Maria hat unter ihrem invaliden Vater und ihrem kalten Ehemann zu leiden. Ihr ganzes Leben besteht einzig aus Unterdrückung. Als ihr Ehemann das Haushaltsgeld stiehlt, das sie über die Jahre erspart hat, sieht sie rot. Sie tötet ihren Mann und ihren Vater.
Tom Tykwer empfiehlt sich mit diesem finsteren Film, der die Vorbilder David Lynch und die Coen Brothers verrät, als deutsches Talent mit einem untrüglichen Sinn fürs Visuelle und Surreale. So mag die Handlung etwas kurz kommen, aber die optische Umsetzung des hermetisch abgeriegelten Innenlebens der Protagonistin nötigt Beifall ab.
| Darsteller: | Nina Petri | als Maria | |
|---|---|---|---|
| Katja Studt | als Maria (16 Jahre) | ||
| Juliane Heinemann | als Maria (10 Jahre) | ||
| Josef Bierbichler | als Vater | ||
| Peter Franke | als Heinz | ||
| Jean Maesér | als Heinz (26 Jahre) | ||
| Joachim Król | als Dieter | ||
| Regie: | Tom Tykwer | ||
| Drehbuch: | Tom Tykwer | ||
| Produzent: | Stefan Arndt | ||
| Tom Tykwer | |||
| Kamera: | Frank Griebe | ||
| Schnitt: | Katja Dringenberg | ||
| Musik: | Tom Tykwer | ||
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