"Das Leben ist ein Spiel": Ein alternder Gauner und seine jüngere Partnerin Betty wollen sich einen Koffer mit fünf Millionen Franken unter den Nagel reißen, den Bettys Liebhaber von der Schweiz auf die Antillen bringen soll. "Süßes Gift": Die Erbin einer Schweizer Schokoladenfabrik sieht ihr scheinbares Familienglück mit Mann und Stiefsohn durch das Auftauchen einer jungen Frau gefährdet und setzt sich zur Wehr. "Die Blume des Bösen": Die unterschwelligen Konflikte in einer Familie brechen auf, als in einem anonymen Brief der längst verstorbene Großvater als Nazikollaborateur bezeichnet wird.
Drei zwischen 1997 und 2003 entstandene Filme von Claude Chabrol. Die Krimikomödie "Das Leben ist ein Spiel" von 1997 war immerhin schon die 50. Regiearbeit des Altmeisters. Zum Jubiläum durfte seine Lieblingsschauspielerin Isabelle Huppert natürlich nicht fehlen und auch in "Süßes Gift" versucht sie, als großbürgerliche Gattin den Schein der heilen Welt wenn nötig mit unfeinen Mitteln aufrecht zu erhalten. Die Heuchelei und Doppelmoral der Bourgeoisie sind erneut Chabrols Thema in "Die Blume des Bösen", der mit seinem verzwickten Plot um die Frage nach Schuld und Sühne kreist.
| Darsteller: | Isabelle Huppert | als Betty | |
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| Regie: | Claude Chabrol | ||
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