Originaltitel: Legend of Zorro
USA 2005
Antonio Banderas
Catherine Zeta-Jones
Rufus Sewell
Regie: Martin Campbell
Verleih: Sony Pictures
Don Alejandro de la Vega (Antonio Banderas), der einst unter dem Namen Zorro als anonymer und legendärer Streiter für die Gerechtigkeit bekannt war, führt ein gutbürgerliches Leben in Kalifornien an der Seite des attraktiven Edelfräuleins Elena de La Vega (Catherine Zeta-Jones) und als Vater eines mittlerweile zehnjährigen Sprösslings namens Joaquin. Als jedoch der lokale Dorftyrann Armand (Rufus Sewell) über die Stränge schlägt, greift Alejandro wieder zu Mantel und Degen - flankiert von seinem Weib, das nicht daheim am Herd zu weilen gedenkt.
Einmal ist keinmal lautet nun auch die Devise für Herrn und Frau Zorro. Rufus Sewell ("Dark City") gibt routiniert den Bad Guy, Regie führte Martin Campbell ("James Bond 007: Goldeneye").
Das Warten hat ein Ende! Der berühmte Maskenmann kehrt zurück, um Kalifornien, seine Ehre und seine Familie zu retten.
Indiana Jones ist nur ein Klon. Das Original ist der Mann in Schwarz, der den leichthändigen und eleganten Abenteuerfilm repräsentiert wie kein anderer. Nach sieben Jahren Pause schwingt Zorro wieder die Peitsche. Weil er es Ehefrau Elena (Catherine Zeta-Jones) versprochen hat, spielt der Degenvirtuose (Antonio Banderas) jetzt den braven Familienvater und Privatmann Don Alejandro.
Sohn Joaquin weiß nichts vom Doppelleben seines Vaters, respektiert ihn nicht, bis dramatische Entwicklungen ihm die Augen öffnen. Ein intriganter Schurke sabotiert den Frieden in Kalifornien - noch einmal muss Zorro die legendäre Maske anlegen.
Von der furiosen Ouvertüre an signalisiert diese rasante Fortsetzung, dass sie im Remix von Action, Abenteuer und Komik in der Tradition des erfolgreichen Originals steht. Actiongeladene Rettungsaktionen und Verfolgungsjagden lassen nur so die Funken sprühen, wobei Zorro, sein Hengst und ein Zug mit einer erstaunlichen Sequenz Filmgeschichte schreiben.
Reizvoll ist auch erneut das giftig-sinnliche Beziehungsfeuer zwischen Zorro und Elena, die sich nach einer Krise als Team mit ihren Gegnern duellieren. Am Ende markieren sie auf feindlichen Hintern gemeinsam ihr Revier: er mit einem Z, sie mit einem E. Wie haben wir das vermisst.
| Darsteller: | Antonio Banderas | als Alejandro Murrieta/Zorro | |
|---|---|---|---|
| Catherine Zeta-Jones | als Elena | ||
| Rufus Sewell | als Armand | ||
| Nick Chinlund | als McGivens | ||
| Julio Mechoso | als Frey Felipe | ||
| Alberto Reyes | als Brother Ignacio | ||
| Gustavo Sanchez-Parra | als Cortez | ||
| Brandon Wood | als Ricardo | ||
| Tony Amendola | als Father Quintero | ||
| Regie: | Martin Campbell | ||
| Drehbuch: | Roberto Orci | ||
| Produzent: | Walter F. Parkes | ||
| Laurie MacDonald | |||
| Koproduzent: | John Gertz | ||
| Ausf. Produzent: | Steven Spielberg | ||
| Lloyd Phillips | |||
| Gary Barber | |||
| Roger Birnbaum | |||
| Kamera: | Phil Meheux | ||
| Schnitt: | Stuart Baird | ||
| Produktionsdesign: | Cecilia Montiel | ||
| Kostüme: | Graciela Mazon | ||
| Ton: | Fernando Camara | ||
| Casting: | Pam Dixon | ||
Martin Campbell meldet sich mit "Die Legende des Zorro" an der Blockbuster-Front zurück und bereitet sich mit "Casino Royale" auf seinen zweiten Bond-Film nach "Goldeneye" vor.
» Sie standen unter immensem Zeitdruck "Die Legende des Zorro" fertig zu stellen.
MARTIN CAMPBELL: Grundsätzlich setzt einen das Studio immer unter Zeitdruck. In diesem Fall ging es um fünf Minuten Spieldauer, um die ich den Film kürzen sollte. Ich sah allerdings nichts, was überflüssig gewesen wäre.
Jetzt hat "Die Legende des Zorro" eine Spielzeit von 123 Minuten ohne Vor- und Abspann, und damit ist er sogar um fünf Minuten kürzer als "Die Maske des Zorro" vor sieben Jahren.
» Warum mussten sieben Jahre vergehen, bis Zorro erneut im Kino erwacht?
Ganz einfach: Man kann keine Fortsetzung machen, wenn sie nicht so gut werden könnte wie der erste Teil. Es bringt nichts, nur des Geldes oder des Studiowunsches wegen einen weiteren Film zu drehen. Wir hatten lange kein überzeugendes Drehbuch. Es gab drei völlig unterschiedliche Geschichten, bis wir zu dieser Version gelangt sind.
» Stellenweise wirkt "Die Legende des Zorro" wie ein Film für die ganze Familie. Wollen Sie damit neue Zuschauerschichten gewinnen?
Das hat sich automatisch ergeben, weil Zorro inzwischen einen kleinen Sohn hat. Das Grundthema ist tatsächlich Familie. Zorro steht vor der Wahl, entweder seine eigene Familie oder die große Familie, die Leute von Kalifornien, zu schützen.
Allerdings stimmt es, dass ich in letzter Sekunde vor Drehbeginn gebeten wurde, den Film so zu drehen, dass er auch für Kinder geeignet ist, was bedeutet, dass kaum Gewalt gezeigt wird. Das fiel mir nicht schwer, weil ich die Actionszenen sowieso mit Komik paaren wollte.
Mit seiner Tollkühnheit, Artistik und eleganten Körpersprache als Degen schwingender, glutvoller und von mitreißender Spielfreude...
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