Jutta Lampe
Barbara Sukowa
Rüdiger Vogler
Regie: Margarethe von Trotta
Verleih: Filmverl. d. Autoren
Ende der sechziger Jahre schlagen die beiden Schwestern Julianne und Marianne angesichts wachsender Unzufriedenheit mit der politischen Situation in Deutschland unterschiedliche Wege ein: während Julianne als feministische Journalistin einen schrittweisen Wandel anstrebt, schließt sich Marianne einer Terroristengruppe an. Als sie im Gefängnis landet und in Einzelhaft kommt, hält Julianne den Kontakt mit ihr aufrecht. Umso schwerer trifft sie im Urlaub die Nachricht, dass Marianne im Gefängnis Selbstmord begangen haben soll.

Mehrfach ausgezeichnetes Porträt zweier Schwestern, für das sich Margarethe von Trotta durch das Schicksal der beiden Ensslin-Schwestern Gudrun und Charlotte inspirieren ließ. Mit der Hilfe von verschachtelten Rückblenden erzählt, weigert sich von Trotta, für eine der beiden Haltungen Position zu beziehen, und stellt statt dessen die Beziehung zwischen den Schwestern in den Vordergrund. In den Hauptrollen beeindrucken Jutta Lampe und Barbara Sukowa, die für ihre Leistungen bei den Filmfestspielen in Venedig als beste Darstellerinnen ausgezeichnet wurden.
| Darsteller: | Jutta Lampe | als Juliane | |
|---|---|---|---|
| Barbara Sukowa | als Marianne | ||
| Rüdiger Vogler | als Wolfgang | ||
| Luc Bondy | als Werner | ||
| Vérénice Rudolph | als Sabine | ||
| Carola Hembus | als Carola | ||
| Patrick Estrada-Pox | als Jan | ||
| Doris Schade | als Mutter | ||
| Franz Rudnick | als Vater | ||
| Ina Robinski | als Juliane | ||
| Julia Biedermann | als Marianne | ||
| Regie: | Margarethe von Trotta | ||
| Drehbuch: | Margarethe von Trotta | ||
| Produzent: | Eberhard Junkersdorf | ||
| Kamera: | Franz Rath | ||
| Schnitt: | Dagmar Hirtz | ||
| Musik: | Nicolas Ecounomou | ||
| Produktionsdesign: | Georg von Kieseritzky | ||
| Kostüme: | Monika Hasse | ||
| Jorge Jara | |||
| Ton: | Vladimir Vizner | ||
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