1946: Bubi Scholz kommt als 16-Jähriger erstmals mit dem Boxsport in Berührung. 1951 ist er bereits Deutscher Meister. Die Frauen liegen ihm zu Füßen und er lernt seine große Liebe Helga kennen. Doch seine Karriere scheint beendet, als man Tuberkulose diagnostiziert. Gegen den Rat seiner Ärzte, beginnt Bubi Scholz dennoch wieder mit dem Training und es gelingt ihm ein phänomenales Comeback. 1962 kämpft er um die Weltmeisterschaft und verliert durch eine umstrittene Punkteentscheidung. Von da an geht es bergab. In den 80ern macht Bubi Scholz hauptsächlich als Partylöwe von sich reden. Im Alkoholrausch erschießt er seine Frau Helga und wird zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
Regisseur Roland Suso Richter gelang mit dem Zweiteiler nicht nur eine simple Biographie des Boxerstars, sondern auch ein entlarvendes, realistisches Abbild der so genannten Wirtschaftswunderjahre. Für seine Regie erhielt Richter 1998 den Bayerischen Fernsehpreis. Ebenfalls überzeugend: Benno Fürmann und Götz George als junger und alter Bubi Scholz. Der nach Max Schmeling und Henry Maske wohl populärste deutsche Profiboxer verstarb 2000 im Alter von 70 Jahren.
| Darsteller: | Benno Fürmann | ||
|---|---|---|---|
| Götz George | |||
| Nicolette Krebitz | |||
| Regie: | Roland Suso Richter | ||
Kraftvoll, vital, zupackend, draufgängerisch, gutaussehend mit durchtrainiertem Körper, zu melancholischen Tönen, manischen Anwandlungen,...
Er ist ein kraftvoller Schauspieler und Draufgänger, der sich auflehnende Charaktere und Außenseiter ebenso beherrscht wie die ihm auf den Leib...
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