Berühmt-berüchtigtes Werk von Russ Meyer, in dem drei Ex-Stripperinnen auf einem blutigen Raubzug durch den Mittelwesten der USA ziehen. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto29/11290312/b150x150.jpg Die Satansweiber von Tittfield

Filmdetails

Die Satansweiber von Tittfield

Berühmt-berüchtigtes Werk von Russ Meyer, in dem drei Ex-Stripperinnen auf einem blutigen Raubzug durch den Mittelwesten der USA ziehen.


Die Satansweiber von Tittfield
Start: 07.07.1967

Originaltitel: Faster, Pussycat! Kill! Kill!

Erotik / Action

USA 1966
Laufzeit: 75 Min.
FSK: ab 18 Jahre

Tura Satana
Haji
Lori Williams

Regie: Russ Meyer
Verleih: Constantin

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Drei Stripperinnen rasen mit ihren schnellen Wagen durch den mittleren Wesen der USA und treffen dabei auf ein junges Paar. Nachdem sie den Jungen beseitigt haben, nehmen sie das Mädchen als Geisel, setzen es unter Drogen und steuern mit ihr im Gepäck die Ranch eines an den Rollstuhl gefesselten alten Mannes an, der mit seinen zwei Söhnen einen Berg von Geld verstecken soll. Sie ziehen bei ihm ein und verführen die Jungs, um an das Geld zu kommen, wobei sie nicht bemerken, dass der Alte selber ein perfides Ziel verfolgt.


Kritik

Die Satansweiber von Tittfield

Der wohl bekannteste und berüchtigste Film aus der frühen Phase von Russ Meyer ist ein überaus rabiates Roadmovie, mit dem Meyer seinerzeit sein wohl größtes Publikum erreichte - vor allem in Deutschland und Frankreich. Zum Kult wurde "Die Satansweiber von Tittfield" aber nicht nur wegen der Sex- und Gewaltszenen, sondern vor allem wegen der dargestellten Pop-Art-Fantasie der dominanten Frauen, dargestellt von der legendären Tura Satana, Meyer-Regular Haji und einem waschechten Penthouse-Model.

Die Satansweiber von Tittfield

Darsteller:  Tura Satana  
  Haji  
  Lori Williams  
  Susan Bernard  
  Stuart Lancaster  
  Paul Trinka  
 
Regie:  Russ Meyer  
Drehbuch:  Jackie Moran  
Produzent:  Russ Meyer  
Kamera:  Walter Schenck  
Musik:  Igo Kantor  

Mordet Lady GaGa für Tarantino?

Extreme Charaktere scheinen sich anzuziehen - jedenfalls bei Quentin Tarantino und Erotik-Perfomerin Lady GaGa.

Großansicht Lady GaGa und Quentin Tarantino führen angeblich was im Schilde (Foto: Kurt Krieger/David La Chappelle)

Lady GaGa und Quentin Tarantino führen angeblich was im Schilde (Foto: Kurt Krieger/David La Chappelle)

Regiestar Quentin Tarantino und Skandal-Sängerin Lady GaGa haben offenbar gemeinsame Pläne: Wie ein enger Freund des Machers von "Inglourious Basterds" jetzt durchsickern ließ, ist Tarantino schwer begeistert von der exaltierten Performerin: "Quentin ist ein großer Fan von Lady GaGa - er liebt ihre ganze Persönlichkeit", wird der Insider in Medienberichten zitiert. "Er hat schon ein paar Projekte im Auge - und in einem davon sieht er sie als Mörderin."

Wenn man jetzt noch a.) bedenkt, dass Tarantino gerade am Remake von Russ Meyers Kultklassiker "Faster, Pussycat! Kill! Kill!" arbeitet und b.) weiß, dass Britney Spears - angeblich aus Zeitgründen - abgesagt hat... Na, man wird sehen. Auf jeden Fall: Irgendwas ist da im Busch.

Naturtalent Lady GaGa

Dass die große Leinwand völlig neues Terrain für die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin wäre, stört den Filmemacher offenbar nicht. Angeblich ist sie in seinen Augen ein Naturtalent. Und wer ihre Videos betrachtet muss zugeben, dass alles hier Präsentierte tatsächlich meist näher am Schauspiel denn an Sangeskunst liegt. Was die 23-Jährige Skandalette - bürgerlich übrigens mit dem leicht sperrigen Namen Stefani Joanne Angelina Germanotta gesegnet - von seinen Visionen hält, konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden.

Jedenfalls basiert die kreative Bewunderung wohl auf Gegenseitigkeit: Schließlich ist es kaum Zufall, dass GaGa sich für ihr Video zu "Telephone" den pink-gelben PussyWagon aus Tarantinos "Kill Bill" geliehen hat - in dem vor ihr ja schon Uma Thurman eine überaus gute Figur geboten hat. Und davon abgesehen: Wo sollte sich eine Grenzgängerin wie GaGa für ihr Leinwanddebüt besser aufgehoben fühlen als beim notorischen grenzüberschreitenden Quentin Tarantino?

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