Originaltitel: The Simpsons Movie
USA 2007
Regie: David Silverman
Verleih: Fox
Familienvater Homer Simpsons Inkompetenz ist legendär. Diesmal übertrifft sich die Couch-Potatoe aber selbst und löst in Springfield das totale Chaos aus. Dabei fängt alles so harmlos an: mit einem kleinen Schwein, das Homer vor dem Schlachtermesser rettet und zu Marges Unmut in die Familie aufnimmt. Die Folgen sind derart dramatisch, dass dafür die 22 Minuten einer TV-Folge niemals ausgereicht hätten!
Lange angekündigt, endlich realisiert: Die gelbstichige Kultfamilie aus der am längsten laufenden US-Zeichentrickserie tritt an zu ihrem Kinodebüt. Kruder Humor, ätzende Satire und randalierende Slapstick-Attacken rechnen mit dem American Way of Life ab. Und alles in 2D!
Dieser Sommer wird ultra-gelb! Vorhang auf für die Gelblinge, die nach 400 TV-Folgen endlich die Leinwand zum Beben bringen.
Da ist sie, die Simpson-Familie, so richtig schön fett im Kino. Wurde nach 400 Folgen auch Zeit, dass Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie mal zeigen, dass sie auch in Überlebensgröße auf der Leinwand nicht nur optisch die Größten sind! Basierend auf der TV-Serie muss Homer ganz Springfield retten, und zwar vor einer Katastrophe, die er selbst verschuldet hat. Mehr soll erst einmal nicht verraten werden.
Matt Groening Erfinder der wilden Truppe, schrieb mit den Simpsons Fernsehgeschichte und freut sich, dass die langlebigste Cartoon-Serie aller Zeiten als Animationsfilm die Fans zum Jubeln bringen wird. Die Zeit war einfach reif dafür. Da am Film die gleichen Leute arbeiten wie an der Serie ist ein gelungenes Heimspiel garantiert.
Abgedreht und verrückt, Gags bis zum Anschlag und Gefühle zum Bersten - in diesem Simpsons-Universum geht's zur Sache, denn der senfgelbe Homer ist immer für eine Überraschung gut. Ob er als Sicherheitsexperte im Kernkraftwerk von Springfield den richtigen Job hat, das mag man nicht so recht glauben.
Ohne Ehefrau Marge wäre er jedenfalls aufgeschmissen. Die sorgt auch hier mal wieder für Ordnung und lässt ihr blaues Haar mit dem blauen Himmel um die Wette strahlen. Und natürlich strapazieren die krawalligen Kids die Lachmuskeln - Bart, ein lieber Junge mit bösen Ideen, der gerne die Schule in ihre Einzelteile zerlegt, im Gegensatz dazu die bei den Lehrern beliebte Lisa und das süße Küken Maggie.
Anke Engelke sieht schon alles gelb und leiht Marge Simpson ihre Stimme, "eine alternative zu Mutter Theresa und Familienministerin Ursula von der Leyen". Schon gespannt? Noch etwas Geduld, bald darf abgelacht werden!
| Sprecher: | Dan Castellaneta | als Homer Simpson/ Krusty, der Clown | |
|---|---|---|---|
| Julie Kavner | als Marge Simpson | ||
| Nancy Cartwright | als Bart Simpson | ||
| Yeardley Smith | als Lisa Simpson | ||
| Hank Azaria | als Moe Szyslak/Apu Nahasapeemapetilon/ The Sea Captain | ||
| Harry Shearer | als Seymour Skinner/Lenny Leonard/ Dr. Hibbes/ Ned Flanders | ||
| Kelsey Grammer | als Sideshow Bob | ||
| Joe Mantegna | als Fat Tony | ||
| Albert Brooks | als Russ Cargill | ||
| Regie: | David Silverman | ||
| Drehbuch: | Matt Groening | ||
| James L. Brooks | |||
| Al Jean | |||
| Ian Maxtone-Graham | |||
| George Meyer | |||
| David Mirkin | |||
| Mike Reiss | |||
| Mike Scully | |||
| Matt Selman | |||
| John Swartzwelder | |||
| Jon Vitti | |||
| Produzent: | Mike Scully | ||
| Richard Sakai | |||
| Ausf. Produzent: | Matt Groening | ||
| James L. Brooks | |||
| Al Jean | |||
| Schnitt: | John Carnochan | ||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| Produktionsdesign: | Dima Malanitchev | ||
Mitten im Premierenrummel um "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" erinnert sich Tom Felton, wie vor 11 Jahren die Rollen verteilt wurden: "Wir waren blutige Amateure".
"Harry Potter"-Fans in aller Welt hat Tom Felton mit seiner Darstellung des Gegenspielers Draco Malfoy begeistert. Doch eigentlich kam er als 13-jähriger für eine ganz andere Rolle zum Casting - er sprach für die Hauptrolle vor, die dann an Daniel Radcliffe ging.
"Es gab Zeiten in denen ich dachte, dass Daniel die Rolle hatte, die ich so sehr wollte", gibt der heute 23-jährige Tom Felton zu. "Dabei habe ich das meiste Glück von allen. Ich hatte eine tolle Rolle, die später immer zentraler wurde und dabei eine normale Kindheit. Ich war die ganze Zeit über an einer normalen Schule, die ich nie verlassen musste, höchstens mal für einen Monat."
Tom Felton macht sich keine Illusionen darüber, warum er, Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint an die begehrten "Harry Potter"-Rollen gekommen sind: "Lasst uns ehrlich sein - wir wurden nicht wegen unseres Talentes ausgewählt. Sondern weil wir so aussahen, wie die Figuren in den Büchern beschrieben waren. Wir begannen als blutige Amateure und können uns glücklich schätzen, wenn wir in den vergangenen zehn Jahren etwas gelernt haben. Jetzt liegt es an uns selbst, etwas daraus zu machen."
Über sein Verhältnis zu Daniel Radcliffe sagt Tom Felton nüchtern: "Ich war 13, er war 11. Das ist bei Kindern ein gewaltiger Altersunterschied. Daniel und ich standen beide auf "Die Simpsons", aber wir haben uns nie hingesetzt und wie Freunde gequatscht. Es ist aber auch unwahrscheinlich, dass es bei einer so zusammengewürfelten Truppe "Klick" macht und alle sind eine glückliche Familie."
"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" startet am 14. Juli. Tom Felton ist dann ab 11. August in "Planet der Affen: PRevolution" erneut im Kino zu sehen.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.