Zweiteilige TV-Verfilmung des Abenteuerklassikers von Alexandre Dumas, die für die deutsche Ausstrahlung im ZDF auf 95 Minuten reduziert wurde. http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto52/06520269/b150x150.jpg Die drei Musketiere

Filmdetails

Die drei Musketiere

Zweiteilige TV-Verfilmung des Abenteuerklassikers von Alexandre Dumas, die für die deutsche Ausstrahlung im ZDF auf 95 Minuten reduziert wurde.


Die drei Musketiere

Originaltitel: D'Artagnan et les trois mousquetaires

Abenteuer

Frankreich/Deutschland 2004

Vincent Elbaz
Emmanuelle Béart
Tchéky Karyo

Regie: Pierre Aknine

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Inhalt

Als Junge wohnt D'Artagnan unfreiwillig der Hinrichtung einer schönen Frau bei. Als er Jahre später nach Paris kommt, um Musketier zu werden, begegnet er Kardinal Richelieu. An dessen Seite erkennt er die Frau wieder, die damals sterben sollte. D'Artagnan wittert zurecht eine Intrige, der die Königin zum Opfer fallen soll. Gemeinsam mit seinen Freunden Athos, Portos und Aramis macht sich der junge Held daran, dem durchtriebenen Kardinal das Handwerk zu legen.


Kritik

Die drei Musketiere

Eigentlich schade, dass das ZDF diese x-te Version der "Drei Musketiere" erst um 22 Uhr ausstrahlt; Mantel-und-Degen-Filme erfreuen schließlich die ganze Familie. Tatsächlich schadet es nichts, sich ein kindliches Gemüt bewahrt zu haben, denn der französische Film (Koproduktion: EOS), ursprünglich übrigens ein Zweiteiler mit einem Gesamtbudget von 15 Millionen Euro, erzählt die berühmte Geschichte von Alexandre Dumas ganz klassisch.

Ironie oder gar parodistische Elmente sind Regisseur Piere Aknine völlig fremd. Andererseits ist dagegen ja auch nichts einzuwenden, sieht man mal davon ab, dass sich diese Version kaum von ihren Vorläufern unterscheidet. Aus deutscher Hinsicht ist immerhin das Mitwirken von Heino Ferch interessant; der Mime macht als Musketier Athos sowohl zu Pferde als auch bei den diversen Degengefechten eine ausgezeichnete Figur.

Für seine Mitstreiter (Gregory Gadebois als Porthos und Gregoi Derangere als Aramis) gilt das zwar nicht weniger, aber man kennt sie hierzulande eben nicht, was den Reiz doch spürbar mindert. Deshalb sind die Gegenspieler des um D'Artagnan (Vincent Elbaz) ergänzten Trios viel interessanter. Gerade Emmanuelle Beart ist als kämpferische Intrigantin prächtig anzuschauen. Die Geschichte hingegen ist hinlänglich bekannt: Edelmann D'Artagnan aus der Provinz träumt vom Ruhm eines Musketiers. Dank seines Edelmuts und seiner vortrefflichen Klinge erobert er die Herzen der drei besten und berühmtesten nach ersten gegenseitigen Handgreiflichkeiten im Sturm. Gemeinsam helfen sie der Königin, ein finsteres Komplott zu überstehen: Kardinal Richelieu (Tcheky Karyo) will ihr Verhältnis mit dem britischen Herzog von Buckingham nutzen, um ein Komplott zu schmieden. D'Artagnan und seine Kumpane können den durchtriebenen Plan vereiteln, doch für Constance, die Geliebte des jungen Musketiers, kommt jede Hilfe zu spät. tpg.

Die drei Musketiere

Darsteller:  Vincent Elbaz   als D'Artagnan
  Emmanuelle Béart   als Milady De Winter
  Tchéky Karyo   als Kardinal Richelieu
  Grégori Derangère   als Aramis
  Heino Ferch   als Athos
  Grégory Gadebois   als Portos
  Diana Amft   als Constance Bonacieux
  Julia Thurnau   als Madame de Guémenée
  Stefania Rocca   als Anne von Österreich
  Jacques Spiesser   als Bonacieux
  Tristán Ulloa   als Ludwig XIII.
  Stéphane Boucher   als Morgan
  Gilles Renaud   als M. de Tréville
  Matthew Chambers   als Herzog von Buckingham
  Pierre Aknine   als Geschworener
  Hubert Saint Macary   als Héroard
  Antoine Chain   als Guillaume
  Colin Baker   als Rutaford
  Damien Thomas   als Sir Hiller
  Rémy Girard   als Pater Cortes
  Tatiana Vialle   als Mme Delaunay
  Václav Mares   als Herzog von Aulnay
  Gunther Gillian   als Felton
  Françoise Pinkwasser   als Äbtissin
  Jean-Michel Molé   als Küster
 
Regie:  Pierre Aknine  
Drehbuch:  Pierre Aknine  
  Gérard Walraevens  
Produzent:  Jean-Pierre Guérin  
Buchvorlage:  Alexandre Dumas père  
Kamera:  Allen Smith  
Schnitt:  Thierry Rouden  
Musik:  Matt Dunkley  
Produktionsdesign:  Michèle Abbé  
Kostüme:  Pierre-Jean Larroque  
Ton:  Claude La Haye  
Casting:  Tatiana Vialle  
  Cornelia von Braun  

Star

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