Originaltitel: D'Artagnan et les trois mousquetaires
Frankreich/Deutschland 2004
Vincent Elbaz
Emmanuelle Béart
Tchéky Karyo
Regie: Pierre Aknine
Als Junge wohnt D'Artagnan unfreiwillig der Hinrichtung einer schönen Frau bei. Als er Jahre später nach Paris kommt, um Musketier zu werden, begegnet er Kardinal Richelieu. An dessen Seite erkennt er die Frau wieder, die damals sterben sollte. D'Artagnan wittert zurecht eine Intrige, der die Königin zum Opfer fallen soll. Gemeinsam mit seinen Freunden Athos, Portos und Aramis macht sich der junge Held daran, dem durchtriebenen Kardinal das Handwerk zu legen.

Eigentlich schade, dass das ZDF diese x-te Version der "Drei Musketiere" erst um 22 Uhr ausstrahlt; Mantel-und-Degen-Filme erfreuen schließlich die ganze Familie. Tatsächlich schadet es nichts, sich ein kindliches Gemüt bewahrt zu haben, denn der französische Film (Koproduktion: EOS), ursprünglich übrigens ein Zweiteiler mit einem Gesamtbudget von 15 Millionen Euro, erzählt die berühmte Geschichte von Alexandre Dumas ganz klassisch.
Ironie oder gar parodistische Elmente sind Regisseur Piere Aknine völlig fremd. Andererseits ist dagegen ja auch nichts einzuwenden, sieht man mal davon ab, dass sich diese Version kaum von ihren Vorläufern unterscheidet. Aus deutscher Hinsicht ist immerhin das Mitwirken von Heino Ferch interessant; der Mime macht als Musketier Athos sowohl zu Pferde als auch bei den diversen Degengefechten eine ausgezeichnete Figur.
Für seine Mitstreiter (Gregory Gadebois als Porthos und Gregoi Derangere als Aramis) gilt das zwar nicht weniger, aber man kennt sie hierzulande eben nicht, was den Reiz doch spürbar mindert. Deshalb sind die Gegenspieler des um D'Artagnan (Vincent Elbaz) ergänzten Trios viel interessanter. Gerade Emmanuelle Beart ist als kämpferische Intrigantin prächtig anzuschauen. Die Geschichte hingegen ist hinlänglich bekannt: Edelmann D'Artagnan aus der Provinz träumt vom Ruhm eines Musketiers. Dank seines Edelmuts und seiner vortrefflichen Klinge erobert er die Herzen der drei besten und berühmtesten nach ersten gegenseitigen Handgreiflichkeiten im Sturm. Gemeinsam helfen sie der Königin, ein finsteres Komplott zu überstehen: Kardinal Richelieu (Tcheky Karyo) will ihr Verhältnis mit dem britischen Herzog von Buckingham nutzen, um ein Komplott zu schmieden. D'Artagnan und seine Kumpane können den durchtriebenen Plan vereiteln, doch für Constance, die Geliebte des jungen Musketiers, kommt jede Hilfe zu spät. tpg.
| Darsteller: | Vincent Elbaz | als D'Artagnan | |
|---|---|---|---|
| Emmanuelle Béart | als Milady De Winter | ||
| Tchéky Karyo | als Kardinal Richelieu | ||
| Grégori Derangère | als Aramis | ||
| Heino Ferch | als Athos | ||
| Grégory Gadebois | als Portos | ||
| Diana Amft | als Constance Bonacieux | ||
| Julia Thurnau | als Madame de Guémenée | ||
| Stefania Rocca | als Anne von Österreich | ||
| Jacques Spiesser | als Bonacieux | ||
| Tristán Ulloa | als Ludwig XIII. | ||
| Stéphane Boucher | als Morgan | ||
| Gilles Renaud | als M. de Tréville | ||
| Matthew Chambers | als Herzog von Buckingham | ||
| Pierre Aknine | als Geschworener | ||
| Hubert Saint Macary | als Héroard | ||
| Antoine Chain | als Guillaume | ||
| Colin Baker | als Rutaford | ||
| Damien Thomas | als Sir Hiller | ||
| Rémy Girard | als Pater Cortes | ||
| Tatiana Vialle | als Mme Delaunay | ||
| Václav Mares | als Herzog von Aulnay | ||
| Gunther Gillian | als Felton | ||
| Françoise Pinkwasser | als Äbtissin | ||
| Jean-Michel Molé | als Küster | ||
| Regie: | Pierre Aknine | ||
| Drehbuch: | Pierre Aknine | ||
| Gérard Walraevens | |||
| Produzent: | Jean-Pierre Guérin | ||
| Buchvorlage: | Alexandre Dumas père | ||
| Kamera: | Allen Smith | ||
| Schnitt: | Thierry Rouden | ||
| Musik: | Matt Dunkley | ||
| Produktionsdesign: | Michèle Abbé | ||
| Kostüme: | Pierre-Jean Larroque | ||
| Ton: | Claude La Haye | ||
| Casting: | Tatiana Vialle | ||
| Cornelia von Braun | |||
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