die dicksten Freundinnen der Welt. Organisiert in einer Gang namens "Die Wilden Hühner" liefern sie sich heiße Gefechte mit ihren Erzfeinden, den aus gleichaltrigen Knaben bestehenden "Pygmäen". Nun allerdings erfordert ein ungeheurer Vorgang Solidarität über Geschlechterkampfgrenzen hinweg: Oma plant nämlich, die Bandenmaskottchen zu schlachten ...

Von den Machern, die uns "Bibi Blocksberg" und "Das fliegende Klassenzimmer" brachten, stammt diese Verfilmung einer Kinderbuch-Bestsellerreihe aus der Feder von Cornelia Funke.


Kritik

Statt "Wilder Kerle" lassen es in diesem turbulenten Abenteuer zur Abwechslung einmal hippe Mädels krachen.

Großansicht Die "Pygmäen" unterstützen "Die wilden Hühner" (Foto: Constantin)

Die "Pygmäen" unterstützen "Die wilden Hühner" (Foto: Constantin)

Eine Girl-Gang in Aktion! Die super coolen Mädels aus der fünften Klasse Sprotte, Melanie, Trude, Frieda und nach eingängiger Prüfung auch Wilma bilden die Gang "Die wilden Hühner". Ihre schärfste Konkurrenz sind die treudoofen Jungs der "Pygmäen"-Gang und deren Anführer Fred. Die beiden Banden können sich gegenseitig natürlich absolut nicht ausstehen.

Erst als Oma Slättberg fünf Hühner, die Maskottchen der Mädels, schlachten und das Bauamt ein Waldstück mit dem Baumhaus der "Pygmäen" plattmachen will, tun sich die beiden Cliquen trotz aller Vorbehalte gegen die feindlichen Erwachsenen zusammen. Gemeinsam sind sie stark und lösen alle Probleme.

Großansicht Die Hühner dürfen auf gar keinen Fall geschlachtet werden (Foto: Constantin)

Die Hühner dürfen auf gar keinen Fall geschlachtet werden (Foto: Constantin)

Profis am Werk

Hinreißendes Teenagerabenteuer von Vivian Naefe nach Cornelia Funkes Bestseller um fünf Mädchen und ihre Bande, produziert von den Machern von "Pünktchen und Anton", "Bibi Blocksberg" und "Das fliegende Klassenzimmer". Ein toller Kinderfilm, der auch den Großen Spaß macht.

Die wilden Hühner

Darsteller:  Michelle von Treuberg   als Sprotte
  Lucie Hollmann   als Frieda
  Paula Riemann   als Melanie
  Zsa Zsa Inci Bürkle   als Trude
  Jette Hering   als Wilma
  Jeremy Mockridge   als Fred
  Philip Wiegratz   als Steve
  Martin Kurz   als Torte
  Vincent Redetzki   als Willi
  Veronica Ferres   als Sprottes Mutter Sibylle
  Doris Schade   als Oma Slättberg
  Jessica Schwarz   als Frau Rose
  Benno Fürmann   als Herr Grünbaum
  Axel Prahl   als Willis Vater
  Lukas Steimel   als Luki
  Lukas Engel   als Titus
  Pino Severino Geyssen   als Paolo
  David Kötter   als Freund von Titus
  Frank Voß   als Trudes Vater
  Christine Rose   als Jutta
  Nina Vorbrodt   als Friedas Mutter
  Roland Jankowsky   als Friedas Vater
  Herbert Meurer   als Herr Feistkorn
  Marius Fischer   als Bo
  Anya Hoffmann   als Melanies Mutter
  Frank Wickermann   als Melanies Vater
  Justus Kötting   als Oberschüler 1
  Katharina Eyssen   als Kindergärtnerin
  Axel Häfner   als Schrottplatzwärter
  Simon Gosejohann   als junger Mann
  Sina Burmester   als Tortes Freundin
 
Regie:  Vivian Naefe  
Drehbuch:  Güzin Kar  
  Uschi Reich  
Produzent:  Uschi Reich  
  Peter Zenk  
Buchvorlage:  Cornelia Funke  
Kamera:  Peter Döttling  
Schnitt:  Hansjörg Weißbrich  
Musik:  Annette Focks  
Kostüme:  Gabriela Reumer  
Ton:  Wolfgang Wirtz  

"Hühner sind divenhafter als Hollywoodstars"

Nach einem Bestseller von Cornelia Funke haben Produzentin Uschi Reich und Regisseurin Vivan Naefe mit "Die wilden Hühner" ein liebenswertes Kinderabenteuer auf die Leinwand gebracht. Zusammen mit Veronica Ferres, die im Film eine allein erziehende Taxifahrerin spielt, erzählen sie von der Entstehung des Films und Zwischenfällen bei den Dreharbeiten.

Großansicht Meist ein Herz und eine Seele: die fünf wilden Hühner (Foto: Constantin)

Meist ein Herz und eine Seele: die fünf wilden Hühner (Foto: Constantin)

» Was hat Sie dazu veranlasst, den Film "Die wilden Hühner" zu machen?

USCHI REICH: Mich hat die Arbeit mit den Kindern gereizt. Obwohl die Dreharbeiten anstrengend und oft schwierig sind, bringen Kinder ganz andere Qualitäten als Erwachsene mit. Man fragt erwachsene Schauspieler immer, ob es schwierig sei, mit Kindern zu drehen - ich finde aber, dass sie eher von den Kleinen lernen können, nämlich unglaubliches Engagement und Direktheit.

Ich finde außerdem, dass sich Team und Schauspieler besser benehmen, wenn Kinder dabei sind. Sie wissen, dass die Kinder bei Streit und Eifersüchtelein unsicher werden und dann nicht mehr so spielen können, wie sie sollten.

VIVIAN NAEFE: Uschi Reich und ich sind schon lange in Kontakt und wollten immer einmal etwas gemeinsam machen. Vor zwei Jahren hat sie mir dann die Bücher von "Die wilden Hühner" in die Hand gedrückt und ich wusste sofort, dass das hundertprozentig etwas für mich ist.

VERONICA FERRES: Uschi Reich hat mir von dem Projekt erzählt und Vivian Naefe hat mir gesagt, wie sie meine Figur sieht - eine allein erziehende Taxifahrerin, die ihr Privatleben nicht auf die Reihe kriegt. Sybille ist ziemlich chaotisch und in ihrem Leben zwischen Beruf, dem Dasein als Mutter und als Vaterersatz ständig überfordert. Das hat für mich eine große Aktualität und ein Identifikationspotenzial, was mich sehr gereizt hat.

Großansicht Zeigte den Mädchen beim Dreh, wo es langgeht: die Regisseurin Vivian Naefe (Foto: Constantin)

Zeigte den Mädchen beim Dreh, wo es langgeht: die Regisseurin Vivian Naefe (Foto: Constantin)

» Hatten Sie als Kind auch eine Clique wie die wilden Hühner?

FERRES: So eine Bande hatte ich nicht - dafür aber zwei ältere Brüder. Bei deren Jungsbande wollte ich immer dazugehören und lief jahrelang mit Latzhose und Schiebermütze herum. Das war für meine Geschwister natürlich uncool - die kleine Schwester, die ihnen immer nachrennt. Wenn ich mal bei meinen Brüdern dabei sein durfte, musste ich Mutproben bestehen, wie zum Beispiel von einer hohen Ziegelmauer springen, Wache schieben oder etwas aus der Küche stibitzen.

REICH: Ich war auf einer Jungenschule mit nur drei Mädchen; ich hatte also keine solche Clique. Was ich bei den wilden Hühner so toll finde, ist, dass sie den Alltag miteinander leben - das hätte ich auch sehr bereichernd gefunden.

NAEFE: Ja, ich hatte eine Clique, wir waren aber nicht so cool. Das Tollste für uns war, Hütten im Wald zu bauen und zu Hause Lebensmittel zu klauen, um in unserem Wald-Zuhause etwas zu essen zu haben. Den Jungs Streiche zu spielen - davon haben wir immer nur geträumt.

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