Greta Garbo in einer Paraderolle als sich aufopfernde Kurtisane. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz33/z0333538/b150x150.jpg Die Kameliendame

Filmdetails

Die Kameliendame

Greta Garbo in einer Paraderolle als sich aufopfernde Kurtisane.


Die Kameliendame

Originaltitel: Camille

Drama

USA 1937
Laufzeit: 109 Min.

Greta Garbo
Robert Taylor
Lionel Barrymore

Regie: George Cukor
Verleih: unbekannt

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Inhalt

Im Paris des 19. Jahrhunderts verliebt sich die lungenkranke Kurtisane Marguerite in den jungen, vielversprechenden Armand. Der Gedanke an eine mögliche Hochzeit der beiden ruft den Vater Armands, Monsieur Duval, auf den Plan, der um den Ruf der Familie und die Karriere seines Sohnes besorgt ist. Auf Drängen Duvals bricht Marguerite unter einem Vorwand mit Armand. Um sie zu vergessen, begibt er sich auf eine Reise. Als er zurück kommt, liegt Marguerite im Sterben.


Kritik

Die Kameliendame

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas d.J., der auch als Vorlage für die berühmte Oper "La Traviata" diente. George Cukor präsentiert Greta Garbo in einer Rolle, die ihr wie auf den Leib geschneidert scheint: ohne falsche Sentimentalität spielt sie die schöne und intelligente Frau, deren Liebe so stark ist, dass sie sie und sich opfert, um dem Glück ihres Geliebten nicht im Wege zu stehen. An der Seite Garbos, die für ihre Leistung für den Oscar nominiert wurde, überzeugen Robert Taylor als Armand und Lionel Barrymore als sein Vater.

Die Kameliendame

Darsteller:  Greta Garbo  
  Robert Taylor  
  Lionel Barrymore  
  Henry Daniell  
  Elizabeth Allan  
  Laura H. Crews  
  Russell Hardie  
  Lenore Ulric  
 
Regie:  George Cukor  
Drehbuch:  Zoe Akins  
  Frances Marion  
  James Hilton  
Produzent:  Bernhard H. Hyman  
Kamera:  William H. Daniels  
Musik:  Herbert Stothart  

Wenn's im Kino knistert: Die 100 schönsten Liebesfilme

260 klassische Filmküsse, 187 mal eifersüchtiges Gezanke und unzählige Lastwagenladungen von Taschentüchern für zu Tränen gerührte Kinogänger - Das ist das Ergebnis der 100 beliebtesten Liebesfilme Amerikas.

Großansicht Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gibt es überhaupt einen romantischeren Ort? Gedämpftes Licht, die Sitz- und Lümmelgelegenheiten mit weichem Samt überzogen, in den Händen das Lieblingseis. Und auf der großen Leinwand die zelluloidgewordene Erfüllung aller Jugendträume von Hingabe, Verzweiflung und der einen großen Liebe. Amor, dein Name ist Hollywood.

Nach über 80 Jahren zieht die Traumfabrik nun die Bilanz ihrer zahllosen Apelle an unsere sehnsuchtsvollen Herzen: Das renommierte American Film Institute (www.afi.com) hat eine Liste der 100 populärsten Liebesfilme veröffentlicht. Abgestimmt haben Kritiker, Autoren, Regisseure und Schauspieler.

Und der inoffizielle Oscar für den schönsten Schmachtfetzen aller Zeiten geht an - welch Überraschung - "Casablanca". Auch nach 60 Jahren größter Bemühungen der Schönen und Schönsten hat die Stadt der Engel kein größeres Traumpaar als Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gefunden - da nützt auch Julia Roberts' imposanter Schmollmund nichts.

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

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Klassisch liebt am Besten

Die "Pretty Woman" findet sich mit ihrer naiven Kurtisanenromanze an der Seite von Chefgigolo Richard Gere erst auf Platz 21 - wie die neueren Filme überhaupt wenig Land sehen im Vergleich mit den bildgewaltigen Klassikern.

So landet mit "Shakespeare in Love" der aktuellste Film unter den Top 100 gerade mal auf Platz 50 - wohlwollend gesagt gesichertes Mittelfeld, "tabellarisches Niemandsland" trifft's aber besser.

Auch Meg Ryans mustergültig vorgespielter Orgasmus brachte einen großen Liebesfilm der 80er nicht auf die filmgeschichtliche Überholspur. Für "Harry und Sally" gab's nur Platz 25. Beim Kampf von Stimmbanderotik und verbalen Anzüglichkeiten contra Cary Grants Gentleman-Attitüde siegt klar der Klassiker.

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

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Ikonen unter sich

Grant brachte gleich sechs Filme unter die Top 100 und erstürmte mit "Die große Liebe meines Lebens" Platz 5. Als Leinwand-Lover fast genauso beliebt ist Humhrey Bogart, der es auf fünf Einträge in die Liebesliste bringt. Meg Ryan, die neuzeitliche Queen of Romantic Comedy, ist neben "Harry und Sally" nur noch mit "Schlaflos in Seattle" vertreten.

Dafür, dass Cary Grant als Filmbeau so unerreicht charmant wirkte, sorgte unter anderem Regisseur George Cukor: Er erwies sich statistisch als der Meister im herzergreifenden Inszenieren. So führte Cukor unter anderem bei "Die Nacht vor der Hochzeit" (Platz 44) Regie, der Grant als reumütigen Playboy an der Seite von Katharine Hepburn zeigte.

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

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Sehnsüchtige Träume

Katharine wiederum macht zusammen mit ihrer Namensvetterin Audrey stolze elf Prozent der 100 schönsten Liebesgeschichten Hollwoods aus: Katharine erweichte sechs mal die Herzen ihrer Filmpartner, die "Fair Lady" Audrey fünf mal. Unvergessen ihr "Frühstück bei Tiffany" und die melancholische Weise "Moonriver", bei der wahre Tränenströme in die Stofftaschentücher flossen.

Apropos Fließen, das monumentale Liebesepos der 90er, "Titanic", ist richtungsweisend - zwar lediglich Platz 37 für Teenieschwarm Leo und seine propere Kate, dafür aber eine wichtige Gemeinsamkeit mit den Top Ten: In nur drei der zehn schönsten Liebesfilme aller Zeiten kriegen sich Männlein und Weiblein - sieben mal bleibt die Liebe unerfüllt.

Klar, wenn jeder Topf gleich sein Deckelchen findet, wer schaut dann noch Liebesfilme?

Boris Sunjic


Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:<br />Vivien Leigh und Clark Gable in<br />&quot;Vom Winde verweht&quot;

Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:
Vivien Leigh und Clark Gable in
"Vom Winde verweht"

Die 100 populärsten Liebesfilme:

Quelle: American Film Institute

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Greta Garbo

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