Karl Markovics
August Diehl
Devid Striesow
Regie: Stefan Ruzowitzky
Verleih: Universum (24 Bilder)
Im Monte Carlo des Kriegsjahres 1944 hat es sich Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) gut eingerichtet: Als König der Geldfälscher wird er von Ganoven, Gigolos und Girls bevorzugt behandelt und macht dank seiner pragmatischen Arbeitsweise einen goldenen Schnitt. Sein Leben ist ein Spiel - doch jedes Spiel hat Gegner. Er wird an die Deutschen verraten und landet im KZ, wo er eine letzte Chance bekommt. Die Nazis brauchen Devisen, um den Feind wirtschaftlich zu schwächen. In Sachsenhausen müssen Häftlinge in einer Fälscherwerkstatt arbeiten.
Die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten ist ein weitgehend unbekanntes Kapitel deutscher Zeitgeschichte. Nach den Erinnerungen des Zeitzeugen Adolf Burger verwandelt Stefan Ruzowitzky ("Anatomie") das "Unternehmen Bernhard" in ein packendes Drama.
Spannendes historisches Drama über Fälscher, die im Auftrag der Nazis im KZ Sachsenhausen Blüten herstellten.
Im Konzentrationslager Sachsenhausen ist die größte Geldfälschaktion aller Zeiten in vollem Gang: Mit Millionen gefälschter britischer Pfund soll die Wirtschaft des Gegners geschwächt und in die Knie gezwungen werden.
Durchgeführt wird die Aktion unter Leitung des renommierten Fälschers Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) von Inhaftierten des KZ, die durch ihre Mitarbeit ungeahnte Privilegien im Angesicht des nackten Horrors erhalten. Je länger sie den Status als bessere Gefangene innehaben, desto mehr müssen sie mit ihrem Gewissen hadern und sich mit den anderen Häftlingen auseinandersetzen.
Auf einer wahren Begebenheit fußt Stefan Ruzowitzkys ("Anatomie") packendes Drama, das einerseits die klaustrophobische Enge der Locations nutzt, um Spannung zu erzeugen, andererseits aber ernsthaft elementaren moralischen Fragen auf den Grund geht. Mit Karl Markovics und August Diehl hochkarätig besetzt, mag "Die Fälscher" zwar eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählen, das Thema ist jedoch höchst aktuell und brisant.
| Darsteller: | Karl Markovics | als Salomon Sorowitsch | |
|---|---|---|---|
| August Diehl | als Adolf Burger | ||
| Devid Striesow | als Friedrich Herzog | ||
| Martin Brambach | als Holst | ||
| Veit Stübner | als Atze | ||
| August Zirner | als Dr. Klinger | ||
| Andreas Schmidt | als Zilinski | ||
| Sebastian Urzendowsky | als Kolja | ||
| Lenn Kudrjawizki | als Loszek | ||
| Tilo Prückner | als Hahn | ||
| Marie Bäumer | als Aglaia | ||
| Dolores Chaplin | als Rothaarige | ||
| Regie: | Stefan Ruzowitzky | ||
| Drehbuch: | Stefan Ruzowitzky | ||
| Produzent: | Nina Bohlmann | ||
| Babette Schröder | |||
| Josef Aichholzer | |||
| Kamera: | Benedict Neuenfels | ||
| Schnitt: | Britta Nahler | ||
| Musik: | Marius Ruhland | ||
| Produktionsdesign: | Isidor Wimmer | ||
| Kostüme: | Nicole Fischnaller | ||
| Maske: | Waldemar Pokromski | ||
| Casting: | Heta Mantscheff | ||
Die letzte Reise der Demeter kann beginnen.
Was Dracula auf der Durchreise trieb, verrät "The Last Voyage of the Demeter" (Foto: Colombia TriStar)
Draculas Überfahrt nach England nimmt langsam Gestalt an. Wie es jetzt heißt, ist "Twilight"-Regisseur David Slade der neueste Anwärter auf den Regieposten von "The Last Voyage of the Demeter". Zuvor wollten sich schon einige andere Herren an dem Stoff versuchen:
Auf Robert Schwentke ("Die Frau des Zeitreisenden") folgte "Freitag, der 13."-Macher Marcus Nispel der zuletzt von Stefan Ruzowitzky ("Die Fälscher") abgelöst wurde. Da sich Ruzowitzky aber einem anderen Projekt zuwendet, ist auch er aus dem Rennen. David Slade scheint nun ein heißer Kandidat zu sein, bewies der doch mit "Twilight" und dem Schocker "30 Days of Night" allerhand Gespür für die Welt der Blutsauger.
"The Last Voyage of the Demeter" bezieht sich auf ein Kapitel des Romans "Dracula" von Bram Stoker. Darin bringt das russische Schiff Demeter den Blutfürsten von Rumänien nach England. Die Demeter strandet schließlich vor der englischen Küste mit nur noch einem Menschen an Bord: dem toten Kapitän, der an das Steuerrad gefesselt ist. Im Roman ist die restliche Besatzung spurlos verschwunden und aus dem Logbuch geht hervor, das sich "irgendetwas" an Bord befunden haben muss, dass die Crew Mann für Mann dezimierte.
Der Film soll als eine Art "Alien" aufgezogen werden, bei der sich die Mannschaft gegen ein unheimliches Wesen wehrt, das schließlich jeden einzeln verspeist. Noch gibt es kein grünes Licht für das Projekt und auch bei der Besetzung kann bisher nur von Gerüchten ausgegangen werden. Demnach sind Ben Kingsley und Noomi Rapace für die Kreuzfahrt des Grauens gebucht.
Mit seinem durch die schiefe Nase und die engen Lippen markanten Profil gehört der Österreicher Karl Markovics zu den renommierten und...
Gleich seine erste Filmrolle brachte August Diehl den Deutschen Filmpreis 2000 ein. Als passionierter Computer-Hacker und...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.