3D-Jugend-Fantasy-Abenteuer, das neue Maßstäbe in der fotorealistischen CGI-Animation setzt. Vom Macher von "300". http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto33/10330324/b150x150.jpg Die Legende der Wächter

Filmdetails

Die Legende der Wächter 3D-Kino

3D-Jugend-Fantasy-Abenteuer, das neue Maßstäbe in der fotorealistischen CGI-Animation setzt. Vom Macher von "300".


Die Legende der Wächter
Start: 14.10.2010

Originaltitel: Legend of the Guardians: The Owls of Ga'Hoole

Trickfilm / Fantasy

USA/Australien 2010
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Zack Snyder
Verleih: Warner

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Inhalt

Die kleine Schleiereule Soren träumt davon, einer der berühmten Wächter von Ga'Hoole aus den Geschichten seines Vaters zu werden. Diese geflügelten Krieger kämpfen gegen die Bösen, die Reinsten, genannt. Prompt fallen Soren und sein ältere Bruder in die Krallen der Reinsten. Doch mit einer Gruppe anderer junger Eulen kann Soren fliehen. Gemeinsam suchen sie den Großen Baum, die Heimat der Wächter von Ga'Hoole.


Kritik

Die Legende der Wächter

"300"-Regisseur Zack Snyder unternimmt mit dem visuell verblüffenden Animations-Fantasyabenteuer um sprechende Eulen seinen ersten (Aus)flug ins Familienmetier.

Beruhend auf den ersten drei Büchern der insgesamt 15-teiligen Jugendromanreihe von Kathryn Lasky, verfassten John Orloff ("Ein mutiger Weg") und Emil Stern ("Tenderness") das Skript für das aufwühlende Eulen-Epos um den gefiederten Helden Soren. Der junge Schleiereulerich wird zunächst im Schoße seiner Familie vorgestellt. Schnell wird offenbar, dass es sich dabei nicht um übliche verniedlichte Kinderunterhaltung handelt, als ein putziges Mäuschen blitzschnell von einer scharfen Eulenkralle gepackt und wenig später einen Wiederauftritt in Form von Haut und Knochen in Gewölle macht. Nach kurzem Familienidyll, wobei allerdings bereits die Rivalität von Sorens Bruder Kludd bemerkbar ist, geht die Story Schlag auf (Flügel)schlag. Die beiden noch flugunsicheren Geschwister fallen von ihrer Heimattanne, werden von einer bissigen Monsterkreatur angegriffen und von zwei mysteriösen Eulen gekidnappt. Diese gehören zum Klan "der Reinsten" und verschleppen die Eulenkinder in eine Art Konzentrationslager, wo bereits hunderte ihrer Artgenossen hypnotisiert für die Herrenrasse malochen müssen. Doch Soren und seine neue Gefährtin, das Elfenkäuzchen Gylvie, gelingt die dramatische Flucht. Sie begeben sich auf den beschwerlichen Weg die legendären Wächter von Ga'Hoole ausfindig zu machen. Nur mit ihrer Hilfe können sie hoffen, die unlauteren Machenschaften der Reinsten zu unterbinden und die Gefangenen zu befreien.

Die Geschichte erinnert mit ihrer verschachtelten Handlung, den komplizierten Namen und der Struktur einer typischen Heldenodyssee an Klassiker wie "Herr der Ringe" und "Die Chroniken von Narnia". Dem fügt der sowohl in Horror, als auch Action und Fantasy bewanderte Snyder nun mit Hilfe des "Happy Feet"-Effekteteams Animal Logic unglaublich photorealistische und farbintensive Bilder hinzu. Zum Staunen regen beispielsweise extrem detailliertes Gefieder und wie das Licht darin schimmert, an. Umwerfend ist auch eine Sequenz, in der Soren durch einen tobenden Regensturm über dem tosenden Meer fliegt. Die kriegerischen Gladiatoren-inspirierten Kämpfe zwischen den Eulen, inszeniert Snyder in schönster Action-Ästhetik und ohne Rücksicht auf zarte Kindergemüter. Es wird hart zur Sache gegangen, Blutfontänen und rollende Köpfe finden sich jedoch nicht. Insgesamt wenig ins Gewicht fällt der Comic Relief, der gerne etwas mehr zum Einsatz hätte kommen dürfen. Absolut bildgewaltig und moderat brutal ist das Fantasyabenteuer mit Treue- und Couragebotschaft auf eine neue Generation von Games-fanatischen Kindern zugeschnitten, die diesen CGI-technischen Höhenflug schätzen werden. ara.

Die Legende der Wächter

Sprecher:  Jim Sturgess   als Soren
  Ryan Kwanten   als Kludd
  Hugo Weaving   als Noctus / Grimble
  Helen Mirren   als Nyra
  Emily Barclay   als Gylfie
  David Wenham   als Digger
  Anthony LaPaglia   als Morgengrau
  Barry Otto   als Ameisenigel
  Miriam Margolyes   als Mrs. Plithiver
  Abbie Cornish   als Otulissa
  Adrienne deFaria   als Eglantine
  Geoffrey Rush   als Ezylryb
  Sam Neill   als Allomere
  Joel Edgerton   als Eisenschnabel
  Angus Sampson   als Jutt
  Leigh Whannell   als Jatt
  Richard Roxburgh   als Boron
  Deborra-Lee Furness   als Barran
 
Regie:  Zack Snyder  
Drehbuch:  John Orloff  
  John Collee  
Produzent:  Zareh Nalbandian  
Ausf. Produzent:  Donald de Line  
  Deborah Snyder  
  Lionel Wigram  
  Christopher DeFaria  
  Kathryn Lasky  
  Bruce Berman  
Buchvorlage:  Kathryn Lasky  
Schnitt:  David Burrows  
Musik:  David Hirschfelder  
Produktionsdesign:  Simon Whiteley  
  Grant Freckelton  
Casting:  Nikki Barrett  
  Kristy Carlson  
  Danny Long  

Harry Potters Erbe gefunden: Die Merlin-Saga wird verfilmt

Harry, Ron und Hermine treten ab - Merlin, Rhia und Shim treten auf!

Großansicht Für Kinomagie ist statt Harry Potter bald der junge Merlin zuständig (Foto: Penguin USA)

Für Kinomagie ist statt Harry Potter bald der junge Merlin zuständig (Foto: Penguin USA)

Über zehn Jahre lang haben Harry Potter und seine beiden treuen Begleiter Ron und Hermine die Kinofans mit magischen Abenteuern begeistert. Doch wenn am 14. Juli der Abspann von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" über die Leinwände flimmert, ist es endgültig aus mit Quidditch, Zaubertrankprüfungen und Expelliarmus-Sprüchen.

Trotzdem müssen die Fantasy-Freunde nicht auf Kinozauber verzichten: Filmriese Warner, der die Harry Potter-Romane auf die Leinwand hievte, hat soeben die nächste magische Filmreihe gestartet: die Merlin-Saga!

In fünf Romanen hat Thomas A. Barron darin die Jugendjahre des berühmten Magiers ausgestaltet, der später als Mentor des legendären König Artus zu Weltruhm gelangte und dessen Taten vielfach besungen und verfilmt wurden. Doch was trieb Merlin eigentlich, als er ein Kind war?

Avalon hieß eigentlich Fincayra

Darf man T.A. Barron glauben, wurde der kleine Merlin als Findelkind an der Küste von Wales angespült. Er entdeckte schon sehr früh, dass er ungewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Um das Rätsel dieser Fähigkeiten und seiner Herkunft zu lösen, verlässt Merlin seine Heimat - und landet bald auf der Insel Fincayra, die später als Avalon bekannt werden soll. Das Waldmädchen Rhia und der kleine Riese Shim helfen Merlin bei seiner Suche auf einer Insel, die zwischen der "Anderswelt", dem Totenreich, und unserer Wirklichkeit liegt...

Diesen Inhalt des ersten Romans, der unter dem deutschen Titel "Merlin - Wie alles begann" erschien, wird nun Autor Ed Whitworth, der sonst für Oprah Winfrey arbeitet, in ein spannendes Drehbuch gießen. Als Produzent ist Donald de Line an Bord. Er machte zuletzt mit "Die Legende der Wächter", "Burlesque" und aktuell "Green Lantern" von sich reden.

Sollte der erste Film ein Erfolg werden, warten noch "Merlin und die sieben Schritte zur Weisheit", "Merlin und die Feuerproben", "Merlin und der Zauberspiegel" sowie "Merlin und die Flügel der Freiheit". Darin entwickelt sich Merlin, obwohl anfangs ein echter Draufgänger, nach seinen ersten prägenden Begegnungen mit der Magie durch viele Herausforderungen und seine erste Liebe zu jenem weisen Zauberer, den man aus der Artus-Sage kennt - und den Sam Neill bereits in einem epischen Fantasy-Zweiteiler spielte.

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