Horst Buchholz
Karin Baal
Christian Doermer
Regie: Georg Tressler
Verleih: Union
Der 19-jährige Freddy haut von Zuhause ab, weil er seinen tyrannischen Vater, einen spießigen Beamten, nicht mehr ertragen kann. Er überfällt ein Postauto, um die desolate finanzielle Situation der Familie, unter der vor allem seine Mutter leiden muss, zu beenden. Aber der Überfall geht schief, Freddy dreht ein zweites Ding, um vor seiner Bande und Freundin nicht als Versager dazustehen. Ein Fehler.

"Die Halbstarken", das Spielfilmdebüt von Georg Tressler, orientierte sich eindeutig an den großen amerikanischen Produktionen "... denn sie wissen nicht, was sie tun" und "Die Saat der Gewalt". Der Film wurde ein beachtlicher internationaler Erfolg, der die Karriere von Horst Buchholz und Karin Ball forcierte. 40 Jahre später wagte Urs Egger ein Remake mit Til Schweiger und Sandra Speichert.
| Darsteller: | Horst Buchholz | als Freddy Borchert | |
|---|---|---|---|
| Karin Baal | als Sissy Bohl | ||
| Christian Doermer | als Jan Borchert | ||
| Jo Herbst | als Günther | ||
| Viktoria von Ballasko | als Mutter Borchert | ||
| Stanislav Ledinek | als Antonio Garezzo | ||
| Friedrich Joloff | |||
| Regie: | Georg Tressler | ||
| Drehbuch: | Georg Tressler | ||
| Will Tremper | |||
| Produzent: | Wenzel Lüdecke | ||
| Buchvorlage: | Will Tremper | ||
| Kamera: | Heinz Pehlke | ||
| Schnitt: | Wolfgang Flaum | ||
| Musik: | Martin Böttcher | ||
Der deutsche Schauspieler Horst Buchholz ist tot. Laut Pressemeldungen ist der international renommierte Kino- und Fernsehdarsteller am Montag Nachmittag im Alter von 69 Jahren in der Berliner Charité verstorben.
Wie gestern Abend bekannt wurde erlag Horst Buchholz "einer schweren Krankheit". Er habe zwar die optimale Therapie erhalten, die Erkrankung sei jedoch schon zu weit fortgeschritten gewesen, gab eine Sprecherin der Charité bekannt. Erst Mitte Februar war Buchholz wegen eines Oberschenkelhalsbruchs nach einem wochenlangen Aufenthalt in einer Reha-Klinik entlassen worden.
Nachdem Buchholz bereits mit Paraderollen in "Die Halbstarken" und "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" ein nationaler Star war, gelang ihm 1959 mit dem Film "Tiger Bay" auch der internationale Durchbruch. Seine große Zeit hatte das ehemalige Teenie-Idol in den 60er-Jahren, wo er unter anderem für Billy Wilder in "Eins, zwei, drei" vor der Kamera stand und den Westernklassiker "Die glorreichen Sieben" drehte.
Zuletzt lebte Buchholz sehr zurückgezogen und trat nur noch gelegentlich im Fernsehen und auf der Bühne auf. Seinen letzten großen Kinoerfolg feierte "Hotte" in Roberto Benignis "Oscar"-prämierten Meisterwerk "Das Leben ist schön".
"Karriere kam klotzig über mich", sagte er einmal im Rückblick. Der von Verehrern liebevoll "Hotte" genannte Berliner vom Prenzlauer Berg...
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