Der 30. Januar 1933 ist das folgenreichste Datum der deutschen Geschichte
im 20. Jahrhundert: Der Tag der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler
markiert das Ende der ersten deutschen Republik und den Beginn von 12
Jahren totalitärer NS-Diktatur. Sie mündete in Krieg, Zerstörung und beispiellose
Menschheitsverbrechen.
Die dreiteilige Reihe "Machtergreifung" rekonstruiert minutiös, wie Hitler ins
Amt des Reichskanzlers gelangte, wie er sich in den Jahren 1933-1934 den
Staat unterwarf und ein totalitäres Regime errichtete. Die Rekonstruktion
macht deutlich, wie leichtfertig die Republik aufs Spiel gesetzt wurde. Es gab
keine Zwangsläufigkeit, die zu Hitlers Herrschaft führte, der NS-Staat war
keine logische Vollendung eines "deutschen Sonderweges". Es hätte nicht so
kommen müssen, wie es kam.
Jede Folge bezieht den Blickwinkel eines zeitgenössischen Kommentators
mit ein. In der ersten Folge ist es eine französische Journalistin in Berlin, in
Folge zwei ein deutscher Sozialdemokrat und in der letzten Folge ein deutscher
Jude. In szenischen Passagen werden ihre Beobachtungen sowie die
historischen Schlüsselmomente, die sich hinter den Kulissen ereigneten, rekonstruiert.
Quelle: ZDF Produktionsspiegel September 2008
| Sprecher: | Senta Berger | als Stéphane Roussel | |
|---|---|---|---|
| Regie: | Nils Willbrandt | ||
| Dr. Florian Huber | |||
| Drehbuch: | Dr. Florian Huber | ||
| Peter Hartl | |||
| Klaus-Peter Wolf | |||
| Peter Adler | |||
| Alexander Berkel | |||
| Produzent: | Ulrich Lenze | ||
| Kamera: | Dirk Heuer | ||
| Produktionsdesign: | Marek Warszewski | ||
| Kostüme: | Malgorzata Zacharska | ||
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