Gary Grant und Irene Dunne wollen sich in Screwball Comedy scheiden lassen. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz49/z0949512/b150x150.jpg Die schreckliche Wahrheit

Filmdetails

Die schreckliche Wahrheit

Gary Grant und Irene Dunne wollen sich in Screwball Comedy scheiden lassen.
Start: 19.03.1992


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Inhalt

Jerry und Lucy Warrimer wollen sich scheiden lassen. Er zweifelt die Treue seiner Frau an, die mit einem französischen Gesangslehrer in einem Hotel übernachtete. Sie glaubt nicht, dass es in Florida geregnet hat, weil er braun gebrannt ist. Das Gericht spricht das Sorgerecht für den Terrier Mr.Smith Lucy zu. Der sorgt dafür, dass sich das Paar am Vorabend des 90. Tages (an dem die Scheidung rechtskräftig wird) allein in einer einsamen Waldhütte wieder findet. Dem Paar bleibt eine Stunde Zeit, einander erneut zu erobern.


Kritik

Geistreiche und freche Screwball Comedy mit Gary Grant und Irene Dunne, die sich mit witzigen Dialogen Gefechte liefern, die so schwindelerregend sind wie ihr epochaler philosophischer Dialog über Gleiches und Verschiedenes. Regisseur Leo McCarey ("Die Marx Brothers im Krieg") lässt der Geschlechterkampffarce freien Lauf, Gary Grant ist ganz lässiger Gentleman, Irene Dunne temperamentvoll und Mr. Smith bringt leider den falschen Hut. Erstverfilmungen 1925 und 1929, Remake 1953 mit Jane Wyman und Ray Milland.

Die schreckliche Wahrheit

Darsteller:  Irene Dunne   als Lucy Warriner
  Cary Grant   als Jerry Warriner
  Ralph Bellamy   als Daniel "Dan" Leeson
  Alex D'Arcy   als Armand Duvalle
  Cecil Cunningham   als Tante Patsy
  Molly Lamont   als Barbara Vance
  Esther Dale   als Mrs. Leeson
  Joyce Compton   als Dixie Belle Lee
  Robert Allen   als Frank Randall
  Robert Warwick   als Mr. Vance
  Mary Forbes   als Mrs. Vance
 
Regie:  Leo McCarey  
Drehbuch:  Vina Delmar  
Produzent:  Leo McCarey  
Buchvorlage:  Arthur Richman  
Kamera:  Joseph Walker  
Schnitt:  Al Clark  
Musik:  Ben Oakland  
Produktionsdesign:  Lionel Banks  
  Stephen Goosson  
Kostüme:  Robert Kalloch  

Wenn's im Kino knistert: Die 100 schönsten Liebesfilme

260 klassische Filmküsse, 187 mal eifersüchtiges Gezanke und unzählige Lastwagenladungen von Taschentüchern für zu Tränen gerührte Kinogänger - Das ist das Ergebnis der 100 beliebtesten Liebesfilme Amerikas.

Großansicht Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gibt es überhaupt einen romantischeren Ort? Gedämpftes Licht, die Sitz- und Lümmelgelegenheiten mit weichem Samt überzogen, in den Händen das Lieblingseis. Und auf der großen Leinwand die zelluloidgewordene Erfüllung aller Jugendträume von Hingabe, Verzweiflung und der einen großen Liebe. Amor, dein Name ist Hollywood.

Nach über 80 Jahren zieht die Traumfabrik nun die Bilanz ihrer zahllosen Apelle an unsere sehnsuchtsvollen Herzen: Das renommierte American Film Institute (www.afi.com) hat eine Liste der 100 populärsten Liebesfilme veröffentlicht. Abgestimmt haben Kritiker, Autoren, Regisseure und Schauspieler.

Und der inoffizielle Oscar für den schönsten Schmachtfetzen aller Zeiten geht an - welch Überraschung - "Casablanca". Auch nach 60 Jahren größter Bemühungen der Schönen und Schönsten hat die Stadt der Engel kein größeres Traumpaar als Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gefunden - da nützt auch Julia Roberts' imposanter Schmollmund nichts.

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

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Klassisch liebt am Besten

Die "Pretty Woman" findet sich mit ihrer naiven Kurtisanenromanze an der Seite von Chefgigolo Richard Gere erst auf Platz 21 - wie die neueren Filme überhaupt wenig Land sehen im Vergleich mit den bildgewaltigen Klassikern.

So landet mit "Shakespeare in Love" der aktuellste Film unter den Top 100 gerade mal auf Platz 50 - wohlwollend gesagt gesichertes Mittelfeld, "tabellarisches Niemandsland" trifft's aber besser.

Auch Meg Ryans mustergültig vorgespielter Orgasmus brachte einen großen Liebesfilm der 80er nicht auf die filmgeschichtliche Überholspur. Für "Harry und Sally" gab's nur Platz 25. Beim Kampf von Stimmbanderotik und verbalen Anzüglichkeiten contra Cary Grants Gentleman-Attitüde siegt klar der Klassiker.

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Ikonen unter sich

Grant brachte gleich sechs Filme unter die Top 100 und erstürmte mit "Die große Liebe meines Lebens" Platz 5. Als Leinwand-Lover fast genauso beliebt ist Humhrey Bogart, der es auf fünf Einträge in die Liebesliste bringt. Meg Ryan, die neuzeitliche Queen of Romantic Comedy, ist neben "Harry und Sally" nur noch mit "Schlaflos in Seattle" vertreten.

Dafür, dass Cary Grant als Filmbeau so unerreicht charmant wirkte, sorgte unter anderem Regisseur George Cukor: Er erwies sich statistisch als der Meister im herzergreifenden Inszenieren. So führte Cukor unter anderem bei "Die Nacht vor der Hochzeit" (Platz 44) Regie, der Grant als reumütigen Playboy an der Seite von Katharine Hepburn zeigte.

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Sehnsüchtige Träume

Katharine wiederum macht zusammen mit ihrer Namensvetterin Audrey stolze elf Prozent der 100 schönsten Liebesgeschichten Hollwoods aus: Katharine erweichte sechs mal die Herzen ihrer Filmpartner, die "Fair Lady" Audrey fünf mal. Unvergessen ihr "Frühstück bei Tiffany" und die melancholische Weise "Moonriver", bei der wahre Tränenströme in die Stofftaschentücher flossen.

Apropos Fließen, das monumentale Liebesepos der 90er, "Titanic", ist richtungsweisend - zwar lediglich Platz 37 für Teenieschwarm Leo und seine propere Kate, dafür aber eine wichtige Gemeinsamkeit mit den Top Ten: In nur drei der zehn schönsten Liebesfilme aller Zeiten kriegen sich Männlein und Weiblein - sieben mal bleibt die Liebe unerfüllt.

Klar, wenn jeder Topf gleich sein Deckelchen findet, wer schaut dann noch Liebesfilme?

Boris Sunjic


Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:<br />Vivien Leigh und Clark Gable in<br />&quot;Vom Winde verweht&quot;

Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:
Vivien Leigh und Clark Gable in
"Vom Winde verweht"

Die 100 populärsten Liebesfilme:

Quelle: American Film Institute

Star

Cary Grant

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