Eine Versuchsanordnung: Zwei junge Leute treffen sich an sieben Abenden im verdunkelten Filmstudio und diskutieren über die Sprache der Bilder und Töne. Emile Rousseau gehört zur Linksopposition, Patricia Lumumba war Delegierte der Dritten Welt. Godard, der unsichtbar bleibt, hilft ihnen und führt in aufregenden Bild-Ton-Montagen Anschauungsmaterial für ihre Theorien und Diskussionen zur Verfügung. Das collagierte Material ist assoziativ geordnet und wird einer am Dialektischen Materialismus orientierten Analyse unterzogen.
Der Titel stammt aus Friedrich Nietzsches philosophischen Fragmenten, der Film entstand fürs deutsch-französische Fernsehen, die Zeit war 1968, der Plan: Bilder und Töne sammeln, kritisieren, auseinander nehmen und wieder zusammensetzen. Jean-Luc Godard beabsichtigte eine "Wallfahrt zu den Quellen des Audiovisuellen". Er zeigt vor allem, wie schwierig es ist, selbstreflexiv in Bildern, Worten und Tönen über Film zu reden. Der "fertige" Film wurde nicht ausgestrahlt, sondern lief 1969 auf der Berlinale und erst danach im Südddeutschen Rundfunk.
| Darsteller: | Juliet Berto | ||
|---|---|---|---|
| Jean-Pierre Léaud | |||
| Regie: | Jean-Luc Godard | ||
| Drehbuch: | Jean-Luc Godard | ||
| Buchvorlage: | Jacques Rousseau | ||
| Kamera: | Jean-Louis Picavet | ||
Das "Kind der Nouvelle Vague" des französischen Kinos, wurde der 1944 in Paris geborene Jean-Pierre Léaud mit seiner ersten Filmrolle...
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