Big-Budget-Erstverfilmung des Kinderbuchklassikers über ein zauberhaftes Land hinter einem Wandschrank. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz42/z0542503/b150x150.jpg Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Filmdetails

Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Big-Budget-Erstverfilmung des Kinderbuchklassikers über ein zauberhaftes Land hinter einem Wandschrank.


Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Start: 08.12.2005

Originaltitel: The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe

Fantasy

Großbritannien/USA 2005
Laufzeit: 138 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Georgie Henley
William Moseley
Skandar Keynes

Regie: Andrew Adamson
Verleih: Walt Disney

Bogey - Box Office Germany Award

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Inhalt

England im Zweiten Weltkrieg: Damit ihnen in London nichts passiert, werden die Geschwister Peter (William Moseley), Susan (Anna Popplewell), Edmund (Skandar Keynes) und Lucy (Georgie Henley) auf's Land zu einem Professor geschickt. In dessen märchenhaftem Anwesen entdecken die Kinder bald einen unauffälligen Kleiderschrank, dessen Tür geradewegs ins fantastische Märchenreich Narnia führt. Dort ist nach einem Fluch der Weißen Hexe (Tilda Swinton) der ewige Winter und ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Die Kinder versuchen, den Bann zu brechen.

Angelegt als siebenteilige Serie, inszenierte Andrew Adamson ("Shrek") mit Hilfe von Peter Jacksons CGI-Spezialisten C.S. Lewis' magischen Geschichtenzyklus. Passend zur Weihnachtszeit!


Kritik

Endlich ist die "Herr der Ringe"-Lücke geschlossen: Disneys Fantasyfilm ist in diesem Winter das Ereignis für Kinofans.

Großansicht Edmund, Lucy, Susan und Peter finden sich plötzlich in Narnia wieder (Foto: Buena Vista)

Edmund, Lucy, Susan und Peter finden sich plötzlich in Narnia wieder (Foto: Buena Vista)

Das Weihnachtshighlight der Saison bietet alles, was man sich für einen ebenso effektgeladenen wie emotionalen Ausklang des Kinojahrs nur wünschen kann. Im Mittelpunkt der mit spektakulären Bauten, Masken und Spezialeffekten in Neuseeland entstandenen Fantasy-Saga stehen vier Kinder auf der Flucht vor den Schrecken des Zweiten Weltkriegs.

Die Geschwister werden aus London auf den Landsitz eines alten Professors (Oscarpreisträger Jim Broadbent) verschickt, der in seinem Haus ein strenges Regiment führt. Dort entdecken sie in einem Wandschrank den geheimen Zugang zu der magischen Welt von Narnia, die ebenfalls unter einem Tyrannen zu leiden hat.

Großansicht Susan lernt, mit Pfeil und Bogen umzugehen (Foto: Buena Vista)

Susan lernt, mit Pfeil und Bogen umzugehen (Foto: Buena Vista)

Eisige Kälte

Die weiße Hexe (Tilda Swinton) hat das Land mit dem Fluch eines ewigen Winters belegt - wer ihr Widerstand leistet, wird in eine Eisstatue verwandelt. "Sie ist der Inbegriff des Bösen - seelisch völlig kalt, aber doch verführerisch", beschreibt Swinton ihre schillernde Figur. Ihr einzig ernst zu nehmender Gegner unter allen Fabelwesen ist der Löwe Aslan, der rechtmäßige König von Narnia.

Aber erst das mutige Eingreifen der Geschwister löst die Kette von Ereignissen aus, die zum Sieg des Guten führen. Der Kampf um Narnia findet seinen Höhepunkt in einer gigantischen Schlacht, in der alle fantastischen Rassen dieser Welt aufeinanderprallen - und die Effektkünstler noch einmal ihren atemberaubenden Einfallsreichtum entfalten können.

Großansicht Jadis zeigt Edmund ihr geheimnisvolles Reich (Foto: Buena Vista)

Jadis zeigt Edmund ihr geheimnisvolles Reich (Foto: Buena Vista)

Anders als es geschrieben steht

Diese Szene kommt in C.S. Lewis weltberühmter Buchvorlage nur ansatzweise vor, andere Erzählstränge sind in der Kinoversion dagegen stärker ausgestaltet. Regisseur Andrew Adamson ("Shrek 1 & 2"): "Ich musste das tun, denn nur so konnte ich den Geist des Buches einem modernen Publikum richtig vermitteln."

So wird aus seiner Verfilmung ein Spektakel, das alle Generationen von Zuschauern erreicht - wie das bestenfalls "Harry Potter" gelingt. Nur dass "Narnia" ein epischeres Szenario zu bieten hat. Wer davon nicht genug kriegen kann, sei beruhigt. Sechs Bücher sind noch übrig. Also: Nichts wie abtauchen in die magischen Welten von Narnia!

Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Darsteller:  Georgie Henley   als Lucy Pevensie
  William Moseley   als Peter Pevensie
  Skandar Keynes   als Edmund Pevensie
  Anna Popplewell   als Susan Pevensie
  Tilda Swinton   als Jadis, Die Weiße Hexe
  Jim Broadbent   als Professor Kirke
  James McAvoy   als Mr. Tumnus
  James Cosmo   als Weihnachtsmann
  Patrick Kake   als Oreius
  Shane Rangi   als General Otman
  Elizabeth Hawthorne   als Mrs. Macready
  Kiran Shah   als Ginarrbrik
 
Regie:  Andrew Adamson  
Drehbuch:  Ann Peacock  
  Andrew Adamson  
  Christopher Markus  
  Stephen McFeely  
Produzent:  Mark Johnson  
Koproduzent:  Douglas Gresham  
Ausf. Produzent:  Andrew Adamson  
  Perry Moore  
  Philip Steuer  
Buchvorlage:  C.S. Lewis  
Kamera:  Donald M. McAlpine  
Schnitt:  Sim Evan-Jones  
  Jim May  
Produktionsdesign:  Roger Ford  
  Ian Gracie  
Kostüme:  Isis Mussenden  
Maske:  Howard Berger  
  Gregory Nicotero  
  Nikki Gooley  
  Tami Lane  
Ton:  Tony Johnson  
Casting:  Pippa Hall  
  Gail Stevens  
  Liz Mullane  

Extraszenen für Gandalf in "The Hobbit"

"Herr der Ringe"-Fans spekulieren schon lange, was genau in den beiden "Hobbit"-Filmen zu sehen sein wird. Einige Details hat nun Regisseur Guillermo del Toro verraten - und über die Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger und Produzenten Peter Jackson geplaudert.

Großansicht Ihm folgt die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" auf Schritt und Tritt: Ian McKellen alias Gandalf, der Graue (Foto: Warner)

Ihm folgt die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" auf Schritt und Tritt: Ian McKellen alias Gandalf, der Graue (Foto: Warner)

"Anders als im Buch werden wir zeigen, wohin Gandalf reist, wenn er verschwindet, und was er in der Zwischenzeit erlebt", verspricht Guillermo Del Toro und enthüllt damit erstmals ganz konkrete Informationen über die Handlung seiner "Hobbit"-Filme. Der Zauberer, eine der beliebtesten Figuren aus der "Herr der Ringe"-Welt, begleitet Bilbo und die dreizehn Zwerge auf ihrer Reise zum Einsamen Berg, verschwindet aber unterwegs mehrmals, ohne dass seine Taten genauer beleuchtet werden.

Darsteller Ian McKellen wird es freuen. Der Schauspiel-Veteran hatte seit dem ersten Bekanntwerden der Filmpläne zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte eifrig um ein erneutes Engagement gebuhlt. Nun wird er also noch wichtiger als in der Vorlage von J.R.R. Tolkien vorgesehen.

Überhaupt werden die Hobbit-Filme sich deutlich von der "Herr der Ringe"-Trilogie unterscheiden: "Wir wollen nicht, dass sich die Leute im Kino sagen 'Das kenne ich alles schon!'", erklärt Guillermo Del Toro seinen Anspruch. "Klar, gewisse Elemente aus der 'Herr der Ringe'-Welt müssen den Vorgaben entsprechen: Hobbingen oder Rivendell muss man wiedererkennen und sich dort heimisch fühlen. Aber ansonsten sollen die beiden 'Hobbit'-Filme ganz eigenständig sein. Schließlich ist "Der kleine Hobbit" im Vergleich zu "Der Herr der Ringe" bunter, märchenartiger, opernhafter, extravaganter und skurriler!"

Anders als "Der Herr der Ringe": Keine bombastischen CGI-Schlachten

Auch im Hinblick auf ein echtes Markenzeichen der Mittelerde-Trilogie wird es Änderungen geben: bei den Schlachtenszenen. "Als 'Der Herr der Ringe' herauskam, waren Belagerungen riesiger Festungen ganz neu", meint Del Toro. "Inzwischen gab es aber 'Troja','Narnia' und so weiter, wo sich ebenfalls riesige CGI-Armeen bekämpften. Wir werden es daher diesmal prinzipiell ganz anders angehen, aber trotzdem werden die Kämpfe ein Highlight der Filme."

Die Arbeit mit seinem Regie-Vorgänger und "Hobbit"-Produzenten Peter Jackson lobt der mexikanische Filmemacher indes in den höchsten Tönen: "Klar sind wir oft verschiedener Meinung und mal setzt sich der eine durch, mal der andere. Aber das blieb immer im Rahmen, Peter war für mich bisher der perfekte Produzent!"

Das klingt doch ganz danach, als gäbe es jede Menge Grund zur Vorfreude auf die Verfilmungen von "Der kleine Hobbit". Der Kinostart für den ersten Teil ist für Dezember 2011 geplant.

Bilder zu "The Lord of the Rings: The Motion Picture Trilogy"

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