Linn Reusse
Jakob Knoblauch
David Berton
Regie: Peter Kahane
Verleih: Universal
Die kroatische Adriaküste um 1930. Als die Mutter des 12-jährigen Branko (Jakob Knoblauch) stirbt, bricht er auf, um seinen Vater zu suchen. Dabei kommt er in eine kleine Stadt, wo ein geheimnisvolles rothaariges Mädchen die Obrigkeit in Atem hält: Die rote Zora (Linn Reusse) führt eine Bande Waisenkinder an, narrt beständig den Bürgermeister (Dominique Horwitz) und Fischgroßhändler Karaman (Ben Becker). Nur der alte Fischer Gorian (Mario Adorf) sympathisiert mit den Kindern.
Prachtvolle Neuverfilmung des Jugendbuchklassikers von Kurt Held (alias Kläber) um die Abenteuer einer Bande ausgestoßener Waisenkinder, die am Rande der Gesellschaft leben und wilde Streiche aushecken. Entdeckung Linn Reusse spielt neben Altstars wie Mario Adorf groß auf.
Schöne Bilder, turbulenter Slapstick-Spaß, ein gut harmonierendes Ensemble und viel Action zeichnen Robert Kahanes Verfilmung von Kurt Helds Jugendbuchklassiker aus.
Den zwölfjährigen Halbwaisen Branko (Jakob Knoblauch) verschlägt es bei der Suche nach seinem Vater in einen kleinen Küstenort. Hungrig beobachtet er, wie in einem Restaurant Fleischstücke wie von Zauberhand von einem Teller verschwinden. Als Übeltäterin erweist sich ein Mädchen mit feuerrotem Haar: Zora (Linn Reusse). "Glotz nicht so romantisch!" ruft sie auf der Flucht vor den trotteligen Dorfgendarmen dem verdutzten Jungen zu, den sie bald darauf aus dem Gefängnis befreit.
Mit leichter Hand führt Peter Kahane seine Figuren ein, den skrupellosen Fischgroßhändler Karaman (Ben Becker), dessen willfährigen Helfer, den Bürgermeister Ivekovic (Dominique Horwitz), den aufrechten Fischer Gorian (Mario Adorf) sowie die rote Zora und deren Bande "tapferer Uskoken".
Einfach in den Dialogen, geradlinig im Plot und märchenhaft schön bebildert zieht diese handwerklich saubere Arbeit deutlich aufs jugendliche Publikum. Die gut zusammengestellte Kinderbande wehrt sich mit List und Geschick gegen eine feindliche Erwachsenenwelt, in der lediglich der wunderbare, ideal besetzte Mario Adorf für sie Partei ergreift.
| Darsteller: | Linn Reusse | als Zora | |
|---|---|---|---|
| Jakob Knoblauch | als Branko | ||
| David Berton | als Duro | ||
| Pascal Andres | als Nicola | ||
| Woody Mues | als Pavle | ||
| Mario Adorf | als Gorian | ||
| Ben Becker | als Karaman | ||
| Dominique Horwitz | als Ivenkovic | ||
| Hilmi Sözer | als Begovic | ||
| Moritz Grabbe | als Stjepan | ||
| Badasar Calbiyik | als Dordevic | ||
| Nora Quest | als Zlata | ||
| Jannik Werner | als Ivekovics Sohn | ||
| Jan Jakob Müller | als Karamans Sohn | ||
| Iris Minich | als Anka | ||
| Regie: | Peter Kahane | ||
| Drehbuch: | Christian Zübert | ||
| Ronald Kruschak | |||
| Peter Kahane | |||
| Produzent: | Claudia Schröder | ||
| Malte Grunert | |||
| Joakim Hansson | |||
| Buchvorlage: | Kurt Held | ||
| Kamera: | Dragan Rogulj | ||
| Schnitt: | Gudrun Steinbrück | ||
| Musik: | Detlef Petersen | ||
| Produktionsdesign: | Aleksandar Denic | ||
| Kostüme: | Helene Hohensee | ||
| Maske: | Barbara Kreuzer | ||
| Ton: | Maarten van de Voort | ||
| Casting: | Heta Mantscheff | ||
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