Veröffentlicht am 26.11.2009
Die Tür Deutschland 2009
Die Tür Kinostart 26.11.2009, Deutschland 2009
  • Tür, Die / Mads Mikkelsen

  • Tür, Die / Mads Mikkelsen / Die Tür

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Die Tür - Filmplakat

Drama mit Thrilleraspekten über eine Parallelwelt, in der man, Jahre zurückversetzt, sein Leben noch einmal leben kann.

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Filmkritik zu Die Tür

Originelles Drama über die Eröffnung einer zweiten Lebenschance und deren düstere Nebenwirkungen.

Der Vorspann weckt Assoziationen zu "Pan's Labyrinth", der Film selbst integriert Motive aus "Die Frauen von Stepford" und "Die Dämonischen", frei nach Akif Pirinçcis Romanvorlage "Die Damalstür", die Jan Berger zu einem starken Drehbuch mit dramatischem Zug adaptiert hat. Im Prolog legt David, Dänemarks Charakterdarsteller Mads Mikkelsen in seiner ersten rein deutschen Produktion, sein ohnehin privat und beruflich in einer Sackgasse steckendes Leben in Trümmer. Weil er für einen Quickie mit der Nachbarin (Heike Makatsch) seine Tochter unbeaufsichtigt lässt, kommt er zu spät, um das in den Pool gestürzte Mädchen zu retten. Auch fünf Jahre danach hofft er umsonst auf die Vergebung seiner Ex-Frau (Jessica Schwartz). Der international einst sehr erfolgreiche Maler ist ein menschliches Wrack. Bis ihm ein blauer Schmetterling im Schnee den Weg zu einer Türe weist, hinter der David sein vergangenes Leben vorfindet - in einer perfekten Kopie, exakt an dem Tag, an dem seine Tochter ums Leben kam. Dieses Mal kann er sie retten, wird aber danach von seinem vergangenen Ich attackiert und muss den fünf Jahre jüngeren David töten. Von diesem Moment an ersetzt er ihn, versucht ein treuerer und aufmerksamerer Ehemann zu werden. Mit Argusaugen beobachtet von seiner Tochter, die die Veränderungen in ihrem Vater spürt, aber auch von seinem Nachbarn, der Davids Dilemma kennt, weil er selbst vor Jahren durch die Tür in ein neues Leben gegangen ist. Auf mehreren Ebenen spielt der Film die Motive von Identitätsübernahme und Enttarnung durch, sorgen eine vergrabene Leiche, das Misstrauen eines Mädchens, aber auch ein Umfeld für Spannung, in dem die jüngeren Kopien aus der Parallelwelt mit Gewalt ersetzt werden. Diese Illusion einer zweiten Chance, die mit Mord erkauft werden muss, setzt Regisseur Anno Saul ("Wo ist Fred?") ohne einen falschen Ton, mit gutem Gespür für Stimmungen kompromisslos düster in Szene. Weil auch die Schauspieler, ergänzt von einem beunruhigenden Thomas Thieme als feist-jovialer Nachbar mit skrupellosem Zweitgesicht, durchwegs überzeugen, zeigt die "Die Tür", dass Genrekino mit Qualität hierzulande sehr wohl möglich ist. kob.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Die Tür

Fünf Jahre nach dem tragischen Tod seiner Tochter, an dem er Mitschuld trägt, ist Maler David ein menschliches Wrack, ohne Hoffnung, sich selbst vergeben oder von seiner Ex-Frau Vergebung erfahren zu können. Doch eines Tages bietet sich die Chance auf Wiedergutmachung. Hinter einer Tür entdeckt er eine Parallelwelt, die exakte Kopie seines Lebens vor fünf Jahren. Nun kann er seine Tochter vor dem tödlichen Unfall retten, muss aber danach sein eigenes, jüngeres Ich töten, um ein besserer Ehemann und Vater werden zu können.



Fünf Jahre nach dem tragischen Tod seiner Tochter, an dem er Mitschuld trägt, ist Maler David ein menschliches Wrack, ohne Hoffnung, sich selbst vergeben oder von seiner Ex-Frau Vergebung erfahren zu können. Doch eines Tages bietet sich die Chance auf Wiedergutmachung. Hinter einer Tür entdeckt er eine Parallelwelt, die exakte Kopie seines Lebens vor fünf Jahren. Nun kann er seine Tochter vor dem tödlichen Unfall retten, muss aber danach sein eigenes, jüngeres Ich töten, um ein besserer Ehemann und Vater werden zu können.



Prädikat wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: WertvollKurztext:

Ein Alptraumszenario vom Feinsten! Der Maler David kann sich nicht verzeihen, dass er den Tod seiner Tochter verschuldete. Durch eine geheimnisvolle Tür, die ihn in eine Parallelwelt führt, bekommt er eine zweite Chance. Denn dort liegt die Zeit fünf Jahre zurück und so kann er sein Kind vor dem tödlichen Unfall retten. Dafür muss er allerdings sein altes Ich aus dem Weg schaffen, was nicht folgenlos bleibt. Geschickt bedient sich diese Romanverfilmung mit einem stark agierenden Mads Mikkelsen unterschiedlicher Genre und kombiniert so Krimi-Elemente mit Mystery und einem Schuss Science Fiction. Herausgekommen ist dabei ein atmosphärisch dichtes Zerreisspiel für die Nerven und eine abwechslungsreiche Variation des Doppelgängermotives.

Jurybegründung:

Beim Leben gibt es keine zweite Chance. Was aber - wenn doch? Wenn wir einen schweren Fehler, durch den wir einen unheilbaren Schaden erlitten haben, noch einmal korrigieren könnten? Wenn wir als ältere, klügere Menschen die Fehltritte unserer Jugend zurücknehmen könnten? Darüber spekuliert Anno Saul in dieser stimmungsvollen Adaption des Romans 'Die Damalstür' von Akif Pirinccis.

Schon daran, dass die düsteren Farbtöne und die bedrohliche Grundstimmung des Prologs auch in dieser Parallelwelt weiter vorherrschen, kann man erkennen, dass sie alles andere als eine schöne, neue Welt ist. Der Protagonist stolpert eher zufällig durch eine Tür und einen dunklen Gang in seine Nachbarschaft von vor genau fünf Jahren. So kann er diesmal seine Tochter vor dem damals geschehenen Ertrinken retten. Aus Panik tötet er sein Ich in dieser Welt und lebt nun dessen Leben. Aber seine Tochter spürt, dass er nicht wirklich ihr Vater ist und bald wird deutlich, dass er nicht der einzige ist, der sich schuldig gemacht hat, um eine zweite Chance zu bekommen. Anno Saul, inszeniert diesen fantastischen Thriller mit viel Sinn für dramatische Effekte.

Es gelingt ihm, bis zum Schluss das Publikum durch immer neue Verwicklungen und Enthüllungen zu überraschen, und die Anleihen bei Filmen wie DIE DÄMONISCHEN und DIE FRAUEN VON STEPFORD werden stimmig weiterentwickelt. Das Symbol des blauen Schmetterlings weist darauf hin, dass sich die Filmemacher auch darüber bewusst sind, dass sie mit dem Motiv des Doppelgängers, der Todesmetaphorik und Blau als Farbe der Sehnsucht in der Tradition der deutschen Romantik stehen.

Der Däne Mads Mikkelsen ist als grübelnder, von Schuld geplagter Protagonist sehr eindrucksvoll und glaubwürdig - nur seine Synchronstimme irritiert eine wenig. Wohl auch, weil er als Einziger nicht synchron die Lippen bewegt. Aber dieser kleine Einwand kann den positiven Eindruck des Film kaum schmälern. Ein Genrefilm dieser Art gelingt im deutschen Kino nur selten.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Die Tür
OV -
OmU -
Genre Drama / Thriller
Filmpreis -
USA-Start -
Kinostart (D) 26.11.2009
Besucher (D) 50.590
Einspielergebnis (D) € 311.242
Bes. (EDI) 50.590
Bes. (FFA) 49.570
FSK ab 16 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Die Tür
Regisseur Anno Saul Filmbild 176914 Kebab Connection / Anno Saul Regisseur © timebandits films
Darsteller Mads Mikkelsen Künstlerporträt 844568 Mikkelsen, Mads / Film Independent Spirit Awards 2014 David Andernach © Kurt Krieger
Darsteller Jessica Schwarz Künstlerporträt 797615 Jessica Schwarz / Deutscher Filmpreis 2013 / Lola Maja Andernach © Kurt Krieger
Darsteller Valeria Eisenbart Filmbild 752271 Fünf Freunde 2 / Valeria Eisenbart / Justus Schlingensiepen Leonie Andernach © Constantin
Darsteller Thomas Thieme Filmbild 773583 Tote im Watt, Der (ZDF) / Thomas Thieme Siggi Butschma © ZDF/Georges Pauly
Darsteller Tim Seyfi Künstlerporträt 841429 Koslowski & Haferkamp (WDR) / Koslowski und Haferkamp (1. Staffel, 16 Folgen) / Tim Seyfi Max Oelze © ARD/Frank Dicks
Darsteller Heike Makatsch Künstlerporträt 835450 Heike Makatsch / 64. Berlinale 2014 Gia Konrads © Kurt Krieger
Darsteller Stephan Kampwirth Paul Wiegand
Darsteller Suzan Anbeh Filmbild 773609 Chefin: Familienbande, Die / Suzan Anbeh Susanne Wiegand © ZDF/Jacqueline Krause-Burberg
Drehbuch Jan Berger Drehbuch
Weitere Darsteller
Produzent
Produktionsleitung
Buchvorlage
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
Ton
Casting
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