Mit Bibelzitaten gespickter, spiritueller Horror-Thriller um eine teuflische Verschwörung und ein Jesus-ähnliches Kind. http://images.kino.de/flbilder/max00/bf00/bf44/b0044985/b150x150.jpg Die Prophezeiung

Filmdetails

Die Prophezeiung

Mit Bibelzitaten gespickter, spiritueller Horror-Thriller um eine teuflische Verschwörung und ein Jesus-ähnliches Kind.


Die Prophezeiung
Start: 09.11.2000

Originaltitel: Bless the Child

Horror

USA 2000
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Kim Basinger
Jimmy Smits
Rufus Sewell

Regie: Charles "Chuck" Russell
Verleih: Advanced (UIP)

So werten die bisherigen Besucher:

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Krankenschwester Maggie zieht das Kind ihrer Junkie-Schwester Jenna wie ihr eigenes groß. Als Sechsjährige demonstriert Cody magische Fähigkeiten. Gleichzeitig halten rituelle Morde an Kindern mit dem gleichen Geburtsdatum wie Cody die Stadt in Atem. Dann taucht auch noch Jenna wieder auf, inzwischen mit einem Sektenführer verheiratet, und fordert das Kind zurück.


Kritik

Die Prophezeiung

Das Genre des spirituell-religiösen Horrorthrillers scheint dieser Tage nicht gerade mit allzu viel Erfolg gesegnet zu sein, wie die eher bescheidenen Einspielergebnisse von "End of Days" und "Die neunte Pforte" demonstrieren. In die selbe Nische reiht sich auch "Bless The Child" ein, der neben der üblichen Story vom Kampf des göttlich Guten gegen das beelzebubsche Böse von sündhaft schlechten Computereffekten geplagt wird. Dem Protagonistenteam Kim Basinger und der sechsjährigen Holliston Coleman wird daher kaum ein ähnlicher Karriereschub wie dem Gespann Bruce Willis und Haley Joel Osment in "The Sixth Sense" beschert werden.

Regisseur Chuck Russell, der sein Debüt mit dem dritten Teil der "Nightmare On Elm St."-Reihe gab und zudem den Jim-Carrey-Hit "Die Maske" und zuletzt "Eraser" mit Arnold Schwarzenegger inszenierte, meldet sich nun nach längerer Funkstille zurück. Unverzagt und ohne viel Gefühl für Erzählrhythmus oder Atmosphäre stürzt er sich sogleich mitten ins Storygestrüpp, das damit beginnt, dass Krankenschwester Maggie O'Connor (Basinger) im Bus von einer neuerlichen Betlehems-Stern-Prophezeihung informiert wird. Prompt wartet vor ihrer Tür ihre verwahrloste Junkieschwester Jenna, die sie seit Jahren nicht gesehen hat. Sie lässt ihr neugeborenes Baby Cody zurück, das die alleinstehende Maggie liebevoll großzieht. Sechs Jahre später besucht das scheinbar autistische Mädchen eine katholische Behindertenschule und legt wundersame Fähigkeiten an den Tag. Sie kann Objekte zum Rotieren bringen und erweckt eine tote Taube wieder zum Leben. Gleichzeitig wird New York von rituellen Kindermorden heimgesucht, die von einer satanischen Sekte ausgeführt werden. Alle Opfer haben eines gemeinsam: das exakt gleiche Geburtsdatum wie Cody. Zudem tritt Jenna, die mittlerweile mit dem undurchsichtigen Kultführer Eric Stark (Rufus Sewell aus "Dark City") verheiratet ist, auf den Plan und verlangt ihre Tochter zurück. Maggie ahnt zu Recht dämonische Intervention, denn Stark will die messianische Cody auf die Seite des Antichristen ziehen.

In Nebenrollen agieren Ex-"NYPD"-TV-Detective Jimmy Smits als FBI-Agent und Christina Ricci ("Sleepy Hollow") als heroinabhängige Kultabtrünnige, die für ihre Warnung buchstäblich einen Kopf kürzer gemacht wird. Beide kommen jedoch relativ wenig zum Einsatz: Wie schon in "Ich träumte von Afrika" steht hauptsächlich eine nicht allzu inspiriert wirkende Kim Basinger im Mittelpunkt. Sie ist es auch, die die teuflischen Visionen sieht, die aus tausenden von Ratten und fliegenden Damönen bestehen. Die Effekte erzielen jedoch statt des vorgesehenen Gruselschauers in erster Linie unfreiwillige Lacher, da sie in ihrer Ausführung kaum TV-Standard überschreiten. Mit 9,1 Mio. Dollar solide auf Platz sieben der US-Charts angelaufen, wird es das bibelzitierende Okkultdrama aus der "Das Omen"-Schule schwer haben, sich am US-Boxoffice durchzusetzen. Für die deutsche Auswertung stehen die Sterne besser. ara.

Die Prophezeiung

Darsteller:  Kim Basinger   als Maggie O'Connor
  Jimmy Smits   als John Travis
  Rufus Sewell   als Eric Starc
  Holliston Coleman   als Cody
  Angela Bettis   als Jenna
  Christina Ricci   als Cheri
  Michael Gaston   als Bugatti
  Lumi Cavazos   als Schwester Rosa
  Dimitra Arliss   als Dahnya
  Eugene Lipinski   als Stuart
  Anne Betancourt   als Maria
  Sir Ian Holm   als Rev. Grissom
 
Regie:  Charles "Chuck" Russell  
Drehbuch:  Tom Rickman  
  Cliff Green  
  Ellen Green  
Produzent:  Mace Neufeld  
Koproduzent:  Stratton Leopold  
Ausf. Produzent:  Robert Rehme  
  Lis Kern  
  Bruce Davey  
Buchvorlage:  Cathy Cash Spellman  
Kamera:  Peter Menzies jr.  
Schnitt:  Alan Heim  
Musik:  Christopher Young  
Produktionsdesign:  Carol Spier  
  Elinor Rose Galbraith  
Kostüme:  Denise Cronenberg  
Ton:  Owen Langevin  

Star

Kim Basinger

Ihr nächtlicher Striptease zwischen Gardinen im Neonlicht und das Sex-Vorspiel mit Eis und Früchten am Kühlschrank in "9 1/2 Wochen" machten...

Star

Christina Ricci

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