Kompromissloser Serienkiller-Thriller im Stil von "Sieben", in dem zwei Polizisten gemeinsam einem grausamen Geheimnis auf die Spur kommen. http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf12/b0112999/b150x150.jpg Die purpurnen Flüsse

Filmdetails

Die purpurnen Flüsse

Kompromissloser Serienkiller-Thriller im Stil von "Sieben", in dem zwei Polizisten gemeinsam einem grausamen Geheimnis auf die Spur kommen.


Die purpurnen Flüsse
Start: 19.04.2001

Originaltitel: Les rivières pourpres

Thriller

Frankreich 2000
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Jean Reno
Vincent Cassel
Nadia Farès

Regie: Mathieu Kassovitz
Verleih: Tobis

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Der abgebrühte Polizist Niemans forscht in einem isolierten Alpendorf nach dem Mörder einer verstümmelten Leiche. 150 Kilometer entfernt nimmt der junge Cop Kerkerian die Ermittlungen im Fall der Entweihung des Grabes einer Zehnjährigen auf. Die Nachforschungen führen die beiden Männer zusammen. Und gemeinsam kommen sie einem grausamen Geheimnis auf die Spur.


Kritik

Die purpurnen Flüsse

Action made in France. Für Mathieu Kassovitz kein Problem. Nach "Hass" und "Assassin(s)" befreit er sich in seinem neuen Thriller von den Fesseln sozialer Themen, setzt auf pure Unterhaltung. In einer obskuren Alpenuniversität treibt ein scheinbar wahnsinniger Serienkiller sein Unwesen, des Rätsels Lösung liegt in der Vergangenheit.

Nach zwei Jahren Filmabstinenz meldet sich Frankreichs Renommierregisseur vehement zurück. Erstmals schrieb er nicht selbst das Drehbuch, sondern nahm den gleichnamigen Roman von Jean-Christophe Grangé als Vorlage, die er dann gemeinsam mit dem Autor für die Leinwand adaptierte. Manchmal könnte man meinen, David Finchers "Sieben" habe Pate gestanden. In Guernon, einem kleinen Universitätsstädtchen in den Alpen, wird ein verstümmelter Leichnam gefunden. Die Untersuchung leitet der etwas bärbeißige Polizeikommissar Pierre Niémans aus Paris, der auf eine Mauer des Schweigens stößt, die eingeschworene Gemeinschaft von Lehrern und Lernenden begegnet jedem Fremden mit Skepsis. Zur gleichen Zeit beschäftigt sich sein Kollege Max Kerkérian 300 km entfernt mit der Schändung des Grabes eines 1982 gestorbenen Kindes. Auf unheimliche Weise sind diese beiden Fälle verknüpft. Im Verlauf der Recherchen häufen sich bestialischen Morde, die auf den ersten Blick so freundliche Eliteuniversität entpuppt sich als geheimes Labor, in dem man ungeniert und anachronistisch Nazirassenideologie pflegt. In diesem undurchsichtigen Kreis würden sich auch Dr. Mabuse und Frankenstein zu Hause fühlen. Nur die junge Wissenschaftlerin Fanny Fereira scheint mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit zu stehen und den Cops helfen zu wollen.

Mit Jean Reno, Vincent Cassel und Nadia Farès gelang Kassovitz eine gute schauspielerische Kombination, die Gegensätzlichkeit der Figuren erhöht die psychologische Spannung. In der düsteren Atmosphäre der wie ein Bollwerk gegen den Rest der Welt wirkenden Uni entwickelt er die Geschichte einer seltsamen Rache, bis zum überraschenden Ende tappt man im Dunkeln. Der tödliche Countdown auf dem Gletscher in über 3000 Meter Höhe stellte eine große technische Herausforderung für das Team dar. Die an den Haaren herbeigezogene Auflösung ist leider unglaubwürdig und der Mottenkiste eines Horrorfilms entsprungen. Das mag logisch denkende Zuschauer irritieren, nichtsdestotrotz zählt "Die purpurnen Flüsse" wohl zu den besten Actionfilmen aus Frankreich und kann es locker mit jedem US-Film dieses Genres aufnehmen. mk.

Die purpurnen Flüsse

Darsteller:  Jean Reno   als Pierre Niemans
  Vincent Cassel   als Max Kerkerian
  Nadia Farès   als Fanny Ferreira
  Dominique Sanda   als Schwester Andree
  Karim Belkhadra   als Kapt. Dahmane
  Jean-Pierre Cassel   als Dr. Cherneze
  Didier Flamand  
  François Levantal  
  Francine Berge  
  Philippe Nahon  
 
Regie:  Mathieu Kassovitz  
Drehbuch:  Jean-Christophe Grangé  
  Mathieu Kassovitz  
Produzent:  Alain Goldman  
Buchvorlage:  Jean-Christophe Grangé  
Kamera:  Thierry Arbogast  
Schnitt:  Maryline Monthieux  
Musik:  Bruno Coulais  
Produktionsdesign:  Thierry Flamand  
Kostüme:  Sandrine Follet  
  Julie Mauduech  
Ton:  Cyril Holtz  

Kassovits macht "Gothika"

Das Drehbuch zu "Gothika" liegt schon seit letztem Jahr in der Schublade. Seit Januar ist bereits bekannt, welche Schauspielerinnen die Hauptrollen übernehmen werden. Nur der Regisseur stand noch nicht fest. Bis jetzt!

Sorgt f&uuml;r Grusel-Effekte:<br />Mathieu Kassovitz

Sorgt für Grusel-Effekte:
Mathieu Kassovitz

Der französische Regisseur Mathieu Kassovitz wird am Set die Kommondos geben. Kassovits, der auch als Schauspieler in Filmen wie "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Jakob, der Lügner" mitwirkte, inszenierte bereits "Hass" und "Die purpurnen Flüsse". Mit "Gothika" begiebt er sich das erste Mal auf Gruselpfade.

Der Film handelt von einer Kriminalpsychologin, die eines Tages in dem Gefängniskrankenhaus erwacht, in dem sie angestellt ist. Sie ist eines Mordes angeklagt - kann sich aber an nichts mehr erinnern. Fieberhaft beginnt sie, sich selbst zu therapieren. Doch ihre eigene Diagnose lässt sie verzweifeln: Hat sich wirklich ein Dämon ihres Verstandes bemächtigt?

Die Rolle der Kriminalpsychologin übernimmt keine Geringere als Oscar-Preisträgerin Halle Berry. Penelope Cruz, die Lebensgefährtin von Tom Cruise, wird sich mit Berry ein Krankenhauszimmer teilen.

Die erste Klappe fällt im April.

Star

Jean Reno

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Vincent Cassel

Die lange Hakennase macht aus seinem hageren Gesicht das eines hungrigen Raubvogels, und so wurde Vincent Cassel 1995 schlagartig berühmt,...

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