Blutunterlaufene Slacker-Slasher-Komödie, die diverse Genre-Vorbilder ausbeutet. http://images.kino.de/flbilder/max99/bf99/bf30_31/b9930014/b150x150.jpg Die Killerhand

Filmdetails

Die Killerhand

Blutunterlaufene Slacker-Slasher-Komödie, die diverse Genre-Vorbilder ausbeutet.


Die Killerhand
Start: 26.08.1999

Originaltitel: Idle Hands

Horror / Komödie

USA 1999
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Devon Sawa
Seth Green
Elden Henson

Regie: Rodman Flender
Verleih: Columbia Tristar

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Eine böse Macht bemächtigt sich der rechten Hand von Anton, die sonst nur daran gewöhnt, Joints zu drehen oder beim Fernsehen in Popcorn-Tüten zu wühen, bringt seine Eltern um und befördert zwei Highschool-Kumpels aufs Gruseligste vom Leben zum Tod. Die beiden kehren - keinen Groll hegend - als Zombies zurück. Größere Probleme hat Anton mit seiner Freundin Molly.


Kritik

Die Killerhand

Bekanntermaßen soll Müßiggang aller Laster Anfang sein. Dieses alte Sprichwort dient nun als Grundkonzept für die schrill-überzogene Horrorteenkomödie, in der die Hand eines stinkfaulen Kiffers vom Teufel besessen wird. Statt verbaler Gewitztheiten à la "Scream" setzte Regisseur Rodman Flender vornehmlich auf bluttriefende Goregags, ohne seinem Stoff essentiell Neues abzugewinnen.

Am amerikanischen Boxoffice umwehte die splatterangereicherte Schockersatire denn auch kommerzielle Grabeskälte, da nicht nur die Horrorwelle zusehends am verebben ist, sondern auch der Start kurz nach dem Littleton-Massaker denkbar ungünstig gewählt war. Doch Zartfühligkeit und guter Geschmack gehören nun wahrlich nicht zu den Anliegen von Regisseur Flender, bei dem es sich immerhin um einen Protegé von Roger Corman handelt, dem Großmeister des ökonomisch inszenierten B-Movies, der auch Größen wie Francis Ford Coppola oder Jonathan Demme entdeckte und förderte. Die ironische Story dreht sich um den lethargischen Marihuana-Dauerkonsumenten Anton (Devon Sawa), der auf seiner Couch vor dem Fernseher festgewachsen zu sein scheint. Selbst als seine Eltern spurlos verschwinden, reißt ihn dies nicht aus seiner tumben Tranigkeit. Erst als seine beiden Kifferkumpel (Seth Green aus "Austin Powers" und Elden Henson aus "The Mighty") als Zombies - "American Werwolf" läßt grüßen - bei ihm aufkreuzen, dämmert ihm langsam, daß er, beziehungsweise seine Hand, etwas mit den Morden zu tun haben könnte. Da ihm seine Rolle als Handlanger des Höllenfürsten nicht gelegen kommt, beschließt er, sein gruseliges Gliedmaß abzutrennen. Doch wie ihr Gegenstück in "Addams Family" mit krabbeligem Eigenleben ausgestattet, setzt das eiskalte Händchen seine teuflischen Fingerübungen fort und will beim Schulabschlußball Antons Freundin (Jessica Alba) mehr als nur an die Wäsche gehen. Doch dann tritt in Gestalt von Vivica A. Fox eine schlagkräftige Damönenjägerin auf den Plan.

Antons Zombie-Kumpel liefern die optischen Witze: dem einen ragt eine abgebrochene Bierfalsche aus der Stirn, und der andere durchspielt die diversen Szenarien des Mannes mit abgetrennten Kopf durch - Peter Jacksons "Braindead" läßt grüßen. Sawa legt Slapstick im Stil von Steve Martin hin, wenn seine mörderische Hand den Rest seines Körpers zu beherrschen versucht. Die Poppunkband The Offspring absolviert einen Auftritt beim Abschlußball, wobei Sänger Hollander seine gestachelten Haare über die Ohren gezogen bekommt. Manchmal ist das ganz witzig, aber insgesamt überwiegen die Blindgänger in einem Film, der sich zumeist nicht gant in Klaren darüber zu sein scheint, warum es ihn gibt. ara.

Die Killerhand

Darsteller:  Devon Sawa   als Anton
  Seth Green   als Mick
  Elden Henson   als Pnub
  Jessica Alba   als Molly
  Christopher Hart   als Hand
  Vivica A. Fox   als Debi
  Jack Noseworthy   als Randy
  Katie Wright   als Tanya
  Sean Whalen   als McMacy
  Nicholas Sadler   als Ruck
  Fred Willard   als Vater
  Connie Ray   als Mutter
 
Regie:  Rodman Flender  
Drehbuch:  Terri Hughes  
  Ron Milbauer  
Produzent:  Andrew Licht  
  Jeffrey A. Mueller  
  Suzanne Todd  
  Jennifer Todd  
Ausf. Produzent:  Jeffrey Sudzin  
Kamera:  Christopher Baffa  
Schnitt:  Stephen Rivkin  
Musik:  Graeme Revell  
Produktionsdesign:  Gregory Melton  
  Roland G. Rosenkrantz  
Ton:  Joseph Geisinger  

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