Originaltitel: Patriot Games
USA 1992
Harrison Ford
Anne Archer
Patrick Bergin
Regie: Phillip Noyce
Verleih: Paramount
Zufällig ist Jack Ryan zur Stelle, als ein radikaler Flügel der IRA ein Attentat auf den nordirischen Minister Lord Fox begeht. Ryan vereitelt den Anschlag, doch der Bruder des Terroristenchefs Miller kommt dabei ums Leben. Miller schwört Rache und setzt nach seiner Befreiung durch Komplizen alles daran, Ryan, der mittlerweile zum CIA zurückgekehrt ist, auf amerikanischem Boden zu attackieren. Nur knapp überleben Ryans Frau und Tochter einen Anschlag. Der CIA läßt ein Terroristencamp in Afrika vernichten, in dem man die IRA-Leute vermutet. Tatsächlich überfallen sie Ryans Haus, als dieser von Lord Fox besucht wird. In einem letzten Zweikampf beseitigt Ryan die Gefahr.

Nach "Jagd auf Roter Oktober" ist der von Bestsellerautor Tom Clancy geschaffene CIA-Analytiker Jack Ryan ein zweites Mal im Einsatz. Alec Baldwin mußte weichen, diesmal verleiht Superstar Harrison Ford dem Helden edle James-Bond-Charakterzüge. Trotz der bisweilen fragwürdigen politischen Haltung des Films ist dem Australier Phillip Noyce ("Todesstille") ein atemberaubendes Spektakel gelungen, das gekonnt konventionelle Actionsequenzen mit High-Tech-Szenarien verbindet. In Nebenrollen spielen Anne Archer ("Eine verhängnisvolle Leidenschaft") und Patrick Bergin ("Der Feind in meinem Bett"). Nach knapp 900.000 Zuschauern in den deutschen Kinos schlägt "Die Stunde der Patrioten" nun auch auf Video.
| Darsteller: | Harrison Ford | ||
|---|---|---|---|
| Anne Archer | |||
| Patrick Bergin | |||
| Sean Bean | |||
| Thora Birch | |||
| James Fox | |||
| Samuel L. Jackson | |||
| Polly Walker | |||
| J. E. Freeman | |||
| James Earl Jones | |||
| Richard Harris | |||
| Alex Norton | |||
| Hugh Fraser | |||
| Regie: | Phillip Noyce | ||
| Drehbuch: | W. Peter Iliff | ||
| Donald Stewart | |||
| Produzent: | Mace Neufeld | ||
| Robert Rehme | |||
| Buchvorlage: | Tom Clancy | ||
| Kamera: | Donald M. McAlpine | ||
| Musik: | James Horner | ||
Mit seinem Romanerstling "Jagd auf Roter Oktober" landete Tom Clancy 1990 einen Bestseller, den Hollywood erfolgreich ins Kino brachte. Drei weitere Verfilmungen folgten: Nach Alec Baldwin übernahmen Harrison Ford und zuletzt Ben Affleck die Rolle des CIA-Analytikers Jack Ryan. Jetzt soll der smarte Held auf die Leinwand zurückkehren.
Die Zuschauer erleben abermals Ben Affleck als den noch jungen CIA-Mann Jack Ryan. Als Vorlage für den neuen Blockbuster dient der Roman "Red Rabbit" von Tom Clancy. Die Geschichte ist Anfang der Achtziger Jahre angesiedelt. Spielt also vor "Jagd auf "Roter Oktober"", "Die Stunde der Patrioten", "Das Kartell" und vor der letzten Romanverfilmung "Der Anschlag".
So erlebt der Kinogänger einen Jack Ryan, der noch leicht grün hinter den Ohren ist, auch mal Fehler begeht und noch weit entfernt davon ist Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Clancy-Fans wissen, dass wird er erst im Roman "Befehl von oben".
"Red Rabbit" zeigt also erstmal Jacks Anfangszeit beim CIA. Präsident Ronald Reagan führt einen vehementen Kreuzzug gegen "das Reich des Bösen" und in der Sowjetunion zieht Juri Andropow, der KGB-Chef, die Fäden der Macht. Als Papst Johannes Paul II in einem Brief die Warschauer Regierung massiv unter Druck setzt, sieht sich der KGB-Chef zum Handeln gezwungen.
Andropow beschließt das Problem radikal zu lösen: Der Papst muss weg und ein Killer wird engagiert. Der Plan könnte aufgehen, wäre da nicht ein Mitarbeiter in seiner Behörde, der die Front wechseln will. Dieser Mann ist das "Rabbit", denn im CIA-Jargon steht der Begriff für eine Person, die in einer brenzligen Lage steckt und auf Rettung hofft. Rot ist der Hase deshalb, weil der Überläufer ein Russe ist, schließlich tobt gerade der Kalte Krieg.
Affleck, der zuletzt mit "Paycheck" in den deutschen Kinos zu sehen war, freut sich auf die Rolle: "Ich bin Jack Ryan, ich weiss es". Damit dementiert er Gerüchte, Hollywood würde ihn zur Zeit stiefmütterlich behandeln. "Wenn Hollywood könnte, würden die eh jeden Film mit Tom Hanks oder Tom Cruise besetzen" grübelt der Ex-Lover von Jennifer Lopez. Glück für ihn, Hanks und Cruise haben nicht die Zeit, alle Hauptrollen zu spielen.
Dass Harrison Ford 1996 zum erfolgreichsten Schauspieler des Jahrhunderts gewählt wurde und 2008 zum vierten Mal die Filmikone "Indiana Jones...
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