Originaltitel: Reign of Fire
USA 2002
Matthew McConaughey
Christian Bale
Izabella Scorupco
Regie: Rob Bowman
Verleih: Buena Vista
Rund zwanzig Jahre nachdem eine Bauingeneurin in London versehentlich eine seit Jahrhunderten schlummernde Drachenbrut freilegte, vegetiert ihr erwachsener Sohn Quinn (Christian Bale) als einer der letzten Überlebenden der menschlichen Zivilisation mit einigen weiteren Leidensgenossen im regengetränkten Outback in ständiger Furcht, von allgegenwärtigen Monstern gegrillt zu werden. Eine Bande amerikanischer Drachentöter unter Leitung des Heißsporns Van Zan (Matthew McConaughey) gibt ihnen neue Hoffnung.
Abenteuer- und Fantasy-Fans sitzen in der ersten Reihe, wenn "Akte X"-Regisseur Rob Bowman zum effektvollen Feuertanz nach bestem Siegfried/St. George-Prinzip bittet.
Nach der Apokalypse müssen Christian Bale und Matthew McConaughey die Menschheit retten.
Das Ende der Welt - im Kino kann es jederzeit Wirklichkeit werden. Post-apokalyptische Science-Fiction Filme wie "Mad Max" oder "Terminator" erzählten davon, dass die Menschen meist nicht unbeteiligt sind an ihrem eigenen drohenden Untergang - so auch in "Die Herrschaft des Feuers", einem beeindruckenden neuen Endzeit-Action-Thriller.
Am Beginn der Katastrophe steht ein tragischer Zufall. Beim Spielen weckt der zwölfjährige Quinn ein Ungeheuer aus seinem Tiefschlaf, das seit Urzeiten in einer Höhle nahe der Londoner U-Bahn verborgen war. Der riesige, Feuer speiende Drache und seine Brut rotten die Menschheit fast aus. Es beginnt die "Herrschaft des Feuers" der allem Anschein nach unbezwingbaren Bestien.
20 Jahre später: Quinn (Christian Bale) lebt weit außerhalb Londons in einer befestigten ehemaligen Kathedrale als Anführer einer Kommune der wenigen überlebenden Menschen. Ihnen bleibt nicht mehr übrig, als sich vor den Drachen versteckt zu halten.
Eines Tages trifft ein mit Panzern und Hubschraubern gut gerüsteter Rest-Trupp der US-Streitkräfte ein. Ihr Anführer Van Zan (Matthew McConaughey) sucht Freiwillige, um in London den entscheidenden Schlag gegen die Drachenherrschaft zu führen. Der pessimistische Quinn stellt sich gegen ihn, muss aber bald erkennen, dass die Drachentöter-Mission nur in Teamarbeit zu bewältigen ist...
Regisseur Rob Bowman ("Akte X - Der Film") hat das Beinahe-Ende der Menschheit in faszinierenden, düster-opulenten Bildern inszeniert. Für die Kämpfe mit den Drachen hat er Action-Sequenzen gefunden, die ihresgleichen suchen. Zu den Höhepunkten gehört, wie eine Truppe von Fallschirmjägern todesmutig aus einem Helikopter springt, um einen Drachen mit einem riesigen Netz vom Himmel zu holen.
Mit Hollywoods hoch gehandeltem Nachwuchsstar Christian Bale ist die Rolle des grüblerischen Kommunen-Führers Quinn glänzend besetzt - auch wenn er gegen Matthew McConaughey kaum ankommt. Der nette Kerl aus "Wedding Planner" als markiger Drachentöter mit Glatze, Tattoos und Muskelpaketen - nur eine der vielen staunenswerten Überraschungen in diesem mitreißenden Science-Fiction-Abenteuer.
| Darsteller: | Matthew McConaughey | als Denton Van Zan | |
|---|---|---|---|
| Christian Bale | als Quinn Abercromby | ||
| Izabella Scorupco | als Alex Jensen | ||
| Gerard Butler | als Dave Creedy | ||
| Scott James Moutter | als Jared Wilke | ||
| David Kennedy | als Eddie Stax | ||
| Alexander Siddig | als Ajay | ||
| Ned Dennehy | als Barlow | ||
| Rory Keenan | als Devon | ||
| Terence Maynard | als Gideon | ||
| Ben Thornton | als Quinn (jung) | ||
| Alice Krige | als Karen Abercromby | ||
| Regie: | Rob Bowman | ||
| Drehbuch: | Greg Chabott | ||
| Kevin Peterka | |||
| Matt Greenberg | |||
| Terry Hayes | |||
| Produzent: | Gary Barber | ||
| Roger Birnbaum | |||
| Richard D. Zanuck | |||
| Lili Fini Zanuck | |||
| Koproduzent: | Dean Zanuck | ||
| Derek Evans | |||
| Ausf. Produzent: | Jonathan Glickman | ||
| Kamera: | Adrian Biddle | ||
| Schnitt: | Thom Noble | ||
| Musik: | Edward Shearmur | ||
| Produktionsdesign: | Wolf Kroeger | ||
| Ian Bailie | |||
| Justin Brown | |||
| Alan Tomkins | |||
| Kostüme: | Joan Bergin | ||
| Ton: | Kieran Horgan | ||
Christian Bale lebt auf der Sonnenseite des Lebens. Pro Film kassiert er mehrere Millionen Dollar. Doch das war nicht immer so. Vor ein paar Jahren stand dem Darsteller noch das Wasser bis zum Hals.
Vor fünf Jahren hätte RTL-Schuldnerberater Peter Zwegat mit Hollywoodstar Christian Bale beide Hände voll zu tun gehabt. Der Star aus "Batman Begins" stand vor einem finanziellen Scherbenhaufen und hatte sich total verschuldet.
Obwohl der Brite mit "American Psycho" im Jahr 2000 und "Die Herrschaft des Feuers" im Jahr 2002 in zwei Blockbustern mitwirkte, reichte ihm die Gage hinten und vorne nicht. Ehe sich der Schauspieler und seine Ehefrau Sibi Blazic versahen, steckten sie bis zum Hals im Schuldensumpf. Die Lage verschärfte sich, als Bales Haus gepfändet wurde. Der ehemalige Kinderstar ging damals durch die Hölle. "Es liegt nur fünf Jahre zurück. Absolut, yeah! Inklusive Hauspfändung und weiterer solcher Dinge!", erinnert sich der 34-Jährige an die harten Zeiten.
Um den völligen sozialen Niedergang abzuwenden, nahm Christian auch fragwürdige Filmrollen an. Nur um wieder etwas Geld zum Leben zu haben. Die Wende kam 2004. Die Gagen für "Der Maschinist" und ein Jahr später für "Batman Begins" machten ihn auf einem Schlag vom Bettelmimen zum Multimillionär. Heutzutage zählt der Vater einer Tochter zu den Bestverdienern in Hollywood. Laut Bale ist sein Schicksal kein Einzelfall: "Ich glaube es gibt keinen lebenden Schauspieler, der nicht schon einmal in der gleichen Position gewesen wäre. In der jetztigen Position, viele Jahre danach, erkennen dich die Menschen und haben eine völlig falsche Vorstellung davon, wie dein Leben aussieht." Tja, es ist eben doch nicht alles Gold was glänzt!
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