Amüsante, gutmütige (Kuschel)Monstergeschichte mit spritzigen Dialogen aus den bewährten Pixar Studios. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz09/z0209036/b150x150.jpg Die Monster AG

Filmdetails

Die Monster AG

Amüsante, gutmütige (Kuschel)Monstergeschichte mit spritzigen Dialogen aus den bewährten Pixar Studios.


Die Monster AG
Start: 31.01.2002

Originaltitel: Monsters, Inc.

Trickfilm / Komödie

USA 2001
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Peter Docter, ...
Verleih: Buena Vista

Bogey - Box Office Germany Award

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Inhalt

In der Monster-AG-Fabrik gehen Monster aller Größen und Arten ihrer angsterregenden Arbeit nach: Über Schranktüren gelangen sie in Kinderzimmer rund um die Welt und sammeln die Angstschreie ihrer Bewohner. Die liefern den Strom für Monstropolis. Star unter den Schreckeinjagern ist Sulley. Als er eines Tages mit dem kleinen Mädchen Boo in seinem Fell verkrallt zurückkehrt, bricht Chaos aus...


Kritik

Die Monster AG

Diese AG schmiert garantiert nicht ab! Zeitgleich mit dem 15-jährigen Jubiläum seines Bestehens kommt nach "Toy Story", "Das große Krabbeln" und "Toy Story 2" nun ein weiterer Monsterhit aus der innovativen Schmiede des technologisch Bahn brechenden Pixar Animation Studios. Die putzige Geschichte kreist mit seinen in Kinderzimmerschränken hausenden Nachtmonstern um eine klassische Kindheitsphobie und bietet - nach dem Vorbild der "Toy Story"-Heroen Woody und Buzz - für das Zielpublikum weltweit einen universellen Anknüpfungspunkt. In den USA strategisch zwei Wochen vor dem Start von "Harry Potter und der Stein der Weisen" ins Rennen geschickt, konnte Disneys bestes Stück im Jahr 2001 mit 63,5 Mio. Dollar das beste Drei-Tages-Ergebnis eines Animationfilms (er entthronte "Toy Story 2") und das sechstbeste überhaupt erzielen.

Wie "Harry Potter" ist auch "Die Monster AG" in einem parallelen Universum angesiedelt, das für Kinder und Erwachsene seine liebevoll detaillierten Reize parat hält. Das kreative Team unter der Leitung von Regisseur Peter Docter (Autor von "Toy Story") entwarf mit Hilfe fortgeschrittenster Animationstechnik, die die Figuren jetzt noch um 30 bis 40 Prozent beweglicher erscheinen lässt als noch vor zwei Jahren in "Toy Story 2", den fantasievollen Kosmos von Monstropolis und seinen monströsen Bewohnern. Die Energie dieser Schreck gepowerten Stadt wird mit den in speziellen Behältern aufgefangenen Angstschreien von menschlichen Kindern geliefert. Um für den nötigen Furchtfaktor zu sorgen, gehen die bunt zusammengewürfelten Monster, deren Spektrum von niedlich über bizarr zu ein bisschen eklig reicht, in der florierenden Monster-AG-Fabrik ihrer Angst erregenden Arbeit nach. Dort werden Millionen von Schranktüren aufbewahrt, die den Monstern Zugang zu Kinderzimmern rund um die Welt geben. Star unter den Schreckeinjagern ist Sulley (im Original stoisch-gutmütig von John Goodman gesprochen), ein zumeist knuffelig anzusehendes grün-blaues Monster ("Shrek" mit gefärbten Haaren?), dem sein quirlig-neurotischer Assistent Mike Wazowski (Billy Crystal in komödiantischer Höchstform) - ein giftgrünes Augenmännchen - treu zur massigen Seite steht. Gefahr für Sulleys Karriere und allgemeines Chaos bricht aus, als sich das kleine Mädchen Boo an Sulleys Rücken heftet und er sie so unwissentlich mit nach Monstropolis bringt. Denn Kinder gelten in der Kreaturenwelt als hoch giftig und jagen den Monstern umgekehrt panische Furcht ein. Sie schützen sich vor "Kinder-Kontamination" mit der CDA (Child Detection Agency), die beim kleinsten Verdacht sofort drastische Quarantänemaßnahmen in die Wege leitet. Der weitere Verlauf der Handlung konzentriert sich publikumsgerecht auf die fürsorgliche Freundschaft, die Sulley zu der quengeligen Boo entwickelt und ihr Katz- und Maus(versteck)spiel, das sie mit seinem ekelhaften Rivalen Randall (von Steve Buscemi gesprochen), einer schleimig-fiesen Salamanderkreatur, austragen müssen. Das große Finale und gleichzeitig temporeiche Highlight ist eine furiose Verfolgungsjagd über das gigantische Türenfließband, die einer nervenaufreibenden Achterbahnfahrt gleicht.

Entsprechend der Tradition erfolgreicher Familienunterhaltung wird große Sorgfalt darauf verwendet, eine ausgewogene Balance zwischen Humor und Emotion herzustellen. Eine lehrreiche Kernbotschaft von Furchtlosigkeit vor dem Unbekannten darf natürlich auch nicht fehlen. Wie bei allen anderen Pixar-Projekten steuerte Randy Newman den Score bei, der sich perfekt in das mit herausragenden Dialogen, pfiffigen Ideen und zahllosen Querverweisen vollgepackte Geschehen fügt. Angesichts der Bauchlandung von "Atlantis" in den USA und dem Erfolg von "Shrek" - aus dem Dreamworks-Konkurrenzbetrieb - und nun dem kreativen Triumph von "Die Monster AG" werden gewisse Fragen über die Zukunft des Animationsfilms wieder laut werden. Zumindest aber darf man sich jetzt schon auf "Route 66", das nächste Pixar-Projekt, freuen, mit dem John Lasseter und Co. wohl wieder beweisen, dass es nichts menschlicheres als CGI gibt. ara.

Die Monster AG

Sprecher:  John Goodman   als Sulley
  Billy Crystal   als Mike Wazowski
  Mary Gibbs   als Boo
  Steve Buscemi   als Randall Boggs
  James Coburn   als Henry J. Waternoose III.
  Jennifer Tilly   als Celia
  Bob Peterson   als Roz
  John Ratzenberger   als Yeti
  Frank Oz   als Fungus
  Daniel Gerson   als Needleman/Smitty
 
Regie:  Peter Docter  
  Lee Unkrich  
  David Silverman  
Drehbuch:  Andrew Stanton  
  Daniel Gerson  
Produzent:  Darla K. Anderson  
Ausf. Produzent:  John Lasseter  
  Andrew Stanton  
Schnitt:  Jim Stewart  
Musik:  Randy Newman  
Produktionsdesign:  Harley Jessup  
  Bob Pauley  
  Tia W. Kratter  
  Dominique Louis  
Animation:  Glenn McQueen  
  Rich Quade  
Ton:  Gary Rydstrom  

"Die Monster AG 2": So lernten sich Mike und Sully kennen

Wenn Kinder erschrecken, gibt's Energie!

Großansicht Mike und Sully: Wie das Dreamteam aus "Die Monster AG" zueinanderfand, davon soll der zweite Film handeln (Foto: Buena Vista)

Mike und Sully: Wie das Dreamteam aus "Die Monster AG" zueinanderfand, davon soll der zweite Film handeln (Foto: Buena Vista)

Mike und Sully waren in "Die Monster AG" das Dreamteam der Strombeschaffer für Monstropolis: Wenn sie sich durch Schranktüren in Kinderzimmer schlichen, sorgte das Entsetzen der Kids für jede Menge Energie für die Stadt der Ungeheuer. Mit dieser originellen Story-Idee begeisterten die Macher 2002 Millionen Filmfans, die den Animationsspaß "Die Monster AG" sahen.

Nach langer Verzögerung laufen nun die Arbeiten am gespannt erwarteten zweiten Teil auf Hochtouren. Doch offenbar soll die Fortsetzung keine Fortsetzung werden, sondern ein, wie es im Fachjargon heißt, "Prequel". Denn statt neuer Abenteuer der Kinderschrecks Mike und Sully soll sich "Die Monster AG 2" darum drehen, wie sich Mike und Sully überhaupt kennenlernten.

Angst ist ein akademisches Problem!

Die Info über die Story stammt dabei aus einem Hochglanz-Katalog, den der Filmriese Walt Disney als Programmvorschau an Kinobesitzer ausgegeben hat. Darin heißt es: "Der Film entführt uns in eine Vergangenheit, in der Mike Wazowski ein Top-Komiker und James P. Sullivan ein Top-Erschrecker waren, lange bevor sie zusammenarbeiteten. Wir erleben sie sogar in der Schule, genauer gesagt an der Universität der Angst. Dort sind sich Mike und Sully zwar zunächst gar nicht grün, aber 'Die Monster AG 2' erzählt, wie sie von Rivalen zu allerbesten Kumpels werden."

Ob es wirklich so kommt, oder doch eher das weitere Leben der kleinen Boo im Mittelpunkt steht, ist dennoch nicht sicher, denn "Die Monster AG 2" kommt erst am 22. November 2012 ins Kino - da hat Regisseur Pete Docter also noch genug Zeit für spontane Änderungen.

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