Die Krise bricht ganz unvermittelt über Victor herein: an einem Tag verläßt ihn nicht nur die Frau, er verliert auch noch seinen Job. Nachdem die Kinder in die Skiferien verfrachtet sind, versucht Victor verzweifelt (und vergeblich), irgendeinem seiner Bekannten sein Desaster zu erzählen. Keiner hört zu. So gerät er in einer Kneipe an den simplen Michou. Der ist zwar ein guter Zuhörer, erweist sich aber schnell als Klette. Mit Michou im Schlepptau macht Victor ganz neue Erfahrungen und begreift, daß sein Egoismus ihn in seine mißliche Lage gebracht hat.
Amüsante, tiefgründige Komödie von Coline Serreau, die seit "Drei Männer und ein Baby" für Erfolg in diesem Genre steht. Was sich da in typisch französischer Manier an zwischenmenschlichen Abgründen auftut und wort- und gestenreich bekakelt wird, ist Zeitgeist pur. Serreau gelingt das Kunststück, Situationskomik und die Darstellung aufrichtiger tiefer Gefühle zu verbinden, ohne in den Kitschbereich abzugleiten. Als Victor gelangt Vincent Lindon glaubhaft zur Selbsterkenntnis, und Patrick Timsit glänzt als Prototyp des Franzosen von der Straße. Französisches Qualitätskino vom Feinsten..
| Darsteller: | Vincent Lindon | als Victor Barelle | |
|---|---|---|---|
| Patrick Timsit | als Michou | ||
| Zabou Breitman | als Isa Barelle | ||
| Maria Pacôme | als Mme Barelle | ||
| Yves Robert | als M. Barelle | ||
| Annick Alane | als Mamie | ||
| Gilles Privat | als Laurent | ||
| Michèle Laroque | als Martine | ||
| Christian Benedetti | als Paul | ||
| Nanou Garcia | als Sophie | ||
| Clotilde Mollet | als Tania | ||
| Isabelle Petit-Jacques | als Françoise | ||
| Didier Flamand | als M. Laville | ||
| Marie-France Santon | als Mme Laville | ||
| Laurent Gamelon | als Didier | ||
| Tassadit Mandi | als Djamila | ||
| Catherine Wilkening | als Marie | ||
| Valérie Alane | als Thérèse | ||
| Marina Tomé | als Concepcion | ||
| Nicolas Serreau | als Pierre | ||
| Regie: | Coline Serreau | ||
| Drehbuch: | Coline Serreau | ||
| Produzent: | Alain Sarde | ||
| Kamera: | Robert Alazraki | ||
| Schnitt: | Catherine Renault | ||
| Musik: | Sonia Wieder-Atherton | ||
| Produktionsdesign: | Guy-Claude François | ||
| Kostüme: | Karen Muller | ||
| Ton: | Dominique Dalmasso | ||
| Guillaume Sciama | |||
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