Realverfilmung des Kult-Comics mit Til Schweiger als Cowboy, der schneller zieht als sein Schatten. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz30/z0530501/b150x150.jpg Die Daltons gegen Lucky Luke

Filmdetails

Die Daltons gegen Lucky Luke

Realverfilmung des Kult-Comics mit Til Schweiger als Cowboy, der schneller zieht als sein Schatten.


Die Daltons gegen Lucky Luke
Start: 25.08.2005

Originaltitel: Les Daltons

Komödie / Western

Frankreich/Deutschland/Spanien 2004
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Eric Judor
Ramzy Bedia
Said Serrari

Regie: Philippe Haïm
Verleih: Falcom

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Nur schlappe zwanzig Dollar Kopfgeld sind auf Joe, Jack, William und Avarell, die vier Söhne der Ma Dalton, nach jahrelanger Schurkerei ausgesetzt - eine Enttäuschung und Schande für die ganze, ehrwürdige Räuberzunft. Wenn sie also nicht bald ihren Ruf aufpolieren, müssen sie nach dem Willen von Mutti ihre Bettstatt unter freiem Himmel suchen. Grund genug für die Brüder, sogleich die bestbewachte Bank des ganzen Wilden Westens ins Visier zu nehmen. Pech nur, dass ihr alter Widersacher Lucky Luke davon Wind bekommt.

Til Schweiger ist Lucky Luke in der angesichts des internationalen Comic-Kinobooms überfälligen Realfilm-Adaption der Cowboylegende.


Kritik

Für die ganze Familie: Die Dalton-Brüder mischen den Wilden Westen auf, bis Til Schweiger als Lucky Luke für Ordnung sorgt.

Großansicht Die Daltons sind mit Sombrero sehr gefährlich (Foto: Falcom)

Die Daltons sind mit Sombrero sehr gefährlich (Foto: Falcom)

Die Verfilmung des weltweit beliebten Kult-Comics mit Starbesetzung garantiert ein Kinoerlebnis für Teens und Fans, für Familien ebenso wie für Film- und Comic-Liebhaber. Kenner werden sich an den vielen Zitaten und Details aus den legendären Lucky-Luke-Comics erfreuen.

Mit dabei sind natürlich der sprechende Hund Rantanplan und Jolly Jumper, Lucky Lukes Pferd und Freund. Im Mittelpunkt stehen die vier Dalton-Brüder, die nicht gerade die Hellsten sind. Nur 20 Dollar sind auf ihre Köpfe ausgesetzt - eine Schande für ihre Mutter! Vor allem Joe und Averell (Frankreichs Comedy-Stars Eric Judor und Ramzy Bedia) übertreffen sich gegenseitig an Dummheit.

Großansicht Sprechendes Pferd: Jolly Jumper (Foto: Falcom)

Sprechendes Pferd: Jolly Jumper (Foto: Falcom)

Ein Bett bei den Kojoten

Als das chaotische Quartett nach einem dilettantischen Banküberfall im Knast landet, stellt ihnen Ma Dalton ein Ultimatum: Entweder sie drehen ein richtig großes Ding oder sie müssen draußen bei den Kojoten schlafen. Zum Glück hören sie von einem Zaubersombrero, der seinen Träger unbesiegbar macht.

Die Dalton-Brüder brechen aus, um sich den magischen Hut zu holen und die Bank zur Kasse zu bitten. Die abenteuerliche Jagd nach dem Zauberhut, dem Geld und Ma Daltons Anerkennung beginnt. Doch sie haben die Rechnung ohne Lucky Luke (Til Schweiger) gemacht, der bekanntlich schneller zieht als sein Schatten ...

Großansicht Den Brüdern sollte man nicht über den Weg trauen... (Foto: Falcom)

Den Brüdern sollte man nicht über den Weg trauen... (Foto: Falcom)

Comedy im Western-Style

"Die Daltons gegen Lucky Luke" ist ein großes Kinoerlebnis, nicht nur für die Millionen Leser des Comics das ultimative Vergnügen. Eine Flut von farbenprächtigen, bombastischen Bildern und Comedy-Einlagen machen den Film zum Western-Spektakel des Sommers!

Die Daltons gegen Lucky Luke

Darsteller:  Eric Judor   als Joe Dalton
  Ramzy Bedia   als Averell Dalton
  Said Serrari   als Jack Dalton
  Romain Berger   als William Dalton
  Til Schweiger   als Lucky Luke
  Marthe Villalonga   als Ma Dalton
  Javivi   als El Tarlo
  Sylvie Joly   als Ma Nilly
  Ginette Garcin   als Ma James
  Marie-Pierre Casey   als Ma Cassidy
  Elie Semoun   als Doxey
  Michel Muller   als Bankdirektor
  Jean Benguigui   als Dorfvorsteher
  Kad Merad   als Der Mexikaner
  Jean Dujardin   als Der Cowboy
  Darry Cowl   als Der alte Mann
  François Hadji-Lazaro  
 
Regie:  Philippe Haïm  
Drehbuch:  Michel Hazanavicius  
  Eric Judor  
Produzent:  Alfred Huermer  
  Saïd Ben Saïd  
  Yves Marmion  
Koproduzent:  Alfred Hürmer  
  Julio Fernández  
Ausf. Produzent:  Gerard Gaultier  
Kamera:  David Carretero  
Schnitt:  Richard Marizy  
Musik:  Alexandre Azaria  
Produktionsdesign:  Olivier Raoux  
Kostüme:  Charlotte David  
Ton:  Lucien Balibar  

"Til überzeugte mich als Lucky Luke"

Mit der Comicverfilmung "Die Daltons gegen Lucky Luke" begeisterte Philippe Haïm in Frankreich mehr als zwei Millionen Zuschauer. Die Rolle des coolen Cowboys spielt ein Deutscher: Til Schweiger.

Großansicht Hauptdarsteller Til Schweiger im Schulterschluss mit Regisseur Philippe Haïm (Foto: Falcom)

Hauptdarsteller Til Schweiger im Schulterschluss mit Regisseur Philippe Haïm (Foto: Falcom)

» Wann stießen Sie erstmals auf "Lucky Luke"?

PHILIPPE HAÏM:

Im Alter von sechs oder sieben Jahren. Ich liebte coole Cowboys und entdeckte wenig später den Western für mich. Bei den Comics zählten Lucky Luke, Tim und Struppi und Asterix zu meinen absoluten Favoriten. Als mein Agent mich anrief, wollte ich das Drehbuch zu "Die Daltons gegen Lucky Luke" gar nicht erst lesen, sondern sofort den Vertrag unterschreiben.

Die erste Fassung fand ich nicht so gut, aber die nächste unter Mitwirkung des Komikerduos Eric und Ramzy, die Darsteller von Joe und Averell, war fantastisch. Ich stand sowieso schon in den Startlöchern, nachdem ein Projekt nach sechsjähriger Vorbereitung zehn Tage vor Drehstart wegen der Finanzierung platzte.

Großansicht Die vier Dalton-Brüder sind auf der Suche nach einem Zaubersombrero (Foto: Falcom)

Die vier Dalton-Brüder sind auf der Suche nach einem Zaubersombrero (Foto: Falcom)

» Wie treu sind Sie der Comicvorlage geblieben?

Unser ideales Publikum sind Kinder von sechs bis 15 Jahren und Familien. Man muss die Comics nicht gelesen haben, um den Film zu verstehen. Wir haben einiges am Drehbuch geändert, sind aber visuell dicht an der Vorlage geblieben mit Kostümen, Farben und den typischen Figurmanierismen. Das Storyboard umfasste über 5.000 Zeichnungen.

» Ängstigte Sie die Größe des Projekts?

Auch bei einem Budget von 25 Millionen Euro kommt es auf Durchsetzungsfähigkeit und Respekt an. Wenn ich seriös und hart arbeite, folgt die Anerkennung. In den 13 Monaten Produktionszeit hatte ich keine Zeit, nervös zu sein. Einzig die Vorstellung, keine Entscheidung wieder rückgängig machen zu können, verursachte mir Unbehagen.

Großansicht Westernheld Lucky Luke mit seinem sprechenden Pferd Jolly Jumper (Foto: Falcom)

Westernheld Lucky Luke mit seinem sprechenden Pferd Jolly Jumper (Foto: Falcom)

» Sie haben in Frankreich, Spanien und Deutschland gedreht. Ein zusätzlicher Stress?

Eine spannende Erfahrung, vor allem die vier Wochen in den MCC-Studios mit ihrer tollen Atmosphäre. Das deutsche Team hat mich durch Genauigkeit und Zuverlässigkeit verblüfft. Die Mitarbeiter in allen Abteilungen, vor allem die Techniker, waren spitze. Nicht, dass die Spanier faul sind, aber sie sind etwas flatterhafter, mediterran eben, und halten nichts von großer Pünktlichkeit.

» Lohnen sich europäische Koproduktionen bei der ganzen Reiserei?

Es ist eine gute Lösung, wenn man allein nicht weiterkommt. Auch wenn die Kosten durch nomadenähnliches Herumziehen und nervtötende Bürokratie immens steigen. Vor die Wahl gestellt, Koproduktion oder gar kein Film, brauche ich nicht lange zu überlegen. Natürlich wäre es in Frankreich einfacher gewesen, aber das ging auf Grund der Geldgeber nicht.

Großansicht Ma Dalton sagt ihren Söhnen, wo's lang geht (Foto: Falcom)

Ma Dalton sagt ihren Söhnen, wo's lang geht (Foto: Falcom)

» Mussten Sie einen deutschen Schauspieler engagieren?

Das erfordern die Gegebenheiten. Til Schweiger überzeugte mich als Lucky Luke. Er brachte viel Humor in seine Rolle und besaß die passende Ausstrahlung für diese legendäre Figur.

» In Frankreich erreichte Ihr Film mehr als zwei Mio. Zuschauer, die Presse reagierte mit Häme.

Wer an das Publikum denkt, den straft die französische Kritik meistens ab. Außerdem wissen Journalisten oft nicht, was sie mit einem Kinder- oder Familienfilm anfangen sollen. Ich hasse diese ideologische Aufteilung in Unterhaltungs- und Autorenfilm, das Schaffen von künstlichen Widersprüchen.

Die Fronten sind verhärtet, Presse und Publikum driften immer weiter auseinander. Eine seltene Ausnahme war "Die Kinder des Monsieur Mathieu". Der französische Kritikerdrang zur Unterscheidung in "Gut" und "Böse" schadet nur dem Kino, das für alle da sein sollte. Warum spricht man bei uns einem Film das Existenzrecht ab? Da hängt so viel Arbeit und Herzblut dran.

"Die Daltons" gab es nicht zum Schnäppchenpreis. Geld bringt wieder Geld, das darf man nicht einfach in den Sand setzen. Die Zahlen sprechen für sich. Wir haben unser Ziel erreicht. Jetzt vertrauen mir die Produzenten. Auch Jean-Pierre Jeunet hätte ohne "Die fabelhafte Welt der Amélie" nie "Mathilde - Eine große Liebe" realisieren können.

Star

Til Schweiger

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Kad Merad

* 27.03.1964

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