Originaltitel: Die Stille der Unschuld - Der Künstler Gottfried Helnwein
Deutschland 2009
Regie: Claudia Schmid
Verleih: MFA (24 Bilder)
Er ist einer der umstrittensten deutschsprachigen Gegenwartskünstler - Gottfried Helnwein: Hyperrealistische und schonungslose Darstellungen kindlichen Leidens stehen in seinen Werken im Mittelpunkt, angefangen von körperlich misshandelten Kindern bis hin zur Abbildung seelischer Verletzungen. Insbesondere der Kontrast zwischen der Unschuld des Kindes und dem Schrecken der Gewalt machten ihn bekannt für seine so genannte Schockästhetik. Das Porträt dokumentiert verschiedene Schaffensphasen des Nachkriegskünstlers und beleuchtet auch sein Gesamtwerk der letzten 30 Jahre.

Regisseurin Claudia Schmid begleitete Gottfried Helnwein über zwei Jahre hinweg in seinem Schloss in Irland sowie seinem Atelier in Los Angeles, um ein umfassendes Bild über den österreichischen Maler und Fotokünstler zu erstellen. Dabei zeigt sie ihn mittels stiller filmischer Beobachtung und bei persönlichen Gesprächen als gesellschaftskritischen, sensiblen und wachsamen Beobachter unserer Zeit, der den Zuschauer stets kompromisslos mit sich selbst konfrontiert: "Es ist nicht mein Bild, vor dem sich die Leute fürchten, sondern es sind ihre eigene Bilder in ihren Köpfen" (Helnwein).
| Regie: | Claudia Schmid | ||
|---|---|---|---|
| Drehbuch: | Claudia Schmid | ||
| Produzent: | Birgit Schulz | ||
| Kamera: | Susu Grunenberg | ||
| Schnitt: | Kawe Vakil | ||
| Ton: | Jens Krähnke | ||
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