Nach einem Besuch bei ihrem todkranken Freund Tommaso begeben sich der erfolgreiche Schriftsteller Giovanni und seine Frau Lidia auf einen Empfang anläßlich der Veröffentlichung von Giovannis neuem Buch. Lidia verläßt die Veranstaltung bald, um ihr früheres Viertel am Stadtrand aufzusuchen. Am Abend folgen sie der Einladung eines Industriellen zu einer Party auf dem Land, wo Giovanni vom Gastgeber eine lukrativen Stellung angeboten bekommt und mit seiner Tochter flirtet, während Lidia durch einen Anruf im Krankenhaus vom Tod Tommasos erfährt und mit einem anderen Gast eine Spazierfahrt unternimmt. Am Morgen teilt sie Givoanni mit, daß Tommaso gestorben ist und daß sie ihn nicht mehr liebt.
Michelangelo Antonioni zeichnet in seinem Schwarzweißfilm ein unerbittlich präzises und zugleich amüsantes Portrait wohlhabender Mailänder Intellektueller und Industrieller, die in der Lage sind, sich über jedes Thema geistreich zu unterhalten. Während sich Giovanni diesem Kreis anpaßt, gelingt dies Lidia nicht, wodurch die Kluft zwischen dem im Mittelpunkt des Filmes stehenden Paar verdeutlicht wird. Marcello Mastroianni und vor allem Jeanne Moreau präsentieren auf zurückhaltende Weise zahlreiche Stufen menschlicher Entfremdung, die von Einsamkeit und Schmerz über Verzweiflung und Resignation bis zum Zynismus reichen.
| Darsteller: | Monica Vitti | als Valentina Gherardini | |
|---|---|---|---|
| Rosy Mazzacurati | als Rosy | ||
| Bernhard Wicki | als Tommaso Garani | ||
| Jeanne Moreau | als Lidia | ||
| Marcello Mastroianni | als Giovanni Pontano | ||
| Regie: | Michelangelo Antonioni | ||
| Drehbuch: | Michelangelo Antonioni | ||
| Ennio Flaiano | |||
| Tonino Guerra | |||
| Produzent: | Emanuele Cassuto | ||
| Kamera: | Gianni Di Venanzo | ||
| Schnitt: | Eraldo Da Roma | ||
| Musik: | Giorgio Gaslini | ||
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