Karl-Marx-Stadt 1985: Im Rahmen einer 24-stündigen Befragung versucht ein Offizier der Staatssicherheit, den jungen Ingenieur Jürgen Schulz von seinem Ausreisewunsch in die BRD abzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen, zieht er alle Register. Parallel werden die privaten Hintergründe des Ausreisewunschs erzählt: Schulz' schwangere Frau möchte nach einem Schlaganfall ihres Vaters zu ihren Eltern, die in den Westen gegangen sind.
Der mehrfach preisgekrönte deutsche Kurzfilm erzählt aus der Perspektive eines jungen DDR-Staatsbürgers, der beruflich erfolgreich und privat glücklich ist, also durchaus auf der Gewinnerseite des Systems steht. Allein die Liebe zu seiner Frau und sein Verständnis für ihre Sehnsucht nach ihren Eltern lassen ihn das Wagnis eines Ausreiseantrags eingehen. So gerät er in die Mühlen des Systems, dessen Agenten einen so vielversprechenden, konformen jungen Mann nicht so einfach gehen lassen wollen.
Quelle: 3sat, www.3sat.de
ddr 1985: der unbescholtene wirtschaftsingenieur jürgen schulz wird eines morgens von der staatssicherheit zur klärung eines sachverhalts gebeten. im anschließenden verhör kommt die vorgeschichte ans licht. jürgens schwiegervater lebt seit der berentung in der brd und hat einen schlaganfall erlitten. jürgen und seine frau stellten daraufhin einen offiziell völlig legalen ausreiseantrag. nachdem der verhörer erfolglos versucht, jürgen von der rücknahme des antrages zu überzeugen, wird in der vernehmung schwereres geschütz aufgefahren!
die klärung eines sachverhalts beleuchtet den sogenannten häftlingsfreikauf zwischen der brd und der ddr. bis zum fall der mauer wurden über 33.000 politische häftlinge für insgesamt 3,4 milliarden dm durch die bundesrepublik freigekauft.
Quelle: Honnom Film (www.honnom.de)
| Darsteller: | Josef Heynert | ||
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| Julia Brendler | |||
| Horst-Günter Marx | |||
| Joachim Kappl | |||
| Regie: | Sören Hüper | ||
| Christian Prettin | |||
| Drehbuch: | Sören Hüper | ||
| Christian Prettin | |||
| Produzent: | Jens-Peter Köll | ||
| Volker Redeker | |||
| Dirk Roggan | |||
| Kamera: | Marcus Kanter | ||
| Schnitt: | Nikolai Hartmann | ||
| Musik: | Marian Lux | ||
| Ton: | Corinna Zink | ||
Julia Brendler spielte 1989 mit erst 14 Jahren ihre erste Hauptrolle im DEFA-Spielfilm "Verbotene Liebe".
Geboren wurde Julia Brendler am...
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