Originaltitel: The Queen
Großbritannien/Frankreich/Italien 2006
Helen Mirren
James Cromwell
Alex Jennings
Regie: Stephen Frears
Verleih: Concorde
Ende August 1997 verunglückt Prinzessin Diana auf der Flucht vor Paparazzi und stirbt kurz darauf. England und die ganze Welt sind vom plötzlichen Tod der "Königin der Herzen" geschockt. Königin Elizabeth II (Helen Mirren) und ihr Mann, Prinz Philip (James Cromwell), haben für die Verstorbene nur wenig übrig und verschanzen sich hinter den Mauern von Schloss Balmoral. Witwer Prinz Charles (Alex Jennings) und das Volk empören sich über diese kaltherzige Ignoranz. Nur der gerade vereidigte Premier Tony Blair (Michael Sheen) versucht, den Image-Gau für das Königshaus abzuwenden.
Stephen Frears ("Dirty Pretty Things") gelang mit der sensiblen, anrührenden Darstellung einer die Welt bewegenden Landestragödie ein intimes Portrait der Royals, in dem Helen Mirren als Queen zu Höchstform aufläuft.
Mit einer großartigen Helen Mirren in der Titelrolle erzählt der britische Meisterregisseur Stephen Frears von den Ereignissen nach Lady Dianas Tod im September 1997.
Um den tragischen Tod von Lady Di ranken sich auch knapp zehn Jahre nach den Geschehnissen in einem Pariser Straßentunnel die wildesten Gerüchte. Stephen Frears, Schöpfer von Kinohighlights wie "Gefährliche Liebschaften" und "Mein wunderbarer Waschsalon", interessiert sich in "Die Queen" allerdings weniger für die von aller Welt geliebte Prinzessin von Wales, sondern für deren Schwiegermutter, Königin Elizabeth II.
Die Queen (Helen Mirren) residiert gerade mit ihrer Familie auf Balmoral Castle, als sie mit dem Tod von Lady Di konfrontiert wird. Vor der öffentlichen Trauer verschanzt sie sich auf ihrem Schloss hinter dem angestaubten Protokoll des Hofes. Doch die überwältigenden Reaktionen der Bevölkerung machen aus der Privat- eine Staatsaffäre.
Als der Druck der Öffentlichkeit immer größer wird und die Welt mit Unverständnis auf das Schweigen der Royal Family reagiert, ist es der soeben ins Amt gewählte Premierminister Tony Blair (dynamischer Sunnyboy: Michael Sheen), der Elizabeth II. zu einem entscheidenden Statement vor laufenden Kameras bewegen kann ...
Premierminister Tony Blair bittet die Queen dringend um eine Stellungnahme (Foto: Concorde)
Mit großem Einfühlungsvermögen nähert sich Frears dem Dilemma an, in dem sich die britische Königin in jenen Septembertagen des Jahres 1997 befand: hin- und hergerissen zwischen Bewahrung der Etikette und dem bitteren Eingeständnis, viel weniger Popularität als die ungeliebte Schwiegertochter zu besitzen.
Dabei kommt dem Blick durchs Schlüsselloch in den Königspalast vor allem die Besetzung der Titelrolle zu Gute. Denn Helen Mirren spielt nicht, sie ist die Queen, in jeder Geste, jeder Mimik, jedem Blick. Erster Lohn: der Preis für die beste weibliche Hauptrolle auf der Biennale 2006 in Venedig. Nun winkt sogar ein Goldjunge für die Britin, Stephen Frears ist als bester Regisseur für einen Oscar nominiert. Zudem hat das Drama Chancen in den Kategorien Bester Film, Bestes Originaldrehbuch, Bestes Kostüm und Beste Filmmusik.
| Darsteller: | Helen Mirren | als Queen Elizabeth II | |
|---|---|---|---|
| James Cromwell | als Prince Philip | ||
| Alex Jennings | als Prince Charles | ||
| Roger Allam | als Robin Janvrin | ||
| Sylvia Syms | als Queen Mutter | ||
| Tim McMullen | als Stephen Lamport | ||
| Robin Soans | als Equerry | ||
| Lola Peploe | als Jarvins Sekretärin | ||
| Douglas Reith | als Lord Airlie | ||
| Joyce Henderson | als Dienstmädchen | ||
| Pat Laffan | als Haushofmeister | ||
| Michael Sheen | als Tony Blair | ||
| Jake Taylor Shantos | als Prinz William | ||
| Dash Barber | als Prinz Harry | ||
| Regie: | Stephen Frears | ||
| Drehbuch: | Peter Morgan | ||
| Produzent: | Andy Harries | ||
| Christine Langan | |||
| Tracey Seaward | |||
| Ausf. Produzent: | François Ivernel | ||
| Cameron McCracken | |||
| Scott Rudin | |||
| Kamera: | Affonso Beato | ||
| Schnitt: | Lucia Zucchetti | ||
| Musik: | Alexandre Desplat | ||
| Produktionsdesign: | Alan Macdonald | ||
| Kostüme: | Consolata Boyle | ||
| Casting: | Leo Davis | ||
In die Fußstapfen von Sir Alec Guinness schlüpft Charakterkopf Gary Oldman in der Neuverfilmung des Agententhrillers "Tinker, Taylor, Soldier, Spy".
Spionage ist immer ein aktuelles Thema. Gerade erst haben die beiden Supermächte Russland und USA auf dem Wiener Flughafen nach einer längeren Sendepause einen größeren Spionaustausch betrieben. Selbstverständlich bereichern die Abenteuer der Geheimagenten seit jeher Hollywood. James Bond, Jason Bourne, Jack Ryan oder Austin Powers sind nur einige Beispiele dafür.
Jetzt wurde bekannt, dass Regisseur Tomas Alfredson den Spionageklassiker "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" neu aufleben lassen wird. 1979 glänzte Sir Alec Guinness in der TV-Verfilmung von John Le Carrés Erfolgsroman. Nun kann der Filmemacher mit nicht minder attraktiven Mimen aufwarten.
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Darin geht es um die Jagd nach einem Maulwurf in Reihen des MI6-Geheimdiensts. Smiley, der von Oldman gespielt wird, ist einer der Verdächtigen. Sein scharfer Verstand und seine schnellen Sinne helfen ihm erfolgreich dabei, Ärger aus dem Weg zu gehen. Drehbeginn ist im Oktober.
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