Originaltitel: Night of the Living Dead
USA 1968
Judith O'Dea
Russell Steiner
Duane Jones
Regie: George A. Romero
Verleih: Filmverl. d. Autoren
In der Provinz von Pennsylvania steigen Tote aus ihren Gräbern und machen sich mit kannibalistischen Motiven über die Landbevölkerung her. Eine Handvoll Durchreisender flüchtet in das abgelegene Haus einer höchst nervösen Kleinfamilie, wo man sich alsbald einer massiven Belagerung ausgesetzt sieht. Im Laufe einer turbulenten Nacht segnen sämtliche Eingeschlossenen das Zeitliche, wobei der letzte Überlebende als der einzige rational agierende Charakter bezeichnenderweise einer Kugel aus Polizeigewehren zum Opfer fällt.

Von den Kritikern seiner Zeit als übler Trash bestenfalls belächelt, geriet dieser in grobkörnigen Schwarzweißbildern gehaltene, äußerst effektive Horroralptraum nur wenige Jahre später zu einem weltweit anerkannten Kultfilm, der von Einigen als Vietnam-Allegorie gelesen wird und seinen festen Platz im New Yorker Museum of Modern Art gefunden hat. George A. Romero, der das Meisterwerk mit befreundeten Amateurdarstellern für das Budget eines Kleinwagens realisierte, genehmigte sich 1978 ein aufwendiges "Remake", das unter dem Titel "Dawn of the Dead" (dt. "Zombie") ein internationaler Kassenschlager wurde.
| Darsteller: | Judith O'Dea | als Barbara | |
|---|---|---|---|
| Russell Steiner | als Johnny | ||
| Duane Jones | als Ben | ||
| Karl Hardman | als Harry Cooper | ||
| Keith Wayne | als Tom | ||
| Judith Ridley | als Judy | ||
| Marilyn Eastman | als Helen Cooper | ||
| Kyra Schon | als Karen Cooper | ||
| Regie: | George A. Romero | ||
| Drehbuch: | John A. Russo | ||
| George A. Romero | |||
| Produzent: | John A. Russo | ||
| Russell Steiner | |||
| Kamera: | George A. Romero | ||
| Musik: | Scott Vladimir Licina | ||
Wer zu lange im Grab unter der Erde liegt, braucht irgendwann auch mal Auslauf. Am besten im Dunkeln, dann kann man nebenbei noch ein paar lebendige Menschen erschrecken.
Am 4. Dezember 1968 war eine Nacht der ganz besonderen Art: Die Zombies feierten in ganz Amerika ihre große Auferstehung. Horror-Papst George A. Romero lud das gruselwillige Publikum zur "Nacht der lebenden Toten" in die Kinos ein, wo die schauderhaften Kreaturen aus dem Jenseits ins Diesseits zurückkehrten und ihr Unwesen trieben.
Damit feierte der Regisseur sein Debüt und wurde zum Geheimtipp in der Szene. Im Lauf seiner Karriere sollte ihm noch so manch anderer Zombie sein "Leben" verdanken. 1978 festigte Romero mit "Zombie" seinen guten Ruf in der Horror-Gemeinde, 1985 wurden seine Helden in "Zombie 2" auch bei Tageslicht auf die Menschheit losgelassen. "Land of the Dead" und "Diary of the Dead" zählen zu seinen neuesten Werken.
Doch nicht nur Blut und Menschenteile machten "Nacht der lebenden Toten" berühmt. Romero legte großen Wert auf eine sozialkritische Aussage und machte Rassismus und den Vietnamkrieg mit zum Thema seiner innovativen Metzelorgie.
Kate Beckinsale ist zurück als Sexiest Vampire-Lady Undead! Diesmal wollen Menschen sowohl Vampire als auch Lykaner vernichten...
Top-Drama mit Brad Pitt als innovativem Baseball-Coach. Für 6 Oscars nominiert!
Steven Spielbergs wundervolles Epos um die Freundschaft eines Bauernsohns zu einem Kriegspferd. Chance auf 6 Oscars!
David Finchers starke US-Neuverfilmung der Kult-Krimitrilogie "Millennium" mit Daniel Craig und Rooney Mara.
Schöne Komödie um die Freundschaft eines Gelähmten mit seinem Pfleger.