Ein dreijähriger Junge beschließt, nicht mehr zu wachsen und protestiert mit seiner Trommel gegen Nazis und die Gleichgültigkeit der Erwachsenen. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz51/z0251258/b150x150.jpg Die Blechtrommel

Filmdetails

Die Blechtrommel

Ein dreijähriger Junge beschließt, nicht mehr zu wachsen und protestiert mit seiner Trommel gegen Nazis und die Gleichgültigkeit der Erwachsenen.


Die Blechtrommel
Start: 03.05.1979

Drama

BRD/Frankreich 1979
Laufzeit: 144 Min.
FSK: ab 16 Jahre

David Bennent
Angela Winkler
Mario Adorf

Regie: Volker Schlöndorff
Verleih: UIP

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Inhalt

An seinem dritten Geburtstag verweigert der 1924 in der Freien Stadt Danzig geborene Oskar Matzerath weiteres Wachstum und die Teilnahme an der Welt der Erwachsenen. Auf seiner Blechtrommel drückt das ewige Kind seinen Protest gegen Nazis und Mitläufer aus, und erst nach Kriegsende fasst Oskar den Beschluss, wieder zu wachsen - und mitzubestimmen.


Kritik

Die Blechtrommel

Volker Schlöndorffs brillant inszenierte, weitgehend werktreue Verfilmung des Romans von Günter Grass ist eine kraftvolle und opulente Bestseller-Adaption, die unter anderem als erster - und lange Zeit einziger - deutscher Film mit dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film ausgezeichnet wurde. In der Rolle des kleinwüchsigen Oskar Matzerath gelangte David Bennent verdientermaßen zu Weltruhm.

Die Blechtrommel

Darsteller:  David Bennent   als Oskar Matzerath
  Angela Winkler   als Agnes Matzerath
  Mario Adorf   als Alfred Matzerath
  Daniel Olbrychski   als Jan Bronski
  Katharina Thalbach   als Maria Matzerath
  Heinz Bennent   als Greff
  Andréa Ferréol   als Lina Greff
  Mariella Oliveri   als Roswitha
  Charles Aznavour   als Sigismund Markus
  Tina Engel   als Anna Koljaiczek (jung)
  Berta Drews   als Anna Koljaiczek (alt)
  Roland Teubner   als Joseph Koljaiczek
  Tadeusz Kunikowski   als Onkel Vinzenz
  Ilse Pagé   als Gretchen Scheffler
  Werner Rehm   als Scheffler
  Käthe Jaenicke   als Mutter Truczinski
  Helmut Brasch   als Heilandt
  Otto Sander   als Musiker Meyn
  Wigand Wittig   als Herbert Truczinski
  Fritz Hakl   als Bebra
  Emil Feist   als Clown #1
  Herbert Behrendt   als Clown #2
  Karl Heinz Tittelbach   als Felix
  Marek Walczewski   als Schugger-Leo
  Ernst Jacobi   als Loebsack
  Wojciech Pszoniak   als Fajngold
  Gerda Blisse   als Fräulein Spollenhauer
  Joachim Hackethal   als Rev. Wehnke
  Henning Schlüter   als Dr. Hollatz
  Zygmunt Hübner   als Dr. Michon
  Mieczyslaw Czechowicz   als Kobyella
  Bruno Thost   als Pvt. Lankes
  Alexander von Richthofen   als Pvt. Herzog
  Lech Grzmocinski   als Stauer
  Stanislaw Michalski   als Gendarm #1
  J. Kapinski   als Gendarm #2
  Dietrich Frauboes   als Chefarzt
  Beata Pozniak   als Extra
 
Regie:  Volker Schlöndorff  
Drehbuch:  Jean-Claude Carrière  
  Volker Schlöndorff  
  Franz Seitz  
Produzent:  Franz Seitz  
  Anatole Dauman  
  Eberhard Junkersdorf  
Buchvorlage:  Günter Grass  
Kamera:  Igor Luther  
Schnitt:  Suzanne Baron  
Musik:  Maurice Jarre  
Produktionsdesign:  Piotr Dudzinski  
  Zeljko Senecic  
  Nicos Perakis  
  Bernd Lepel  
Kostüme:  Inge Heer  
  Dagmar Niefind  
Ton:  Hans-Dieter Schwarz  
  Peter Beil  
  Walter Grundauer  
  Peter Kellerhals  

Was Sie schon immer über die Oscars wissen wollten...

Nicht einmal die größten Hollywood-Kenner wissen wirklich alles über die Academy Awards. Zum 75. Jubiläum in der Nacht von Sonntag auf Montag haben wir die häufigsten Fragen zum wichtigsten Film-Event zusammengestellt. Wer diese Antworten kennt, darf sich mit gutem Gewissen Oscar-Experte nennen.

Großansicht 7 Zwerge, 7 Oscars: Walt Disney und Shirley Temple bei der Verleihung 1939

7 Zwerge, 7 Oscars: Walt Disney und Shirley Temple bei der Verleihung 1939

» Wer wurde am häufigsten für einen Oscar nominiert?

Walt Disney, 64 mal. Der Komponist John Williams hält mit 41 den Rekord unter den noch lebenden Künstlern.

» Welche/r Darsteller/in wurde am häufigsten nominiert?

Meryl Streep steht seit ihrer diesjährigen Nominierung für "The Hours" bei 13, davor hat sie sich den Rekord mit Katharine Hepburn (12) geteilt. Ms. Hepburn gewann allerdings 4 mal den Oscar als Beste Hauptdarstellerin und ist damit die unbestrittene Queen in dieser Kategorie.

» Wer hat die meisten Oscars gewonnen?

Walt Disney, 26, darunter ein Sonder-Oscar 1932 für die Schöpfung von Mickey Mouse und der Irving G. Thalberg Memorial Award.

Miss Nominations: Meryl Streep zum 13. mal für "The Hours"

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» Woher hat der Oscar seinen Namen?

Wie die goldene Statuette zu ihrem Namen kam, ist nicht genau bekannt. Eine verbreitete Version: Margaret Herrick, die Archivarin und spätere Direktorin der Academy, sagte einmal, dass die Figur sie an ihren Onkel Oscar erinnere. Das kam angeblich einigen Reportern zu Ohren. Andere Insider meinen, dass der Onkel von Bette Davis für den Namen Pate stand.

Jedenfalls benutzte der Kolumnist Sidney Skolsky den Begriff "Oscar" 1934 in seiner Kolumne, als er über Katharine Hepburns Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in "Morgenrot des Ruhmes" schrieb. Offiziell benutzt die Academy den Namen "Oscar" erst seit 1939.

Bette Davis: War ihr Onkel der Namenspate für den Oscar?

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» War der Oscar schon immer aus Gold?

Während des zweiten Weltkriegs wurden Statuetten aus Plastik vergeben. Sie wurden später gegen echte Goldjungen ausgetauscht.

» Wer sind die Mitglieder der Academy?

Reguläres Mitglied in der Academy of Motion Picture Arts and Sciences kann nur werden, wer in seinem Metier höchste Vollendung und Kunstfertigkeit erlangt hat. Derzeit sind 14 Bereiche repräsentiert: Animation, Ausstattung, Darsteller, Dokumentation, Drehbuchautoren, Kamera, Management, Musik, Öffentlichkeitsarbeit, Optische Effekte, Produktion, Regie, Schnitt und Ton. Momentan hat die Academy über 5700 Mitglieder, die berechtigt sind an der Wahl der Oscar-Gewinner teilzunehmen.

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» Wie kommt eine Oscar-Nominierung zustande?

Preise werden alljährlich für herausragende Leistungen in etwa 25 Kategorien vergeben. In jeder Kategorie werden bis zu 5 Nominierungen ausgesprochen. Um die Nominierungen zu ermitteln, wird eine Abstimmung durchgeführt.

Daran dürfen in jeder Kategorie nur die Mitglieder der Academy teilnehmen, die selbst in dem fraglichen Bereich tätig sind oder waren. Nur Regisseure können also per Wahl die Nominierungen für die Beste Regie bestimmen.

Die Nominierungen für den Besten nicht-englischsprachigen Film bzw. Kurzfilm werden von Komitees ermittelt, in denen Mitglieder aus allen Bereichen der Academy sitzen. Die Nominierungen für den Besten Film werden von allen Mitgliedern der Academy bestimmt.

"Das Piano": Jane Campion ist eine von zwei Damen, die für die Beste Regie nominiert wurden

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» Wie werden die Gewinner ermittelt?

Die Academy verschickt Stimmzettel an die über 5700 wahlberechtigten Mitglieder. Im Gegensatz zu den Nominierungen dürfen in den meisten Kategorien alle Mitglieder über den Gewinner abstimmen und nicht nur diejenigen, die selbst in der jeweiligen Kategorie tätig sind oder waren.

Die Stimmzettel müssen an einem bestimmten Stichtag (dieses Jahr der 18. März, 17 Uhr Ortszeit Los Angeles) wieder in der Academy eintreffen. Die etwa 500 Mitglieder, die nicht in den USA leben, werden eine Woche früher angeschrieben, damit sie genauso viel Zeit für die Abstimmung haben.

Aus den rechtzeitig eingegangenen Stimmzetteln werden die Gewinner ausgezählt, die im Rahmen der Oscar-Nacht (diesmal die Nacht vom 23. auf den 24. März) bekannt gegeben werden.

Hitchcock ging trotz der 5. Nominierung auch mit "Psycho" leer aus

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» Gibt es jemand, der bei jeder Nominierung auch tatsächlich einen Oscar gewonnen hat?

Mehrere Dutzend Filmschaffende. Den Rekord (4 mal) hält der Tonzauberer Mark Berger mit Oscars für "Apocalypse Now" (1979), "Der Stoff, aus dem die Helden sind" (1983), "Amadeus" (1984) und "Der englische Patient" (1996).

» Ist jemals eine Frau für einen Oscar für die Beste Regie nominiert worden?

Zwei: Jane Campion 1993 für "Das Piano" und Lina Wertmüller 1976 für "Sieben Schönheiten".

"Nirgendwo in Afrika": Für zwei von elf deutschen Nominierungen als Bester nicht-englischsprachiger Film zeichnet Caroline Link verantwortlich

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» Wie oft wurde Alfred Hitchcock nominiert? Hat er je einen Oscar gewonnen?

Hitchcock wurde 5 mal als Regisseur nominiert: Für "Rebecca" (1940), "Das Rettungsboot" (1944), "Ich kämpfe um dich" (1945), "Das Fenster zum Hof" (1954) und "Psycho" (1960). Gewonnen hat er nie, aber er wurde 1967 mit dem Irving G. Thalberg Award ausgezeichnet.

» Welches Land hat am häufigsten den Oscar für einen nicht-englischsprachigen Film gewonnen?

Italien, 10 mal. Den Rekord für die meisten Nominierungen hält Frankreich mit 32. Caroline Links aktuell nominierter Film "Nirgendwo in Afrika" ist insgesamt der 11. deutsche Beitrag, der in dieser Kategorie berücksichtigt wurde - gewonnen hat bisher nur Volker Schlöndorff 1979 mit seiner Günter Grass-Verfilmung "Die Blechtrommel".

Tatum O'Neal in "Paper Moon": Die jüngste "echte" Oscar-Gewinnerin

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» Wer war der jüngste Oscar-Gewinner?

Shirley Temple erhielt im Alter von 6 Jahren und 310 Tagen einen Nachwuchs-Sonderpreis. Die jüngste Gewinnerin im Rahmen der normalen Konkurrenz war Tatum O'Neal, die 1974 mit 10 Jahren und 148 Tagen den Oscar als Beste Nebendarstellerin in "Paper Moon" gewann.

» Welche Filme haben Oscars in den wichtigen Kategorien Bester Film, Beste Regie, Beste/r Hauptdarsteller/in und Bestes Drehbuch gewonnen?

Das haben nur drei Filme geschafft: "It Happened One Night" (1934), "Einer flog über das Kuckucksnest" (1975) und "Das Schweigen der Lämmer" (1991).

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