Oscar-gekrönter, schockierender Dokumentarfilm über die Grausamkeit der jährlichen Delfinmassaker in Japan. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz34/z0934501/b150x150.jpg Die Bucht

Filmdetails

Die Bucht

Oscar-gekrönter, schockierender Dokumentarfilm über die Grausamkeit der jährlichen Delfinmassaker in Japan.


Die Bucht
Start: 22.10.2009

Originaltitel: The Cove

Dokumentarfilm

USA 2009
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Richard O'Barry
Simon Hutchins
Mandy-Rae Cruikshank

Regie: Louie Psihoyos
Verleih: Drei-Freunde

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Inhalt

Richard O'Barry war in den sechziger Jahren Trainer vom berühmten TV-Darling Flipper. Seit 38 Jahren engagiert er sich gegen den Fang von Delfinen, die weltweit für bis zu 150 000 Dollar an Vergnügungsparks verkauft werden. Denn die Fangmethoden gleichen eher einem Massaker. Im japanischen Küstenort Taiji etwa werden die Meeressäuger zusammengetrieben und brutal abgestochen. Viele verenden einfach in den Fangnetzen. Nur die stärksten und schönsten Delfine werden für den Verkauf an Zoos am Leben gelassen.


Kritik

Die Bucht

Schockierender Dokumentarfilm über die Grausamkeit der jährlichen Delfinmassaker in Japan.

Sie sind den Menschen ans Herz gewachsen, die Delfine in den Delfinarien und Tiershows, Kids knuddeln sie, dem Tier mit dem vermeintlich immerwährenden Lächeln soll es gefallen, durch Ringe zu hüpfen oder unter Applaus in Betonbecken durchs Wasser zu pflügen. Alles nur Schein. Richard O'Barry, in den sechziger Jahren Trainer vom berühmten TV-Darling "Flipper", enthüllt in dieser aufrüttelnde Doku die brutalen Tötungsmethoden in einem Multimilliardengeschäft. An dem Tag, als ein Delfin-Weibchen in seinen Armen das Atemloch verschloss und dadurch freiwillig starb, wurde er zum kämpferischen Aktivisten, fühlt er sich doch verantwortlich für die kommerzielle Entwicklung. Seit 38 Jahren engagiert er sich gegen den Fang von Delfinen, die weltweit für bis zu 150 000 Dollar an Vergnügungsparks verkauft werden. Zentrum der blutigen Schlächterei ist der japanische Küstenort Taiji.

Die Arbeit am Film wurde von den örtlichen Behörden, der Polizei und den Fischern behindert, die Filmemacher bedroht. Im Stil des Guerilla-Filmmaking ging das Team von Tauchern, Surfern, Unterwasserfilmern und Special Effects-Künstlern unter der Leitung von Regisseur Louie Psihoyos vor, arbeitete mit Nachtsichtgeräten, zum Teil unter künstlichen Steinen versteckten Unterwasserkameras und - mikrofonen und neuester High-Tech-Ausrüstung. Da färbt sich das Wasser blutrot, wenn die Fischer die Meeressäugetiere zusammentreiben und mit Fischerhaken und Speeren abstechen, andere hilflos in den Treibnetzen verenden. Nur die schönsten und kräftigsten Delfine dürfen für den lukrativen Verkauf überleben.

Die Reaktion reicht von Faszination bis tiefem Abscheu. Ganz nebenbei erfährt der Zuschauer Erstaunliches über das Land der aufgehenden Sonne wie Korruption, Vertuschung wissenschaftlicher Ergebnisse über den für Menschen gefährlichen Quecksilberanteil im Delfinfleisch oder Einschüchterung von Kritikern durch die Delfin-Mafia. "Die Bucht", Gewinner des Publikumpreises in Sundance und als Oscar-Kandidat gehandelt, ist verstörendes und reales Horror-Kino mit dem Menschen als größten Feind der Natur und funktioniert auf zwei Ebenen - auf der emotionalen wie auf der informativen, lebt vor allem durch den Hauptprotagonisten Richard O'Barry. mk .

Die Bucht

Darsteller:  Richard O'Barry  
  Simon Hutchins  
  Mandy-Rae Cruikshank  
  Kirk Krack  
  Dave Rastovich  
  Scott Baker  
  Charles Hambleton  
  Joe Chisholm  
  Greg Mooney  
 
Regie:  Louie Psihoyos  
Drehbuch:  Mark Monroe  
Produzent:  Paula DuPré Pesman  
  Fisher Stevens  
Koproduzent:  Olivia Ahnemann  
Ausf. Produzent:  Jim Clark  
Kamera:  Brook Aitken  
Schnitt:  Geoffrey Richman  
Musik:  Joshua Ralph  

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