Michelle von Treuberg
Lucie Hollmann
Paula Riemann
Regie: Vivian Naefe
Verleih: Constantin
Sprotte, Melanie, Trude, Frieda und Wilma sind alle zwischen 11 und 12 Jahre alt und so ziemlich die dicksten Freundinnen der Welt. Organisiert in einer Gang namens "Die Wilden Hühner" liefern sie sich heiße Gefechte mit ihren Erzfeinden, den aus gleichaltrigen Knaben bestehenden "Pygmäen". Nun allerdings erfordert ein ungeheurer Vorgang Solidarität über Geschlechterkampfgrenzen hinweg: Oma plant nämlich, die Bandenmaskottchen zu schlachten ...
Von den Machern, die uns "Bibi Blocksberg" und "Das fliegende Klassenzimmer" brachten, stammt diese Verfilmung einer Kinderbuch-Bestsellerreihe aus der Feder von Cornelia Funke.
Statt "Wilder Kerle" lassen es in diesem turbulenten Abenteuer zur Abwechslung einmal hippe Mädels krachen.
Eine Girl-Gang in Aktion! Die super coolen Mädels aus der fünften Klasse Sprotte, Melanie, Trude, Frieda und nach eingängiger Prüfung auch Wilma bilden die Gang "Die wilden Hühner". Ihre schärfste Konkurrenz sind die treudoofen Jungs der "Pygmäen"-Gang und deren Anführer Fred. Die beiden Banden können sich gegenseitig natürlich absolut nicht ausstehen.
Erst als Oma Slättberg fünf Hühner, die Maskottchen der Mädels, schlachten und das Bauamt ein Waldstück mit dem Baumhaus der "Pygmäen" plattmachen will, tun sich die beiden Cliquen trotz aller Vorbehalte gegen die feindlichen Erwachsenen zusammen. Gemeinsam sind sie stark und lösen alle Probleme.
Hinreißendes Teenagerabenteuer von Vivian Naefe nach Cornelia Funkes Bestseller um fünf Mädchen und ihre Bande, produziert von den Machern von "Pünktchen und Anton", "Bibi Blocksberg" und "Das fliegende Klassenzimmer". Ein toller Kinderfilm, der auch den Großen Spaß macht.
| Darsteller: | Michelle von Treuberg | als Sprotte | |
|---|---|---|---|
| Lucie Hollmann | als Frieda | ||
| Paula Riemann | als Melanie | ||
| Zsa Zsa Inci Bürkle | als Trude | ||
| Jette Hering | als Wilma | ||
| Jeremy Mockridge | als Fred | ||
| Philip Wiegratz | als Steve | ||
| Martin Kurz | als Torte | ||
| Vincent Redetzki | als Willi | ||
| Veronica Ferres | als Sprottes Mutter Sibylle | ||
| Doris Schade | als Oma Slättberg | ||
| Jessica Schwarz | als Frau Rose | ||
| Benno Fürmann | als Herr Grünbaum | ||
| Axel Prahl | als Willis Vater | ||
| Lukas Steimel | als Luki | ||
| Lukas Engel | als Titus | ||
| Pino Severino Geyssen | als Paolo | ||
| David Kötter | als Freund von Titus | ||
| Frank Voß | als Trudes Vater | ||
| Christine Rose | als Jutta | ||
| Nina Vorbrodt | als Friedas Mutter | ||
| Roland Jankowsky | als Friedas Vater | ||
| Herbert Meurer | als Herr Feistkorn | ||
| Marius Fischer | als Bo | ||
| Anya Hoffmann | als Melanies Mutter | ||
| Frank Wickermann | als Melanies Vater | ||
| Justus Kötting | als Oberschüler 1 | ||
| Katharina Eyssen | als Kindergärtnerin | ||
| Axel Häfner | als Schrottplatzwärter | ||
| Simon Gosejohann | als junger Mann | ||
| Sina Burmester | als Tortes Freundin | ||
| Regie: | Vivian Naefe | ||
| Drehbuch: | Güzin Kar | ||
| Uschi Reich | |||
| Produzent: | Uschi Reich | ||
| Peter Zenk | |||
| Buchvorlage: | Cornelia Funke | ||
| Kamera: | Peter Döttling | ||
| Schnitt: | Hansjörg Weißbrich | ||
| Musik: | Annette Focks | ||
| Kostüme: | Gabriela Reumer | ||
| Ton: | Wolfgang Wirtz | ||
Nach einem Bestseller von Cornelia Funke haben Produzentin Uschi Reich und Regisseurin Vivan Naefe mit "Die wilden Hühner" ein liebenswertes Kinderabenteuer auf die Leinwand gebracht. Zusammen mit Veronica Ferres, die im Film eine allein erziehende Taxifahrerin spielt, erzählen sie von der Entstehung des Films und Zwischenfällen bei den Dreharbeiten.
» Was hat Sie dazu veranlasst, den Film "Die wilden Hühner" zu machen?
USCHI REICH: Mich hat die Arbeit mit den Kindern gereizt. Obwohl die Dreharbeiten anstrengend und oft schwierig sind, bringen Kinder ganz andere Qualitäten als Erwachsene mit. Man fragt erwachsene Schauspieler immer, ob es schwierig sei, mit Kindern zu drehen - ich finde aber, dass sie eher von den Kleinen lernen können, nämlich unglaubliches Engagement und Direktheit.
Ich finde außerdem, dass sich Team und Schauspieler besser benehmen, wenn Kinder dabei sind. Sie wissen, dass die Kinder bei Streit und Eifersüchtelein unsicher werden und dann nicht mehr so spielen können, wie sie sollten.
VIVIAN NAEFE: Uschi Reich und ich sind schon lange in Kontakt und wollten immer einmal etwas gemeinsam machen. Vor zwei Jahren hat sie mir dann die Bücher von "Die wilden Hühner" in die Hand gedrückt und ich wusste sofort, dass das hundertprozentig etwas für mich ist.
VERONICA FERRES: Uschi Reich hat mir von dem Projekt erzählt und Vivian Naefe hat mir gesagt, wie sie meine Figur sieht - eine allein erziehende Taxifahrerin, die ihr Privatleben nicht auf die Reihe kriegt. Sybille ist ziemlich chaotisch und in ihrem Leben zwischen Beruf, dem Dasein als Mutter und als Vaterersatz ständig überfordert. Das hat für mich eine große Aktualität und ein Identifikationspotenzial, was mich sehr gereizt hat.
Zeigte den Mädchen beim Dreh, wo es langgeht: die Regisseurin Vivian Naefe (Foto: Constantin)
» Hatten Sie als Kind auch eine Clique wie die wilden Hühner?
FERRES: So eine Bande hatte ich nicht - dafür aber zwei ältere Brüder. Bei deren Jungsbande wollte ich immer dazugehören und lief jahrelang mit Latzhose und Schiebermütze herum. Das war für meine Geschwister natürlich uncool - die kleine Schwester, die ihnen immer nachrennt. Wenn ich mal bei meinen Brüdern dabei sein durfte, musste ich Mutproben bestehen, wie zum Beispiel von einer hohen Ziegelmauer springen, Wache schieben oder etwas aus der Küche stibitzen.
REICH: Ich war auf einer Jungenschule mit nur drei Mädchen; ich hatte also keine solche Clique. Was ich bei den wilden Hühner so toll finde, ist, dass sie den Alltag miteinander leben - das hätte ich auch sehr bereichernd gefunden.
NAEFE: Ja, ich hatte eine Clique, wir waren aber nicht so cool. Das Tollste für uns war, Hütten im Wald zu bauen und zu Hause Lebensmittel zu klauen, um in unserem Wald-Zuhause etwas zu essen zu haben. Den Jungs Streiche zu spielen - davon haben wir immer nur geträumt.
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