Public-Relations-Manager Joe Clay lernt bei einem Job die Sekretärin Kirsten Arnesen kennen. Sie verlieben sich, heiraten etwas überstürzt und bekommen eine Tochter. Joes Neigung zum Alkohol überträgt sich bald auf Kirsten. Joes Leistungen im Job lassen nach, er wird in eine texanische Kleinstadt versetzt, letztlich gefeuert, als Kirsten eines Nachts im Suff versehentlich die Wohnung in Brand setzt und er sofort zu ihr eilt. Sie beschließen, ein für alle mal trocken zu werden.
Ausgerechnet Komödien-Spezialist Blake Edwards inszenierte dieses herausragende, hervorragend gespielte und bisweilen quälend realistische Alkoholiker-Drama, einen seiner ganz wenigen ernsten Filme. Der Film basiert auf einem TV-Film, bei dem John Frankenheimer Regie geführt hatte. Auf die Frage, warum er nicht auch die Leinwand-Adaption übernehmen dürfe, bekam Frankenheimer seinerzeit die Antwort: "John, es heißt, Sie sind kein Komödien-Regisseur."
| Darsteller: | Jack Lemmon | ||
|---|---|---|---|
| Lee Remick | |||
| Charles Bickford | |||
| Jack Klugman | |||
| Alan Hewitt | |||
| Tom Palmer | |||
| Debbie Megowan | |||
| Maxine Stuart | |||
| Katherine Squire | |||
| Regie: | Blake Edwards | ||
| Drehbuch: | J. P. Miller | ||
| Produzent: | Martin Manulis | ||
| Kamera: | Philip Lathrop | ||
| Musik: | Henry Mancini | ||
Er war einer der ganz Großen...
Blake Edwards, der Meister der intelligenten Komödien und Vater des "Rosaroten Panthers", ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren im Kreis seiner Familie.
Geboren 1922 in Tulsa, Oklahoma kam Blake Edwards über das Fernsehen zum Film, wo er 1955 als Regisseur debütierte. 1961 inszenierte er den Welterfolg "Frühstück bei Tiffany" mit Audrey Hepburn, der Edwards' Hauskomponisten Henry Mancini für seinen Song "Moon River" den ersten Oscar bescherte einbrachte.
"Der rosarote Panther" und der Peter Sellers verkörperten Figur des trotteligen Chaos-Inspektors Clouseau schuf Edwards eine der erfolgreichsten Serien der Filmgeschichte. Mit Sellers drehte er auch "Der Partyschreck", eine der besten Slapstick-Komödien der Filmgeschichte.
Dass er auch ernste Töne anschlagen konnte, zeigte er etwa mit "Die Tage des Weines und der Rosen", in dem Jack Lemmon und Lee Remick ein Alkoholiker-Paar spielen. Nach einigen Misserfolgen zog er von Hollywood nach England und schaffte mit "10 - Die Traumfrau" sein Comeback.
In den Achtziger Jahren folgten Erfolge mit "Victor/Victoria", "Blind Date - Verabredung mit einer Unbekannten" und "Switch - Die Frau im Manne" und die Hollywood-Satire "S.O.B.".
Edwards starb an den Folgen einer schweren Lungenentzündung.
Manche mögen's komisch, was in den Filmen, in denen der 1925 in Boston geborene Jack Lemmon als sympathischer Mr. Jedermann mit dem...
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